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N-Zyklopädie

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Willkommen in der wilden Welt (10)

04.05.2006

Autor: Mario Kablau


Der Rubel rollt


Nach dem großen Tauschwahn auf der NCON vor zwei Wochen ist nun wieder etwas Ruhe eingekehrt. Allerdings habe ich durch die ganze Tauscherei nun viel mehr fremde Bäume als vorher. Zu Beginn des Spiels gab es bei mir nur Apfelbäume und da ein Apfel bei Nook nur 100 Sternis bringt, kommt man damit nicht weit. Durch Tausch mit anderen Dörfern kann man an bis zu fünf andere Sorten kommen, die der eigene Nook für 500 Sternis das Stück ankauft.


Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meinen Apfelbaum-Bestand auf einen Baum zu reduzieren und dafür andere Bäume großzuziehen. Das erste Ziel ist so gut wie erreicht und das andere geht damit einher. Für jeden gefällten Apfelbaum pflanze ich eine fremde Frucht ein. Das führt dazu, dass mein Kontostand etwas schneller wächst als noch vor einer Woche und ich komme somit der nächsten Ausbaustufe meines Hauses mit großen Schritten näher (mir fehlen noch 300.000 Sternis).


Das zweite Zimmer meines Hauses habe ich inzwischen in Samurai-Stil eingerichtet und lagere dort einen Teil meiner Gyroiden-Sammlung. Abgerundet wird das ganze durch einen kleinen japanischen Tisch auf dem ein Bonsai-Bäumchen steht.




Außerdem habe ich durch Zufall eine sehr erträgliche Geldquelle gefunden: An jedem Tag gibt es in eurem Dorf genau einen Stein, der Geld ausspuckt, wenn man mit der Schaufel drauf haut. Beim ersten Treffer kommen 100 Sternis raus, danach 200, 400, 800, 1.000, 2.000 und zuletzt 4.000, also insgesamt 8.500 Sternis, die man jeden Tag ohne Probleme verdienen kann. Allerdings ist es nicht einfach, das gesamte Geld zu bekommen, denn mit jedem Treffer wird man ein wenig vom Stein weg geschoben, so dass man spätestens beim vierten Hieb ein Loch buddelt, statt den Stein zu treffen. Und da die Zeit nach dem ersten Treffer begrenzt ist, sollte das nicht passieren.


Ich habe mir dazu folgende Taktik ausgedacht: Ich buddele vorher ein Loch, so dass noch ein Feld zwischen dem Loch und dem Stein frei ist. Dann stelle ich mich in diese Lücke und positioniere mich genau in die Mitte. Nun haue ich den Stein und hoffe, dass ich den richtigen Stein erwischt habe. Durch das Loch im Rücken rutsche ich nicht bei jedem Schlag weg und kann bequem die sieben Geldsäcke aus ihm herausprügeln. Vielleicht ist ja auch 4.000 gar nicht der größte Beutel, aber mehr habe ich noch nicht geschafft. Ich werde berichten, falls es noch mehr zu holen gibt.




Da ich jeden Tag fleißig Fossilien sammle und nun schon fast 40 Stück der insgesamt 56 gefunden habe, wird es jeden Tag schwieriger, eins zu finden, dass ich noch nicht habe. Zum Glück kann man sie bei der Eule im Museum analysieren lassen und bekommt sie zurück, wenn das Museum das jeweilige Exemplar schon hat. Bei Nook bekommt man dann sehr viel Geld dafür (z.B. für T-Rex Schädel 6.000 Sternis und für Mammut Torso 2.500 Sternis). Es lohnt sich also auf jeden Fall, nach Fossilien zu suchen, auch wenn man schon alle hat!



Iiiihh: Insekten


Da man dem Museum nicht nur Fossilien, sondern auch noch Fische und Insekten spenden kann, lohnt es sich natürlich auch danach zu suchen. Ab sofort werde ich euch regelmäßig darüber berichten, wie und wo man die verschiedenen Insekten fangen kann. Anfangen will ich mit der Kakerlake. Das eklige kleine Viech, das bei Nook nur 5 Sternis einbringt, versteckt sich an Baumstämmen. Wenn ihr dem Baum zu nahe kommt, dann haut sie ab und kann nicht mehr eingefangen werden. Schaut also genau hin, ob sich am Stamm etwas befindet, dann nähert euch vorsichtig an und greift aus optimaler Distanz mit dem Köcher an. Schon habt ihr ein Exemplar fürs Museum.


