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Spieleliste: Wii Virtual Console

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The Legend of Zelda

Adventure

30.07.2007

Autor: Nico Schönfeldt

 

System: NES

Controller: WiiMote / Classic / GameCube

Erschienen: 1987

Preis: 500 Wii Punkte

 

 

Kurzinfo

 

Als 1987 das Spiel "The Legend of Zelda" für das NES erschien, sollte dieses Modul die Videospielwelt nachhaltig verändern. Shigeru Miyamoto schuf mit diesem Spiel eine zweite wichtige Serie für das Haus Nintendo und erfüllte sich mit diesem Spiel einen Kindheitstraum. Die 2. Prinzessin von Miyamoto (er scheint einen Faible für Blaublütigen zu haben) sollte tatsächlich zu einer Legende werden.

 

Nachdem der Prinz der Finsterniss, Ganon, eines der drei Teile des Triforces in die Klauen bekommt, zerbricht die Prinzessin des Königreiches Hyrule, mit dem titelgebenden Namen Zelda, das ihre um es der Macht Ganons zu entziehen. Der junge Held Link macht sich auf die Suche nach den 8 Splittern des Triforces, welche auf 8 Dungeons verteilt sind, um es wieder zu vereinen und Ganon besiegen zu können.

 

 

Das Spiel

 

Da es zu der damaligen Zeit noch nicht so einfach war, eine solch komplexe Story wie sie in einem Zeldagame üblich ist, auf ein Modul zu pressen erfahrt ihr die Hintergrundgeschichte aus der Bedinungseinleitung. Darum solltet ihr diese unbedingt einmal gelesen haben, bevor ihr euch mit Link auf das große Abenteur begebt.

 

Zu Beginn startet ihr nur mit einem Schild in der Hand und den Kleidern am Leib, doch schon in der ersten Höhle erhaltet ihr euer Schwert mit dem ihr euch den Weg durch das auf 128 Bildschirmen aufgeteilte Hyrule begebt. Dies allerdings ist nur die sogenannte Oberwelt, denn die damalige Besonderheit bestand darin, die 8, mal schwer mal weniger schwer, Dungeons zu finden und zu durch stöbern. In jedem dieser Verliese galt es einen Boss zu bezwingen und ein Item zu finden, ohne dessen Hilfe man irgendwann nicht mehr weiter durch Hyrule forschen konnte. Was heute zu fast jedem guten Action-Adventure dazu gehört war damals revolutionär und veränderte das Genre nachhaltig. Überhaupt setze bereits das 1. Zelda viele Punkte der Serie fest, die bis heute Bestand haben. So sind Gegner wie die Moblins vertreten, grüne Rubine gelten als Wärung und mit Bomben sprengte man sich den Weg frei. Alles ist aufgeteilt auf die beiden Knöpfe des NES-Gamepads A und B (und nun 1 und 2) sowie einem Pausemenü um die Items zu wechseln.

 

Auch die Musik von Altmeister Koji Kondo trägt neben der für damalige Verhältnisse gigantischen Welt zur Atmosphäre bei und viele Themen haben bereits hier ihren Ursprung.

 

Technisch mag man dem Spiel sein 20 Jahre bereits ansehen und so kann die, aus der Vogelperspektive dargestellte, Welt heut nicht mehr wirklich überzeugen, da doch alles etwas steril wirkt. Spielerisch weiß es aber auch nach all der Zeit noch zu überzeugen.

Fazit

Wer die Reihe um Zelda und Link liebt, wird um diesen Erstling nicht herum kommen. Das Spiel mag zwar grafisch angestaubt sein, weiß aber mit seinem durchdachten Leveldesign und der guten Spielbarkeit auch heute noch zu überzeugen. Es sollte eigentlich in keiner Spielesammlung fehlen und es macht auch immer wieder Spaß, den Anfang dieser sagenhaften Legende zu spielen. Wer allerdings mit der altbackenen Grafik nichts anzufangen weiß und auch das non-lineare Gameplay scheut sollte lieber zum Nachfolger
The Legend of Zelda: A Link to the Past für das SNES (800 Wii-Points) greifen, denn dieser gilt unter vielen Fans als bester Teil der 2D-Zeldaspiele.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

gut

89%

Singleplayer

-

Multiplayer

Nintendo Points

500

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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