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Reviews: Nintendo Wii U eShop

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Bike Rider UltraDX-WORLD TOUR

Jump 'n Run

25.11.2015

Zum Video-Test

 

 

Fahrrad fahren für Fortgeschrittene!

 

Bike Rider UltraDX-WORLD TOUR, das ich der Einfachheit in diesem Test einfach nur Bike Rider nenne, ist schon ein etwas ungewöhnliches Spiel. Im Prinzip ist es ein 2D Jump & Run, wobei man dieses Genre extra für dieses Spiel in 2D Jump & Roll umbenennen müsste. Man ist bei Bike Rider nämlich nicht zu Fuß unterwegs, sondern auf einem Fahrrad. Die Ansicht entspricht aber der eines klassischen Jump & Run-Titels in zwei Dimensionen.

 

Größter Unterschied zum Genre-Bruder ist dabei, dass man sich alleine vorwärts bewegt, das Männchen auf dem Fahrrad, das wahlweise auch ein eigenes Mii sein kann, tritt unaufhörlich in die Pedale, so dass das Fahrrad niemals stehen bleibt. Man kann jedoch mit dem Steuerkreuz die Fahrt beschleunigen oder verlangsamen. Der einzige Knopf, den man braucht, ist A, mit dem springt man. Je länger man den Knopf gedrückt hält, umso höher springt man. Außerdem kann man in der Luft ein weiteres Mal A drücken, um einen Doppelsprung zu machen.

 

Zuletzt wird das Gameplay auch noch durch Items aufgelockert. Diese liegen in Form von farbigen Diamanten auf der Straße rum und machen das Fahrrad entweder kurze Zeit schneller (was dann auch einen Dreifachsprung ermöglicht), lassen es durch die Luft gleiten und vieles mehr.

 

Aber nicht nur die Items sorgen für Abwechslung. Der Hauptmodus World Tour mit seinen 60 Levels in 12 Städten ist auch sehr abwechslungsreich. Hier geht es darum, das Ziel zu erreichen und unterwegs möglichst alle drei Goldmünzen einzusammeln. Man überwindet Hindernisse und setzt Items ein und entweder man erreicht die Zielfahne oder eben nicht. Wenn man gegen eine Wand fährt, abstürzt oder von einem anderen Biker umgeworfen wird, muss man den aktuellen Level von vorne beginnen.

 

Die Münzen sind deshalb wichtig, weil man neue Städte nur dann freischaltet, wenn man genug Münzen gesammelt hat. Nachdem man also erst quer durch Paris gefahren ist, darf man danach durch die Alpen radeln, dann durch Neu Delhi und anschließend geht es nach London. Weitere Orte sind Hawaii oder die Antarktis. Man kommt mit dem Fahrrad also ganz schön rum. Und natürlich wird es immer schwerer, je weiter man gekommen ist. Irgendwann rollen dem Fahrer auch Steine entgegen oder Vögel fliegen durch die Gegend, die man besser nicht rammen sollte. Dieser Modus macht aber nicht nur alleine Spaß, er ist offline auch mit bis zu vier Spielern spielbar und wird dadurch noch lustiger.

 

Daneben gibt es noch den Grand Prix-Modus. Hier fährt man durch eine Stadt soweit man kommt und kann dann seine geschafften Meter mit dem Rest der Welt vergleichen. Wenn man im normalen Modus einmal mindestens 10.000 Meter geschafft hat (was wirklich nicht leicht ist), dann schaltet man den schweren Modus frei, der es wirklich in sich hat. Generell ist Bike Rider kein leichtes Spiel, manche Levels können einem den letzten Nerv rauben, vor allem, weil ein Fehler gleich bedeutet, dass man von vorne anfangen muss. Ich habe es aber trotz einiger Frust-Momente lange Zeit nicht weglegen können und musste es zu Ende spielen.

 

Der letzte Modus nennt sich Battle Royale, hier geht es darum, zu zweit, zu dritt oder zu viert innerhalb der vorgegebenen Zeit die meisten Punkte zu sammeln. Auch der Modus macht Spaß, es ist jedoch schade, dass er nicht online geht.

 

 

Technik und Steuerung!

 

Optisch ist Bike Rider eher einfach gehalten, sieht aber dennoch gut aus. Es wiederholen sich zwar alle Elemente relativ häufig, durch die 12 Städte ist es aber dennoch abwechslungsreich genug. Mehrere Ebenen sorgen dabei für ein gutes Geschwindigkeitsgefühl. Ganz vorne rauscht hin und wieder mal etwas vorbei, man selbst radelt gemütlich auf Ebene 2 und verschiedene Hintergründe machen das Bild komplett. Dabei läuft es jederzeit absolut flüssig, was bei einem so schnellen Spiel auch dringend erforderlich ist.

 

Die Musik gefällt mir nicht so gut, denn sie ist eher abwechslungsarm und für meinen Geschmack langweilig. Zwar unterscheiden sich die Städte durch verschiedene Melodien, die eine oder andere wird aber mehr als einmal verwendet.

 

Steuern lässt sich Bike Rider sehr gut. Mit dem GamePad klappt alles so wie es soll, aber wer will, kann auch auf andere Controller ausweichen, zum Beispiel die Wii-Fernbedienung. Damit geht es ebenso gut.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.


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Fazit

Bike Rider UltraDX-WORLD TOUR ist ein wirklich spaßiges Spiel für zwischendurch, das mich ein paar Tage sehr gut unterhalten hat. Die 60 Levels sind abwechslungsreich und fordernd, der Grand Prix treibt zu Höchstleistungen an und der Multiplayer würzt das Ganze zu einer leckeren Spielerfahrung. Allerdings merkt man natürlich, dass es mal für Smartphones entwickelt wurde und ist demensprechend einfach gehalten. Das muss aber ja nichts Schlechtes sein.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

69%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

05.11.2015

Developer

Spicysoft

Publisher

Spicysoft

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-4



Neue Wertungsskala nun auch für Wii U-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort nicht mehr nur beim 3DS, sondern auch bei Wii U-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS und die Wii U:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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