Auf der Suche nach dem Geldstein im Dorf kann es schon mal passieren, dass ein Insekt aus dem Stein hüpft. Dann müsst ihr schnell sein. Die Schaufel gegen den Köcher austauschen und das Insekt fangen, bevor es im Boden verschwindet. Auf diesem Weg könnt ihr eine Kugelassel in eure Sammlung aufnehmen. Mehr Fundorte gibt’s dann im nächsten Eintrag.



Ein Alien in meinem Dorf


Als ich neulich gemütlich durch mein Dorf spaziert bin, sah ich auf dem oberen Bildschirm plötzlich ein UFO fliegen. Ich habe schnell die Steinschleuder ausgepackt und es vom Himmel geholt. Danach bin ich sofort zur Absturzstelle gerannt und habe Gulliver kennen gelernt. Zunächst war er vom Absturz noch etwas benommen, aber nachdem ich ihn ein paar Mal angesprochen hatte, rappelte er sich auf und verfluchte sein Raumschiff, dass es schon wieder kaputt sei. Ich konnte förmlich sehen, wie mein virtuelles Ich rot im Gesicht anlief, aber Gulliver hat das zum Glück nicht gemerkt.


Frei nach dem Motto: Gut geklaut ist halb gewonnen, wurde ich von Captain Olimar... äh... Gulliver zum Pikmin degradiert und sollte für ihn die verstreuten Einzelteile seines Gefährtes zusammensuchen, damit er es reparieren kann. Ich habe natürlich gehorcht, mein Dorf durchkämmt (natürlich nicht wörtlich...) und die fünf Teile schnell gefunden. Ich brachte sie dem Piloten und er bedanke sich mit einem Modell vom Schiefen Turm von Pisa, das nun in meinem Wohnzimmer steht.


Leider hatte er sein Schiff wieder flott gemacht und war weg, bevor ich ein Foto davon machen konnte. Das liefere ich aber selbstverständlich nach, wenn ich ihn noch mal „treffen“ sollte. Als Entschädigung hab ich sein Geschenk für euch abgelichtet:



Kenner sollten auch das goldene Dreieck erkennen. Wer es haben will: Mein Nook hat es! (10.000 Sternis)



Etwas anderes ist mir noch passiert. Irgendwann hatte ich in meinem Dorf mal einen Vogel mit dem Namen Jule. Ihr hat es in M-Town wohl nicht so gut gefallen, also ist sie wieder ausgezogen. Da ich eh nicht so viel mit ihr am Hut hatte, war mir das egal und ich habe mich nicht weiter drum gekümmert. Bisher habe ich mich auch noch nie gefragt, wohin sie wohl gezogen sein könnte. Bis ist sie neulich in einem anderen Dorf getroffen habe. Sie wohnt jetzt bei Anke in New York und fühlt sich dort pudelwohl. In Animal Crossing Wild World ist es eben so wie im echten Leben: Man trifft sich immer zweimal...


Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Reiner: Einmal in der Woche besucht er euer Dorf und man kann bei ihm exklusive Möbel kaufen, die es angeblich sonst nicht gibt. Hat man jedoch ein Teil bei ihm gekauft, ist es auch bei Nook im Katalog zu bestellen – für die Hälfte! Der kleine Gauner nimmt die Spieler also regelrecht aus.


Dazu kommt, dass ich bisher 3 Bilder bei ihm gekauft habe. Natürlich allesamt Fälschungen. Also habe ich diesen Ausstellungsraum im Museum nur erstmal zu den Akten gelegt und werde mich erst wieder darum bemühen, wenn ich zuviel Geld habe. Schließlich gehen sonst jede Woche 3.000 bis 4.000 Sternis beim Fuchs für nix drauf. Tolle Sache!


Wer will mit in meinen Anti-Reiner-Club? Aufnahmegebühr: Eine Geschichte über ein Erlebnis mit dem frechen Fuchs...


Bis bald!

 


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