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Mega Man 2

Action

17.02.2009

Autor: Arne Schreiber


System: NES
Erschienen: 1990
Controller: Wii Remote, Classic Controller, GameCube Controller



Ein kleiner Mann, der sich in seinem blauen Kampfanzug fortbewegend, einer Schar gemeiner Roboter erwehrt? Das kann nur einer sein: Nämlich Capcoms Lieblingsmaskottchen Mega Man. Mit Mega Man 2 bewegen wir uns 20 Jahre zurück zu den Anfängen der Serie auf dem Nintendo Entertainment System. Damals hätte man wohl nicht damit gerechnet, dass noch vier weitere Teile für das altehrwürdige NES erscheinen würden. Für viele Fans zählt Teil 2 zu den besten der Serie, ein Grund mehr, diesen ein wenig genauer zu betrachten.


In der Originalserie ist Mega Mans ewiger Widersacher der machthungrige Dr. Wily, der mit seinen erschaffenen Robotern für Unruhe auf der Welt sorgt. Der Gegenpart von Wily ist Dr. Light, Mega Mans Erschaffer. Light wird euch, gutmütig wie er ist, im Laufe des Spieles mit neuen Fähigkeiten ausstatten. Das war es aber auch mit der Unterstützung. Ansonsten seid ihr ganz auf euch alleine gestellt. So habt ihr zu Beginn des Abenteuers die obligatorische Qual der Wahl. Acht verschiedene Level stehen zur Auswahl, die es gilt, nacheinander ab zu arbeiten.


Jede Welt besitzt ihr spezielles Thema, angelehnt an den Robotmaster, also den Bossgegner, der euch am Ende eines Levels erwartet. Seid in der Welt des Heat Mans unterwegs, befindet ihr euch natürlich in einer heißen, mit lodernden flammenden Umgebung wieder und müsst aufpassen nicht vom Feuer gegrillt zu werden. Im krassen Gegensatz dazu steht die Stage von Bubble Man. Wie es sich im Namen sicherlich erschließen lässt, seid ihr hier vor allem auch unter Wasser auf der Jagd nach dem nächsten Gegner. Beim Duell gegen einen Robotmaster ist das Einprägen der Feindbewegungen essentiell, um den Kampf für sich entscheiden zu können. Mit ein wenig Geschick sollten diese Kämpfe kein Problem darstellen, vor allem nicht auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, der extra für den westlichen Markt in das Spiel integriert wurden ist.


Als Belohnung erhaltet ihr von eurem Widersacher seine Waffe. So erweitert sich euer Arsenal vom ordinären Blaster angefangen bis zum Bumerang. Noch leichteres Spiel habt ihr, wenn man die passende Bewaffnung für seinen Kontrahenten aufbringt. Ein leichtes Beispiel. Heat Man reagiert ganz allergisch auf die Waffe von Bubble Man. Auch für viele der im Spiel vorkommenden Gegner braucht man eine bestimmt Waffe. Denn eurer Blaster besitzt nicht immer die nötige Durchschlagskraft. Sollte der Feind doch einmal übermächtig sein, kommt der Notnagel in Form eines Energietanks zu tragen, der eure gesamte Lebensleiste wieder auffüllt. Dieser wird, wie die Extrawaffen auch, über das Statusmenü aktiviert, vorausgesetzt, ihr habt einen Energietank zuvor auch gefunden. Leider ist Tank eine Einweg-Geschichte. Einmal gebraucht und schon ist er reif für den Müll.


Gott sei dank wurde in das Spiel ein Passwordsystem eingebaut. Das fehlte nämlich im ersten Teil völlig. Auf der Virtual Console kann man natürlich zu jedem Zeitpunkt aufhören und an der Stelle weiterspielen, wenn man möchte.



Das Schloss des Herrn Willy


Habt ihr die acht Schergen von Dr. Wily besiegt, steht sein Schloss offen für eine Erkundungstour. In den sechs Leveln wird dann erwartungsgemäß euer gesamtes Können abverlangt und wie sollte es anders sein, begegnet ihr neben neuen Bossgegnern (z.B. ein Robotdrache), auch den bereits besiegten Robotmastern noch einmal. Wurden alle Blecheimer aus dem Weg geräumt, wartet nur noch Wily darauf seine verdiente Tracht Prügel zu kassieren. Dann wird die Welt mal wieder gerettet sein, aber wir ja wissen, scheint der Kampf zwischen Dr. Wily und Mega Man ein endloser zu sein, ähnlich zwischen dem Klempner Mario und Bowser.

Fazit

Die gute Spielbarkeit, die für ihre Verhältnisse flotte 2D-Grafik mit ihren großen Sprites und die einprägsamen Melodien sorgen dafür, dass Mega Man 2 selbst heute noch eine Menge Spass bereiten kann. Voraussetzung dafür ist aber eine gehörige Portion Geduld, denn das Spiel macht einem das Leben, besonders gegen Ende, nicht gerade leicht. Das Abenteuer des blauen Bombers ist auch auf der Wii-Virtual Console für 500 Wii-Punkte käuflich erwerbbar.

Grafik

gut

Sound

gut

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

85%

Singleplayer

-

Multiplayer

Developer

Capcom

Publisher

Capcom

Nintendo Points

500

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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