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Reviews: Nintendo Wii U eShop

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Pokémon Pinball: Ruby & Sapphire

Party

18.02.2015

Autor: Christian Kohls

 

Pokémon ist ein Phänomen. Nicht nur, dass die Serie seit 1998 regelmäßig neue Ableger der Hauptreihe hervorbringt, auch eine ganze Reihe Spin-offs gibt es. Eines davon ist Pokémon Pinball Ruby & Sapphire für den GBA. Dieses ist kürzlich für die Wii U Virtual Console erschienen.

 

Spielprinzip

 

Wie man am Namen schon erahnen kann, lehnt sich das Flipperspiel an die Rubin und Saphir Generation von Pokémon an. Das heißt, ihr werdet vornehmlich Pokémon aus der dritten Genration antreffen. Im Kern ist das Spiel aber ein ganz normaler Flipper. Zwei Tische stehen euch zur Auswahl, ein Rubin und ein Saphir Tisch. Die Auswahl ist leider ein wenig mager, besonders da die beiden Tische auch nicht allzu viele Kniffe haben. Diese besitzen alles was so einen Flippertisch ausmacht: Zwei Bumber, die ihr mit den L- und R-Tasten bedienen könnt (oder die Steuerung anpassen), und viele Punkte an denen man Ereignisse auslösen und Punkte sammeln kann.

 

Das größte Markenzeichen der Pokémonreihe ist natürlich auch hier wieder vertreten. Die Rede ist natürlich vom Sammeln der Taschenmonster. Trefft ihr bestimmte Punkte im Flipperautomat, schaltet ihr Ereignisse frei. Meistens laufen die verschiedenen Ereignisse aber relativ ähnlich ab. Es gibt zum Beispiel das Fangen eines Pokémon. Hat man den Punkt getroffen um die Pokémonhatz zu beginnen, erscheint eine Silhouette in der Mitte des Tisches. Jetzt gilt es drei Mal mit dem Ball (der natürlich im Pokéballdesign ist) Pokémon am oberen Rand des Flippertisches zu treffen. So baut sich die Silhouette ab und legt ein Pokémon frei. Sobald dieses freigelegt ist, muss man es noch drei Mal treffen und schon befindet sich ein neues Monster in eurer Sammlung. Neben diesen Pokémon gibt es auch noch die Babypokémon. Trifft man ein Pokénest oft genug, schlüpft ein Babypokémon und rennt über den Tisch. Trifft man dieses zwei Mal wird auch dieses gefangen.

 

Als letztes gibt es noch die Entwicklung. Wenn man die Entwicklung triggert, kann man sich aussuchen welches der gefangenen Pokémon man entwickeln möchte. Daraufhin erscheinen Ep-Symbole auf dem Tisch die eingesammelt werden müssen. Hat man alle in einer bestimmten Zeit eingesammelt, entwickelt sich das Pokémon zu seiner nächsten Stufe weiter.

 

Neben dem ganzen Sammeln der Pokémon, gibt es noch zahlreiche andere Dinge, die es auf den Tischen gibt. Da gibt es zum Beispiel Pikachu, das, wenn es aufgeladen wird, den Ball einmal retten kann. Außerdem hat man die Möglichkeit den Pokéball zum Superball bis hin zum Meisterball weiterzuentwickeln, was euch einen Punktemultiplikator einbringt. Dann wäre da noch das Pokécenter, in dem man sich kleine Boni kaufen kann. Ab und zu erscheint auch eine Slotmaschine, in der man entweder Boni erhält oder den aktuellen Ort ändert. Je nach Ort gibt es nämlich verschiedene Pokémon zu fangen. In seltenen Bonusleveln kommt man in einem Extrabildschirm, in dem man spezielle Aufgaben erfüllen muss. Die Bonuslevel fühlen sich schon fast wie Endgegnerkämpfe an. Abseits davon verbirgt sich aber wie schon geschrieben, ein normaler Flipper hinter dem Spiel. Also ideal um mal ein wenig die Langeweile zu vertreiben, aber nicht geeignet für eine ausgedehnte Zocksession.

 

Präsentation

 

Das Spiel präsentiert sich in einer, für den GBA typischen, hübschen 2D Sprites Grafik. Die Tische sind schön gestaltet und mit allerlei Pokémon dekoriert. Beide Tische haben eine eigene Melodie, die sich je nach Situation auch ändert. Beispielsweise wenn ihr dabei seid ein Pokémon zu fangen. Die Musik passt zum Geschehen, ist aber insgesamt doch eher von der Sorte die man ganz schnell wieder vergisst.


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Fazit

Bei Pokémon Pinball erwartet euch ein fast klassisches Flipperspiel, nicht mehr und nicht weniger. Besonders Spaß macht im Spiel die Jagd nach den Pokémon und natürlich dem höchsten Highscore. Wenn man also Flipperspiele mag und im Idealfall auch Pokémonfan ist, dann ist Pokémon Pinball ein netter kleiner Zeitvertreib für Zwischendurch. Lange bei der Stange hält das Spiel mit nur zwei Tischen leider nicht.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

72%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

11.12.2014

Developer

Jupiter Corporation

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskala nun auch für Wii U-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort nicht mehr nur beim 3DS, sondern auch bei Wii U-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS und die Wii U:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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