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Kirby's Dream Land 3

Jump 'n Run

17.09.2013

Autor: Gunnar Schreiber

 

Die Kirby's Dream Land-Reihe startete 1992 auf dem guten, alten Gameboy. Der dritte Teil folgte dann allerdings 1997 auf dem Super Nintendo. Da zu dem Zeitpunkt aber schon das Nintendo 64 in den Startlöchern stand, schaffte das Jump 'n Run damals nicht den Weg nach Europa. Nach einer Veröffentlichung auf WiiWare vor einigen Jahren, ist nun auch das Spiel für den Wii U-eShop erschienen. Höchste Zeit, es also zu testen.

 

 

Die Geschichte

 

Kirby und sein neuer Freund Gooey - mehr zu ihm später - sind auf Angeltour, als plötzlich der Bösewicht Dark Matter auftaucht und das Land inklusive König Dedede unterjochen möchte. Natürlich kann es der Held nicht auf sich sitzen lassen. So ziehen sie aus, um Sterne zu sammeln, mit deren Hilfe sie einen Stab basteln wollen, mit dem sie Dark Matter besiegen können.

 

 

Wo Kirby drauf steht, ist was in Kirby drin. Oder so.

 

Kirby ist im Prinzip ein klassisches Jump 'n Run. Unterscheidet sich aber dennoch grundlegend von anderen wie zum Beispiel Super Mario. Es gibt sechs Levels mit je einem Endgegner am Ende. Was extrem wenig klingt, entpuppt sich auf dem zweiten Blick aber als ausreichend. Denn im Prinzip sind hiermit sechs Welten gemeint, die in jeweils sechs Levels plus Endgegner unterteilt sind. Und natürlich könnt ihr diese einfach nur schaffen oder auch alle Items und Geheimnisse entdecken, was deutlich mehr Spielzeit verspricht.

 

Ihr bewegt dabei den rosa Knubbel klassisch von links nach rechts durch die 2D-Levels. Kirby hat eine recht große Bewegungspalette zur Auswahl. So kann er springen, sich ducken, schlittern, fliegen und Gegner einsaugen. Hat er einmal einen Widersacher verschluckt, kann er diesen wieder ausspucken, quasi als Projektil abfeuern, um den Nächsten zu attackieren. Bei manchen lohnt es sich aber, diesen zu verschlucken. Denn so übernimmt unser Held dessen Fähigkeit, was die Aktionspalette noch um viele Möglichkeiten erweitert.

 

Je nach übernommener Fähigkeit, seid ihr besser für den Fern- oder Nahkampf gerüstet oder erhaltet Zutritt zu Bonus-Bereichen.

 

 

Mehrere Helfer

 

Kirby ist aber die meiste Zeit im Spiel nicht alleine unterwegs. Auf Knopfdruck dürft ihr beispielsweise Gooey rufen. Dieses schwarze undefinierbare Wesen folgt dem Helden auf Schritt und Tritt, agiert aber vom Computer gesteuert eigenständig. Prinzipiell hat er die gleichen Fähigkeiten wie Kirby. Taktisch klug eingesetzt, kann Gooey also eine große Hilfe sein. Gerade in Bereichen, wo besonders viele Feinde unterwegs sind. Schließlich fressen zwei Charaktere mehr als nur einer. Allerdings müsst ihr bedenken, dass ihr euch mit Gooey eure Energie teilt. Sein Einsatz hat also Vor- und Nachteile. Richtig Spaß macht es natürlich, wenn ein zweiter Spieler die Kontrolle über den Helfer übernimmt!

 

Neben Gooey gibt es noch sechs Helfertiere, die ihr an bestimmten Punkten des Levels finden könnt. Meistens habt ihr die Auswahl zwischen ein paar von ihnen, selten aber unter allen. Habt ihr euch für einen tierischen Helfer entschieden, steuert ihr quasi Kirby und diesen gemeinsam. So bekommt ihr zusätzlich zu Kirbys Fähigkeiten in Kombination noch weitere dazu. Seid ihr zum Beispiel mit Coo der Eule unterwegs, dann könnt ihr auch gegen starken Wind anfliegen. Hat der Held aber auch noch eine Fähigkeit eines Gegners übernommen, ergeben sich noch ganz andere Möglichkeiten. wei Beispiele von vielen: Mit "Stein" fällt Kirby zusammen mit Coo auf Knopfdruck in Richtung Boden und zerstört dabei Objekte. In Verbindung mit "Schirm" spannt Coo den Schirm über sich auf und beginnt, wie ein Tornado wirbeln.

 

Wie ihr seht, ist das Spiel im Kern sogar recht komplex und die Lösungsmöglichkeiten sind vielfach recht mannigfaltig. Meiner Meinung nach gibt es sogar schon zu viele Möglichkeiten, da man die meisten Fähigkeiten und Attacken nur selten bis gar nicht benutzt und somit nicht bei allen Helfern kennt. Wenn sie dann aber doch mal von Nutzen oder sogar Pflicht sind an einer Stelle, habt ihr oft zuerst keine Ahnung, was eigentlich am sinnvollsten zu tun ist.

 

 

Der sanfte Zahn der Zeit

 

Kirby's Dream Land 3 gehört zu den Spielen, die recht gut gealtert sind, wie die meisten gut aussehenden SNES-Games. Alles ist recht schön gezeichnet und animiert, kann aber visuell bei weitem nicht den wirklichen Toptiteln auf dem System wie Yoshi's Island oder Donkey Kong Country das Wasser reichen. Die typischen Kirby-Melodien und Geräusche runden das Ganze zu einem netten Gesamtpaket ab.

 

 

Wir danken Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters!

 

Fazit

Kirby's Dream Land 3 ist ein gutes Jump 'n Run, das aufgrund Kirbys Fähigkeit die Attacken mancher Gegner zu übernehmen sowie den ganzen Helfern eine Menge spielerische Vielfalt bietet. Für meinen Geschmack allerdings schon zu viele Möglichkeiten. Fans des rosa Knubbels werden das Spiel aber zurecht dennoch als Muss bezeichnen. Die Wii U-Anpassung ist sauber. Ich liebe es einfach solche Spiele nur auf dem GamePad zu zocken, während ich gemütlich auf dem Sofa verweile. Auch die Möglichkeit, jederzeit einen Speicherpunkt zu setzen, empfinde ich als netten Luxus.

Grafik

ok

Sound

gut

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

80%

Singleplayer

82%

Multiplayer

Release

25.07.2013

Developer

Hal Laboritories

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

7

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

2


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