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Reviews: Nintendo Wii U eShop

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Kung Fu Rabbit

Sonstiges

21.05.2013

Autor: Martin Küpper

 

 

Warum Kung Fu Rabbit nun Kung Fu Rabbit heißt, blieb mir bis zuletzt ein Rätsel. Bei dem süßen Protagonisten handelt es sich zwar ganz klar um ein Kaninchen, doch mit Kung Fu hat das Spielchen aus dem eShop der Wii U nun wirklich nichts zu tun. Immerhin hüpft das kleine Langohr durch asiatisch anmutende Level, doch die immer gleichen Gegner werden nicht durch Kung-Fu Angriffe besiegt, sondern indem man sie von hinten anspringt. Später ermöglicht es ein Upgrade aber auch die Gegner in gewohnter Jump 'n Run-Manier durch „drauf hüpfen“ zu besiegen.

 

Wie viele der anderen Upgrades ist es aber nicht besonders sinnvoll, diese Funktion freizuschalten. Es nimmt dem Spiel einfach viel der Herausforderung und fühlt sich an, als würde man die eigentlich vorgesehene Spielmechanik austricksen – also mehr wie ein Cheat als ein gut durchdachtes Upgrade. Blöd also, dass man einmal gekaufte Upgrades nicht mehr deaktivieren kann.

 

Dennoch ist es sehr motivierend, zu versuchen, in den Leveln alle Möhren zu sammeln. Die dienen zwar eigentlich nur als Währung für den Kauf besagter Upgrades, doch auch wenn man sich nichts kauft, stellen die Möhren es eine spaßige Herausforderung dar. Viele der Möhren sind in den Leveln nämlich so platziert, das man sich erst mal überlegen muss, wie man sie unbeschadet erreichen kann. Da macht es im Grunde nichts aus, das es für die Möhren nichts gutes zu kaufen gibt.

 

 

Check-Point Segen!

 

Nichts? Nein, das stimmt nicht so ganz. Man kann sich mit den Möhren nämlich Checkpoints kaufen, die man dann völlig frei im Level platzieren kann. Das ist eine wirklich hervorragende Designentscheidung. Die Level im Spiel sind zwar alle recht kurz (theoretisch kann man fast alle in unter einer Minute schaffen), dafür aber im späteren Verlauf sehr fordernd gehalten. Daher ist es nach so manch einer herausfordernden Hüpf-Passage eine wirkliche Erleichterung, dass man via Checkpoint verhindert, seinen Fortschritt im Level zu verlieren.

 

Bei diesen Abschnitten erinnert Kung Fu Rabbit übrigens sehr angenehm an Super Meat Boy, vor allem weil man auch hier durch Sprüngen von der Wand an selbige zurück, steil nach oben hüpfen kann. Nicht zuletzt, weil sich Kung Fu Rabbit auch ähnlich präzise wie der Fleischklotz steuern lässt, ist das Spiel durchaus spaßig.

 

Der Umfang ist zwar nicht besonders groß, aber zumindest gibt es neben den 60 Hauptlevels auch noch Bonus-Level, die noch ein wenig fordernder sind und mir daher auch noch mehr Spaß bereitet haben. Schade, dass Grafik und vor allem der Sound sehr abwechslungsarm ausfallen. Es gibt nur eine Hand voll Songs im Spiel und die Hintergründe der Level variieren auch deutlich zu wenig, während die Gegner wirklich immer gleich aussehen. Schade, hier hat man es sich wirklich zu einfach gemacht.


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Fazit

Kung Fu Rabbit ist ein spaßiges Spielchen für Zwischendurch, das trotz einiger Mängel und fragwürdiger Designentscheidungen für zwei bis drei Stunden unterhalten kann. Da wäre nur ein Problem – und das ist der Preis. Im Wii U eShop kostet der Titel 5 € und damit fast doppelt so viel wie im App-Store, wo man sich das Spiel für 2,69 € laden kann. Noch schlimmer: Im Android-Shop kann man sich das Spiel umsonst laden! Da wird es schwer den Preis zu rechtfertigen, auch wenn sich das Spiel mit dem GamePad sicherlich präziser steuern lässt.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

62%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

18.04.2013

Developer

Neko Entertainment

Publisher

Neko Entertainment

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskala nun auch für Wii U-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort nicht mehr nur beim 3DS, sondern auch bei Wii U-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS und die Wii U:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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