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Sonic the Hedgehog 3

Jump 'n Run

09.08.2009

Autor: Sebastian Jünemann

 

System: Sega MegaDrive

Controller: Classic / GameCube / Wiimote

Erschienen: 1994

Preis: 800 Wii Points

Blöcke: 24

 

 

Beschreibung:

 

Zwei Jahre nach dem erfolgreichen Nachfolger erschien endlich der dritte Teil der Sonic the Hedgehog-Reihe in den Läden und es hatte sich dabei, wenn man die Vorgänger betrachtet, einiges getan. Nicht allein die verbesserte Grafik sowie Verfeinerungen von Sonics Fähigkeiten machten viel her, sondern auch endlich die Möglichkeit zu haben, den Spielstand abzuspeichern, ließ die Fan- und anderen Mega-Drive Gemeinde umso mehr jubeln. Denn dies war in den Vorgängern für viele frustrierend, insbesondere beim zweiten Teil, der trotz Verbesserungen der Entwickler in Sachen Schwierigkeitsgrad immer noch kaum zu schaffen war, ohne abspeichern.

 

Von der Story her wurde auch eine neue Figur ins Rollen gebracht, der neben Tails zu einem wichtigen Verbündeten von Sonic werden wird, nämlich der rote Igel namens Knuckles the Echidnam, der in diesem Spiel allerdings noch auf der Seite des Bösen steht.

 

 

Story:

 

Nachdem das Death Egg durch Sonic und Tails zerstört wurde, mussten sie auf einer geheimnisvollen schwebenden Insel namens Angel Island notlanden. Als Robotnik erfährt, dass die dort vorhandenen Chaos Emeralds die Insel schweben lassen, will er sie unbedingt haben, um die Death Egg wieder in Betrieb zu nehmen.

 

Knuckles, der Wächter von Angel Island, lässt sich von Robotnik täuschen und glaubt, dass Sonic vorhat, die Emeralds der Insel in seinen Besitz zu nehmen, um noch stärker zu werden. Durch diesen Glauben versucht er Sonic und Tails das Leben schwer zu machen und hilft dabei unwissend Robotnik beim Erreichen seiner Ziele.

 

Schon zu Beginn des Spiels, als Sonic und Tails auf die Insel fliegen, werden sie von Knuckles überrascht und der sackt sich die Emeralds von Sonic ein, um sie Robotnik zu übergeben. Die Jagd um das Schicksal der Insel und der Emeralds beginnt...

 

 

Spielweise:

 

An den Fähigkeiten Sonics hat sich kaum etwas geändert und die Anzahl der Levels wurde reduziert. Insgesamt dauert es etwa 12 Stunden, um das Spiel durchzuspielen, das aber mit netten Übergängen in Form von Sequenzen, anstatt Schildern am Ende der Stages wieder in der Punkteskala auftrumpft. Ein Meilenstein in den Sequenzen sind die Gestik der Charaktere wie Knuckles' Lachen zum Beispiel, die es vorher in keinem Sonicspiel gab, und die Story noch weiter verstärkt.

 

Ein schöner Anblick sind auch die netten 3D-Bonuslevels, in denen man durch rechtzeitigen Richtungswechsel beim schnellen Laufen der Figuren blaue Kugeln einsammeln und den roten ausweichen oder auch mal Ringe, durch schnelle Drehungen, einsammeln muss.

 

Als Goonies kommen neben der normalen Schutzblase eine Feuerschutzblase, die den Spieler komplett vor Feuer schützt sowie eine Elektroblase, die Ringe magnetisch anzieht, hinzu. Im späteren Verlauf kann man sich natürlich durch die Wiederbeschaffung der Emeralds wieder in Super Sonic verwandeln oder, wenn man Tails steuert, auch länger fliegen als sonst.

 

Die Funktion, das ein zweiter Spieler Tails übernehmen kann, ist erhalten geblieben. Man kann zudem die Konstellation wechseln, indem der erste Spieler Tails nimmt und hat natürlich solange Leben bis der erste Spieler tot ist. Als Tails hat man die Möglichkeit zu fliegen sowie zu schwimmen und sogar, wovon einige Fans sicherlich vorher immer geträumt haben, Sonic auf kurzen Strecken beim Fliegen mitzunehmen. Beim Wettrennen aus dem zweiten Teil hat sich auch nichts geändert und ist eher nur eine 1:1-Kopie mit Einschränkungen von der Dauer des Wettkampfes, was leider aufgrund des Erhoffen auf mehr ziemlich enttäuschend ist.

 

 

Technische Beurteilung:

 

Die Grafik wurde gegenüber dem Vorgänger noch verbessert und reizt die Leistung des Megadrives, wie in keinem anderen Spiel, die Figuren sind jetzt nämlich perfekt modelliert. Auch bei der Hintergrundlandschaft gibt es nichts mehr zu bemängeln und sie lassen sogar manchen berühmten 16-Bit-Konkurrenten auf dem Super Nintendo alt aussehen. An der Musik wurde auch kräftig gearbeitet, um mit dem Unterschied der Grafik zu den Vorgängen mitzuhalten. Zudem hat der verstorbene King of Pop, Michael Jackson, an der Musik mitgearbeitet, der Gerüchten zufolge ein SEGA-Fan war.

 

 

Steuerung:

 

Bei der Steuerung hat sich gegenüber den Vorgängern nicht viel getan, besteht immer noch aus Laufen und Springen sowie der speziellen Tastenkombination, durch das Drücken des unteren Knopfes mit der Sprungtaste, den Spindash auszuführen.

Fazit

Es hat sich definitiv eine Menge im Vergleich zu den Vorgängern getan und über die Speicherfunktion habe ich mich sehr gefreut, weil dieser aus den anderen Teilen bekannte Kritikpunkt endlich verschwindet. Auch die Grafik und der Sound können kaum für ein Jump n Run besser sein und es ist mehr Story drin, als je zuvor. Natürlich gibt es auch genügend Kritikpunkte, die dennoch dazu kommen. Die Einschränkungen auf weniger Spielzeit, wo man sagen kann, das die Speicherfunktion mit dem zweiten Teil getauscht werden müsste und daher leider nur ein kurzer Moment der Perfektion ist. Dazu kommt noch das Abspecken des 2-Spielermodus dazu, wo man hätte mehr daraus machen können, aber sich wohl nur auf den Abenteuermodus konzentriert hat, der hier besonders auftrumpft. Insgesamt ein heißer Typ für VC-Sammler guter Spiele für nette Abende und viel Jump 'n Run-Genuss.

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

89%

Singleplayer

77%

Multiplayer

Release

1994

Developer

Sonic Team

Publisher

Sega

Nintendo Points

800

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


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