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Pac-Man

Action

08.05.2008

Autor: Malte Wege

 

 

System: NES

Controller: Wiimote / Classic / GameCube

Erschienen: 1993

Preis: 500 Wii Points

 

 

Kurzinfo

 

Im Jahre 1980 erschien Pac-Man auf dem japanischen Markt, jedoch unter einem anderen Namen. Puck Man nannte man damals den kleinen gelben Kreis, was in Japan soviel bedeutet wie "essen". Midway lizenzierte das Spiel 1981 unter dem Titel Pac-Man und brachte es dann auch unter diesem Namen in den USA auf den Markt.

 

 

Das Spiel

 

Pac-Man ist auch in seinem NES-Auftritt wieder wild entschlossen, sich durch die verschiedenen Labyrinthe zu futtern. Dabei wird er stetig von den vier Geistern Blinky, Pinky, Inky und Clyde verfolgt. Aufgabe ist es, alle Kugeln in den Labyrinthen zu fressen. Je schneller man das Ganze schafft, desto höher wird man abschließend mit Punkten belohnt. Ein Level gilt erst dann als beendet, wenn man alle Kugeln verspeist hat. Um den gemeinen Geistern ein wenig Paroli zu bieten, kann unser kleiner gelber Nimmersatt in jedem Level ein paar größere Kugeln fressen. Tut er dies, ist es ihm dann möglich, die Geister zu fressen und man hat eine Weile seine Ruhe. Zusätzlich zu den normalen Punkten, die man fressen muss, um ein Level zu beenden, erscheinen oftmals Früchte. Frisst Pac-Man diese, erhält er eine gehörige Portion Punkte für sein Konto. Da man für Pac-Man lediglich das Steuerkreuz benötigt, ist es euch überlassen welchen Controller ihr bevorzugt. Im Praxistest hat sich der Classic Controller dank des großen Steuerkreuzes jedoch als am komfortabelsten erwiesen.

 

Pac-Man für das NES macht auch heute noch eine Menge Spaß, da stört auch die sehr simple Grafik nicht, die schon Anno dazumal keinen vor den Ofen gelockt hat. Positiv an dieser minimalistischen Grafik ist zu sehen, dass diese einfach sehr sympathisch gealtert ist. Die Geister und Levels sehen auch heute noch recht knuddelig aus und verursachen keine Kopfschmerzen. Der Sound geht durch die Bank weg in Ordnung, sofort nach dem Einschalten begrüßen einen typische Klänge, die aus Spielhallen bekannt vorkommen. Pac-Man kann auch heute noch mit einem besonderen Pluspunkt aufwarten: dem absoluten Suchtfaktor. Hat man einmal angefangen, will man erst wieder aufhören, wenn man einen anständigen Highscore auf die Beine gestellt hat.

 

Wie es sich für ein anständiges Arcade Game gehört, bietet auch Pac-Man einem Zweispieler Modus. In diesem spielt zwar jeder für sich allein und der nächste kommt erst nach dem Ableben des Konkurrenten an die Reihe, doch auch so lässt sich herrlich über die höchsten Gesamtpunktzahlen streiten. Wenn man dann auch noch jemand weiteres zum Wetteifern um die höchsten Rekorde gefunden hat, wird es gleich noch motivierender. Und genau das ist es was Pac-Man nach wie vor auszeichnet, es ist einfach ungeheuer motivierend. Das Beeindruckende dabei ist, dass Pac-Man für diese Motivation keine gigantischen Grafiken benötigt oder eine enorme Action auf den Bildschirm zaubern muss. Nein – Pac-Man bedient sich einfach an des Menschen Eigenheit, sich gegenseitig immer wieder übertreffen zu wollen. Und dieses Prinzip funktioniert auch heute noch ganz gut.

 

Die Frage, die sich ein jeder allerdings stellen sollte, ist folgende: Lohnt es sich? In der heutigen Zeit, in der man gerade Spiele wie Pac-Man fast umsonst auf Handy, PC und beliebig vielen anderen Plattformen zur Verfügung gestellt wird, sehen wir hier auf eine recht alte Version des Spiels zurück und sollen auch noch knapp 5 Euro dafür bezahlen. Klar, Pac-Man ist ein Klassiker, ein Urgestein der Videospiel-Geschichte. Jeder sollte in der einen oder anderen Form ein Pac-Man sein Eigen nennen können. Ob es allerdings die NES Version für die Virtual Console sein muss, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln. Man sollte also genau abwägen ob an diese Version des Spiels haben möchte, oder ob man die Wiipoints nicht vielleicht lieber in ein Spiel investiert, das man nicht an jeder Ecke bekommt.

 

Zweite Meinung von Conny

 

Immer wieder versucht man soweit wie möglich zu kommen und den Highscore in die Höhe zu treiben. Jedoch ist eine richtige Rekord-Jagd und der 255. Level, welcher der letzte Level des Spiels ist, wohl nur was für richtige Cracks. Dennoch sollte jeder Zocker ein Pac-Man haben, aber wie schon erwähnt, ist zu überlegen, ob es ein Pac-Man für 5€ sein muss.

Fazit

Wer noch kein Pac-Man sein Eigen nennt und auf kurzweilige Automaten Klassiker steht, kann bedenkenlos zugreifen. Mit der NES Version von Pac-Man erhaltet ihr einen zeitlosen Klassiker, die älteren Semester unter uns könnten so den Nachwuchs-Zockern mal zeigen, in was wir früher Unsummen an Kleingeld investiert haben. Pac-Man motiviert auch heute noch zu dem ein oder anderen Stündchen, um Rekorde von sich selbst oder seinen Freunden zu knacken. Darüber hinaus ist auch Pac-Man einer dieser Titel, die man ohne große Einleitung mal kurz in einer Werbepause oder dergleichen zocken kann.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

70%

Singleplayer

74%

Multiplayer

Developer

Namco

Publisher

Midway

Nintendo Points

500

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung


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