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Pokémon Snap

Simulation

20.05.2008

Autor: Marcel Witte

 

 

Gotta knips ‘em all!

 

Mit Kamera und einigen nützlichen Utensilien! Denn der Protagonist ist kein anderer als der Pokémon-Beobachter Todd selbst! In unzähligen Pokémonfolgen kann man ihn mit Stift und Block in der Animeserie neben Ash auf vielen Abenteuern sehen. Aber anders als in der Serie muss man in Pokémon Snap im Alleingang die Hosentaschenmonster suchen, die sich in unterschiedlichen Levels verstecken. Habt ihr sie gefunden, heißt es nur noch „Bitte Lächeln“ und das Foto ist im Kasten.

 

Bei Professor Eich im Labor werdet ihr gleich im Umgang mit der Kamera konfrontiert. Nachdem ihr Eich genau zugehört habt, begebt ihr euch auf die erste von insgesamt sieben Strecken. Bei diesen Strecken handelt es sich um unterschiedliche Gebiete einer Insel, die es mit dem Zero One Mobile zu befahren gilt. Während ihr mit dem von Professor Eich gebauten Vehikel durch die natürliche Umgebung der Pokémon fahrt, könnt ihr euch anfangs drehen, Kamera bedienen und im Verlauf des Spiels verschiedene Items einsetzen und die Geschwindigkeit bestimmen. Habt ihr euch dann mit der fahrbaren Konstruktion vertraut gemacht, müsst ihr nur noch die Pokémon, die euch über den Weg laufen, fliegen und schwimmen so gut es geht fotografieren. Dabei gibt es verschieden Dinge zu beachten. Ihr müsst ein Pokémon sehr groß, aber nicht zu groß fotografieren, damit das Bild gut bewertet wird. Weiter sollte man darauf achten, dieses mittig und in einer schönen Pose zu knipsen. Schluss und endlich sind mehrere Pokémon von einer Gattung auf einem Bild immer etwas Besonderes und werden dementsprechend positiv bewertet. Habt ihr auf alles geachtet, steht einem guten Foto nichts mehr im Wege.

 

 

Pokémon wohin man blickt...

 

Nachdem ihr die erste Strecke absolviert, unzählige Bilder geschossen und dann die schönsten ausgewählt habt, geht es zur Auswertung ins Labor von unserem Lieblings-Professor. Dieser gibt den Fotos Punkte und kürt das Beste. Aber nur die Pokémon fotografieren, die man auf Anhieb vor die Linse bekommt, wird euch nicht weit bringen. Denn mit zunehmendem Spielfortschritt werden Items freigeschaltet, die es euch ermöglichen, neue Pokémon oder bessere Bilder von bereits geknipsten Pokémon zu machen. So erhaltet ihr anfangs Äpfel um die Taschenmonster näher zu euch zu locken. Aber auch Räucherbälle sind nützlich, um unentdeckte Pokémon aus ihren Verstecken zu treiben und anschließend zu knipsen. Insgesamt müsst ihr viel Geduld und eine ruhige Kameraführung mitbringen, damit ihr die 63 verschiedenen Pokémon in ihren besten Posen fotografieren könnt.

 

 

Grafik, Sound, Umfang und Spieltechnik...

 

Grafisch ist Pokémon Snap eine Augenweide. Gerade wenn man es mit anderen Spielen des N64 vergleicht, ist die grafische Umsetzung sehr gelungen. Natürlich kann das Spiel für den Hobbyfotograf nur bedingt im heutigen Konsolen-Zeitalter mithalten. Eckige Landschaften und Taschenmonster sind der Alltag bei Pokémon Snap. Aber nichts desto Trotz ist es schön anzusehen. Auch beim Sound muss man sagen, dass es im Vergleich zu seinen Zeitgenossen ziemlich solide Leistungen aufweist. Es ist weder eintönig noch langweilig, oder gar nervtötend. Dies liegt daran, dass es für jedes Level ein eigenes Musikstück gibt. Außerdem ist man so konzentriert bei der Sache, so dass die Töne nur bedingt wahrgenommen werden.

 

Pokémon Snap bietet einen grundlegend ordentlichen Umfang, denn neben den sieben Levels gibt es immer wieder kleine Aufgaben von Professor Eich. Weiter bietet der Titel eine beachtliche Langzeitmotivation. Diese wird neben der immer währenden Highscorejagd mit vier verschiedenen Items und Modifikationen des Zero One Mobile aufrecht erhalten. So gibt es Äpfel, um die Pokémon anzulocken, Räucherbälle, um andere Posen von ihnen zu bekommen und die Pokéflöte, um Pokémon tanzen zu lassen. Als Modifikation für euer Gefährt steht euch im Verlauf des Spiels der Geschwindigkeitsregulator zur Verfügung. Diese Items werden über die verschiedenen Knöpfen des Classic-Controllers, oder wahlweise des Gamecube-Controllers, bedient. Dabei wirft man Äpfel und Räucherbälle mit A und B, benutzt die Flöte mit dem rechten Analogstick und fährt schneller mit der R-Taste. Mit der Schultertaste L wechselt man in den Kameramodus, die man dann mit A auslösen kann.

Fazit

Pokémon Snap ist ein Pokémonspiel der etwas anderen Art. Unterhaltsam, schön anzusehen und besonders gut geeignet für Pokémonfans und Highscorejäger! Hier ist es nicht wichtig seine kleinen Viecher auf Level 100 zu trainieren, sondern diese in bestmöglicher Pose zu fotografieren. Dabei wird durch viele Items, verschiedenste Pokémon und viele kleine Rätsel, die Motivation lange hoch gehalten. Heutzutage kann Pokémon Snap grafisch und mit seinem Umfang nicht mit anderen Spielen mithalten, dennoch kann man sagen, das man mit einer Investition von 1.000 Wii Punkte bzw. 10€ eines der schönsten Spiele der N64-Zeit auf seiner Wii besitzt.

Grafik

gut

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

super

83%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

11.12.2007

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

1.000

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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