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Bubble Bobble

Jump 'n Run

02.04.2008

Autor: Cornelia Dressner

 

System: NES

Controller: WiiMote / Classic / GameCube

Erschienen: 1986

Preis: 500 Wii Punkte

 

 

Kurzinfo

 

Im Jahre 1986 erschien die erste Version des Jump ´n Run Spiels von Taito, sollte aber nicht die letzte sein. Viele Portierungen folgten, unter anderem für Amiga, C64, Gameboy, Sega Mega Drive, PlayStation, NES, Nintendo DS und noch vielen mehr.

Ein Jahr später folgte der zweite Teil unter dem Namen „Rainbow Islands - The Story of Bubble Bobble 2“.

 

Die Geschichte ist schnell erzählt: Die beiden Freunde Bub und Bob verirren sich in einer Höhle. Als sie den Ausgang suchen, werden sie jedoch in zwei Drachen verwandelt. Gemeinsam versuchen sie, irgendwie zu entkommen und ihre menschliche Gestalt wiederzuerlangen.

 

 

Das Spiel

 

Man braucht keine Feuerbälle, Pistolen oder dergleichen, um seine Gegner zu besiegen. Nein, es genügen zwei Drachen, die mit einfachen Blubber-Blasen ihre Feinde in die Flucht schlagen.

 

In jeder Stage gilt die Devise: Alles oder Nichts, heißt also, dass es erst weiter geht, wenn man alle Gegner eines Levels besiegt hat. Stages gibt es auch zu genüge, 100 an der Zahl, deswegen mal keine Angst vor Langeweile. Und jeder Level sieht anders aus. In einem könnt ihr einen Wal in der Mitte erkennen, ein anderer hat die Form eines Herzens. Hier sorgt das Spiel für Abwechslung, leider gilt dies nicht bei der Musik. Die ist nämlich durchweg dieselbe. Dies geht einem schon nach dem fünften Level gewaltig auf die Nerven. Also entweder ihr seid gegen derartig eintöniges Midi Gedudel abgehärtet, oder aber ihr habt eine gute Musikanlage mit der ich eure eigene Musik anhören könnt.

 

Aber mal wieder zurück zu euren Feinden. Um diese zu besiegen, müsst ihr sie, wie schon erwähnt, mit Blasen bespucken. Die Gegner werden dann in diesen eingesperrt. Das reicht aber noch lange nicht, um sie zu besiegen. Dagegen springen müsst ihr auch noch, um Gespenster und allerlei anderen Viechern endgültig den Gar auszumachen. Das geht eigentlich recht leicht von der Hand. Springen und Blasen spucken, springen und Blasen spucken, zwischendurch mal ausweichen, den Gegner anspringen und das Item kassieren. Vom Schwierigkeitsgrad dürfte da wohl kaum einer Probleme haben, jedenfalls nicht in den ersten Levels. Danach steigt der Schwierigkeitsgrad und man hat ganz schön zu kämpfen. Auch hat man nicht ewig Zeit, um alle zu besiegen. Irgendwann erscheint ein “Hurry up” auf eurem Screen und dann heißt es, alle Blasen in die Hand zu nehmen. Der Sensenmann ist auf euren Fersen und verschwindet erst, wenn ihr auch den letzten Gegner besiegt habt. Spätestens hier wird auch euer Puls steigen. Die Musik wird schneller und der letzte Schurke wird es auch, was es schwieriger macht ihn zu fangen.

 

Das Spiel bleibt trotz hektischer Momente immer fair und Frustration kommt auch keine auf. Solltet ihr doch mal all eure Leben verlieren, könnt ihr ein „Continue“ nutzen oder die Passwörter notieren, die es für jedes Stage gibt.

 

Aber was ist der Lohn für all die Mühen? Eure Feinde hinterlassen euch Items, in Form von Kirschen, Lutscher, Torten usw. Diese bringen zwar Punkte für den Highscore, haben aber sonst keinen Nutzen. Andere Items jedoch, wie eine Wasserblase, helfen euch indem sie eure Gegner wegspülen. Ab und zu seid ihr mit von der Rutschpartie. Aber keine Sorge vor den Abgründen, ihr verliert kein Leben wenn ihr hineinfallt. Im Gegenteil, nach dem freien Fall landet ihr wieder am oberen Bildschirmrand. Das ist vor allem hilfreich, wenn ihr noch schnell einen Gegner, der in einer Blase steckt, anspringen müsst, der aber am oberen Bildschirmrand feststeckt. Und weil das Hochspringen nun mal mühsamer ist, als sich runterfallen zu lassen, seid mutig und sagt dem Abgrund guten Tag.

 

Da man für das Spiel eigentlich nur zwei Button und ein Steuerkreuz benötigt, seid ihr mit der Wii Fernbedieung bestens bedient. Einfach mit dem Steuerkreuz die Drachen nach links oder rechts lenken, mit der “2” springt ihr und mit der “1” werden die Blasen abgefeuert. Diese Steuerung klappt durchweg gut. Beim Classic Controller und dem GameCube Controller, verwirren die viele Buttons nur unnötig und daher sind diese Controller eher nicht zu empfehlen.

 

Ein Jump ’n Run macht noch mehr Spaß, wenn man es zu zweit zocken kann. So auch natürlich in diesem Klassiker. Entscheidet ihr euch für den Coop Modus, springt ihr zusammen mit eurem Drachenfreund durch die Stages und haut den finsteren Gesellen die Blasen um die Ohren. In keiner Sekunde seid ihr euch im Weg, eher müsst ihr, den Highscore immer im Auge, darauf achten das euer Kompagnon nicht mehr Items einsackt als ihr selbst.

 

 

Die zweite Meinung von Malte

 

Perfekt für die Werbepause, dass ist mein Fazit zu Bubble Bobble. Das Spiel lädt immer mal wieder für 5 Minuten ein, diese 5 Minuten sind dann auch durchweg unterhaltsam. Danach geht dem Spiel bzw. meiner Motivation allerdings die Luft aus. Ein Grund ist die Musik, ein Musikstück, das ständig wiederholt wird, nervt nach einiger Zeit ungemein. Wenn man auch sagen muss, dass dieser eine Song absolutes Ohrwurmpotenzial hat. Zu zweit macht es zwar gleich noch mal so viel Spaß, aber auch dieser endet für mich nach 10-15 Minuten. Es stellt sich auf jeden Fall die Frage, ob das Spiel die umgerechnet fünf Euro wirklich wert ist. Wer ein kurzweiliges Spiel für z.B. die Werbepause sucht, kann bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten vielleicht mit einem etwas komplexeren VC-Spiel vorlieb nehmen.

Fazit

Bubble Bobble lädt einen immer wieder zu einer Runde Blasen spucken ein, jedoch fehlt die Langzeitmotivation. Immer wieder die gleichen Gegner und die gleichen Herausforderungen. Von der eintönigen Musik, die sich in den Ohren festsetzt ganz zu schweigen. Dennoch ist Bubble Bobble ein Klassiker und darf in keiner Sammlung fehlen. Wer trotzdem nichts damit anfangen kann und mehr Spaß, buntere Level und mehr verschiedene Gegner haben will, der sollte lieber auf den Nachfolger “Rainbow Islands - The Story of Bubble Bobble 2” warten. Da bekommt man das alles auf einen Schlag.

Grafik

schwach

Sound

sch...

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

68%

Singleplayer

73%

Multiplayer

Nintendo Points

500

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


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