
Was ist ein Top oder Flop Review?
In diesem Format wollen wir möglichst kurz und knapp verraten, ob ein Spiel spielenswert ist oder nicht. Dabei erzählen wir nur kurz, worum es geht und zählen dann stichpunktartig die Top 3 und Flop 3 auf. Also kein langer Fließtext, sondern das Wesentliche auf Weg zu einer Bewertung Top oder Flop? Dieses Format gibt es als Text und/oder Video. Viel Spaß!
Worum geht es?

In dem spirituellen, recht linearen Action Adventure schlüpft ihr in die Rolle der jungen Seelenführerin Kena. Sie kann quasi Geister sehen, die aufgrund von Traumata oder Flüchen zwischen dem Jenseits und der realen Welt gefangen sind. Kenas Aufgabe ist es den Geistern zu helfen ins Jenseits überzugehen. Das wiederum hat einen Einfluss auf die Welt der Lebenden. Kena ist auf der Suche nach einem heiligen Bergschrein. Am Fuße des Berges gelangt sie in ein verlassenes, offenbar verfluchtes Dorf. Um zu dem Bergschrein zu kommen, muss sie also die Geheimnisse des Dorfes lösen, den Geistern helfen und die Feinde besiegen, die der Fluch hervorbringt.
Kena trägt einen Zauberstab, der sowohl beim Lösen diverser Rätsel als auch im Kampf zum Einsatz kommt. Neben verschiedenen Nahkampfattacken, bei denen Kena den Stab als physische Waffe nutzt, um Gegner zu vermöbeln, kann sie nach einiger Zeit zusätzlich auf einen magischen Bogen zurückgreifen oder Bomben erschaffen. Diese Vielseitigkeit ist auch nötig, da genretypisch die Feinde wie auch Bosse unterschiedliche Stärken oder Schwächen haben. Bestimmte Widersacher sind beispielsweise gut gepanzert, so dass es ratsam ist deren Schutz zuerst mit einer Bombe zu sprengen, um sie dann mit dem Zauberstab anzugreifen. Besiegte Gegner geben euch Punkte, die wiederum benötigt werden, um im Laufe des Spiels weitere Angriffe oder Verstärkungen freizuschalten. Soweit so Standard.

Die Eigenständigkeit erhält das Spiel durch die sogenannten “Rot”. Das sind kleine, äußerst putzige Wesen, die Kena sehen kann und die ihr helfen. Der Name “Rot” ist von dem englischen Wort “rot” abgeleitet, was Fäulnis bedeutet. Das ist auch passend, denn nur die Rot sind in der Lage die Verderbnis des Fluches tatsächlich zu beseitigen. In der Regel läuft es so ab, dass ihr einen verfluchten Bereich betretet und verschiedene Gegner getriggert werden. Sobald ihr eine bestimmte Anzahl besiegt habt, öffnet sich die Knospe derjenigen Pflanze, die das Gebiet mit ihren Ranken und Wurzeln in der Verderbnis hält. Die Rot können nun die Knospe befallen, die Fäulnis oder Verderbnis verwerten und somit das Gebiet von dem Fluch befreien. Die Rot helfen aber auch im Kampf, indem sie Gegner kurzzeitig ablenken oder gar spezielle Attacken ermöglichen. Kena benötigt sie darüber hinaus auch für manch Interaktion mit der Umgebung. Bevor sich die Rot Kena anschließen, müssen sie aber erstmal in der Welt entdeckt werden. Bis zu 100 kann man von ihnen finden. Generell lohnt es sich die Welt genau abzusuchen. Zum Beispiel nach Plätzen zum Meditieren, da hier die Gesundheitsleiste von Kena dauerhaft erhöht werden kann.
Top 3
(+) Spielerisch sauberes und stets motivierendes Abenteuer
(+) Optisch und stilistisch ansprechend
(+) Die Rots sind einfach super süße Knuddel
Flop 3
(-) Wer ein Zelda-Ersatz sucht, wird wahrscheinlich aufgrund der deutlich kürzeren Spielzeit enttäuscht sein
(-) Die Grafik ist gut, aber nicht ganz sauber auf Nintendo Switch 2
(-) Das Spiel macht sehr vieles richtig, ohne aber bei irgendwas besonders herauszustechen
Gunnar meint:
Wer Lust auf ein recht lineares und kurzweiliges Action Adventure hat, macht mit Kena: Bridge of Spirits nichts falsch. Im Gegenteil: Das Abenteuer rund um die Seelenführerin Kena ist stets motivierend, hübsch anzuschauen und spielerisch sauber. Für noch höhere Wertungsregionen fehlt einfach das gewisse Etwas.
Grafik
Sound
Steuerung
Spielspaß
Release
Developer
Publisher
USK
26.03.2026
Ember Lab
Ember Lab
12
Singleplayer
Multiplayer
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