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Harvest Moon

Simulation

30.04.2013

Autor: Matthias Küpper

 

 

Das Feld wartet mal wieder!

 

Harvest Moon ist bei einigen Leuten sehr beliebt. Die Wirtschaftssimulation für den kleinen Bauernhof hat deshalb schon einige Teile hervorgebracht. Dabei kam es auch schon vor, dass der junge Bauer auf die Jagd nach Monstern ging. Deshalb gibt es auch Teile auf der Virtual Console zu finden. Auf dem 3DS lässt sich jetzt zum Beispiel Harvest Moon für den Gamebo< Color ganz einfach spielen. Also lasst uns mit der Feldarbeit beginnen!

 

 

Das Leben eines Farmers

 

Die Story lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Ihr erbt den Bauernhof eures Großvaters und müsst den verwilderten Hof zu neuem Glanz führen. Anders als in anderen Spielen könnt ihr das Geschlecht eures Charakters auswählen. Nach einer kurzen Einleitung, in der der Hof gezeigt wird und der Schuppen, in dem man die Geräte findet, geht es auch schon los. Wie in jedem anderen Harvest Moon muss das Feld jetzt erst einmal bestellt werden. Also arbeitet man sich mit der Hacke vor, ehe man ein paar Rüben pflanzt. Danach werden diese noch gegossen und schon ist die Arbeit erledigt.

 

Nun pflegt man die Rüben, erntet diese und verkauft sie dann. Schon hat man mehr Geld, von dem man sich wieder mehr Rübensamen kaufen kann. Das Problem ist nur, dass ein Tag recht zügig vorbei geht und ohne Essen wird man recht schnell schlapp. Deshalb sollte man es am Anfang auch nicht übertreiben.

Kommt der nächste Monat, gibt es auch neue Gewächse. Neu war in diesem Spiel, dass man auch im Winter Karotten ernten kann. Ich frage mich zwar, warum diese bei Eis und Schnee wachsen, aber gut so hat man auch im Winter etwas zu tun. Das ist aber auch wichtig. Denn anders als in anderen Teilen fällt das Heiraten komplett weg. Die Stadt ist nur eine kleine Übersicht, bei der man einfach in jedes einzelne Geschäft eintreten.

 

Das hat Vor- und Nachteile. So kann man sich jetzt voll auf die Feldarbeit konzentrieren. Schließlich kann man auch Kühe und Hühner züchten, die auch Pflege brauchen. Dafür fällt aber das schöne Miteinander mit den anderen weg. Ihr arbeitet von Morgens bis Abends auf den Feld und das jeden Tag. Das kann schnell langweilig werden, da es nur wenig Abwechslung bietet. Immerhin kriegt man später bessere Geräte und sein Haus kann man auch ausbauen. Dazu hat man ein Haustier und Pferd, mit dem es leichter ist über das komplette Gelände zu kommen.

 

Am Ende des Jahres bewertet euch, euer Großvater und je nachdem wie gut ihr euch angestellt habt, gibt es eine nette Belohnung. Zum Beispiel wird das Feld erweitert, damit noch mehr angebaut werden kann.

 

 

Alter Charme

 

Wie in vielen alten Spielen wird man oft ins Geschehen geworfen und muss dann erst einmal herausfinden, wie denn jetzt, was zu tun ist. So dauerte es bei mir etwas, bis ich bemerkte, wie ich mit der Gießkanne richtig umgehe. Das hatte aber auch vor allem mit der Animation zu tun, die damals eben nicht genau zeigte, was jetzt getan wurde. Doch irgendwann hat man dann den Dreh raus.

 

Laufen kann man in Harvest Moon GBC für Virtual Console mit dem Schiebepad und dem Steuerkreuz. Mit Start wechselt man die Items, die man dabei hat, wobei man maximal zwei dabei haben kann. Mit dem A-Knopf benutzt man die einzelnen Items. Mit B bricht man in der Stadt Aktionen ab und kann Geschäfte verlassen. Dazu läuft man dadurch auf dem Feld herum. Mit dem X-Knopf gelangt man ins Virtual Console Menü.

 

Die Grafik ist natürlich nicht auf dem neusten Stand, aber das Spiel ist nun einmal auch schon etwas älter. Der ein oder andere wird durch den alten Charme sicherlich in seine Kindheitstage zurückversetzt. Dazu ist die Speicherfunktion von 3DS nicht wirklich notwendig, da das Spiel automatisch speichert. Die Musik hat zwar leider nicht immer diesen typischen Ohrwurm Charakter, den man mit vielen alten Spielen verbindet, aber besonders der Song im Frühling hat seinen Charme.

 

 

Kritik

 

Man merkt dem Spiel aber deutlich an, dass es schon älter ist. Eigentlich baut man die einzelnen Sachen immer auf 3x3 Feldern an. Doch dann kommt man an das mittlere Item nicht mehr heran, da die anderen im Weg sind. In den neuen Harvest Moon ist das deutlich besser gelöst. Dazu ist das Spiel auf Dauer einfach zu eintönig, da man wirklich nur die Farmarbeit machen kann. Etwas anderes bleibt einen leider nicht übrig. Dazu fehlt halt das Aufbauen von Beziehungen zu den Bewohnern, was für mich auch zu Harvest Moon dazu gehört. Dazu fehlten damals halt Anzeigen, wie wie viel Ausdauer man noch hat und wie viel noch in der Gießkanne ist. Aber darüber kann man hinwegsehen, da das Spiel schon älter ist.

Fazit

Harvest Moon für den Gameboy Color ist ein Spiel, was sich an Harvest Moons Fans richtet. Leider bietet es nicht einige Sachen, die die anderen Teile bieten. Dadurch ist die ständige Farmarbeit sehr monoton. Da ein Tag aber nicht so lange dauert, ist es auch gut ein Spiel für zwischendurch. Dazu ist bei Harvest Moon die Grafik ja schon in gewisser Weise entscheidend. Die neuen Spiele sehen einfach viel besser aus, da der Gameboy Color noch nicht so viel bieten konnte. Wer also gerne noch einmal in den alten Zeiten versinken würde, kann sich dieses Spiel durchaus noch einmal holen. Wer aber lieber Abwechslung neben der Farmarbeit haben möchte, solltet zu einem anderen Teil der Serie greifen.

Grafik

gut

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

73%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

1999

Developer

Victor Interactive Software Inc.

Publisher

Natsume Inc.

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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