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N-Zyklopädie

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Willkommen in der wilden Welt (1-7)

21.04.2006

Autor: Mario Kablau

 

Wenn es nur ein Spiel für den Nintendo DS in Japan gäbe, das sich gut verkauft hat (und es immer noch tut), dann wäre das mit Sicherheit Animal Crossing Wild World. Seit dem Launch im Dezember 2005 hat es sich dort unglaubliche 2,5 Millionen Mal verkauft und steht aktuell auf dem dritten Platz der Software-Verkaufscharts. Obwohl vor nur drei Wochen DER Most-Wanted-Titel in Japan schlechthin (Final Fantasy XII) auf den Markt gekommen ist, braucht sich Animal Crossing nicht zu verstecken, denn es steht in den Charts schon jetzt wieder 4 Plätze über dem PS2-Titel.

 


 

Vor wenigen Tagen erschien das Phänomen auch in Europa und nun nehmen wir es täglich für euch unter die Lupe. Nicht nur, weil es die Nintendo Wi-Fi Connection unterstützt, sondern weil es ein sehr ungewöhnliches Spiel ist, in dem man ungewohnt viele Freiheiten hat, verdient es unsere Anerkennung. In Form eines Tagebuches werde ich euch meine täglichen Erlebnisse in meiner Stadt berichten und euch über die Geschehnisse in der weiten Online-Welt informieren. Wer mich einmal online treffen möchte, kann ganz einfach seinen/ihren Freundescode bei uns im Forum hinterlassen. Meiner befindet sich dort natürlich auch im entsprechenden Thread im Mitglieder-Forum.

 

 

Mein erster Tag (14. April 2006)

 

Schaltet man den Nintendo DS mit Animal Crossing Wild World zum ersten Mal ein, und beginnt ein neues Spiel, findet man sich in einem Taxi wieder. In einem kleinen Chat mit dem Fahrer werden nicht nur Datum und Uhrzeit kontrolliert, euer Name und Geschlecht festgelegt und der Name eurer Stadt festgelegt, sondern auch euer Aussehen festgelegt. Je nachdem wie ihr dem Taxifahrer antwortet, ändert sich die Form der Augen, deren Farbe und die Frisur des Spielcharakters. Natürlich hat auch das Geschlecht eine Auswirkung auf die Figur.

 

 

Ich hatte mich also Mario genannt, meine Stadt treffender weise M-Town und die Uhrzeit meines DS endlich auf Sommerzeit umgestellt. Das Taxi hielt vor dem Rathaus meiner neuen Heimat und ich begab mich direkt in das Gebäude, um mich anzumelden. Die freundliche Ente im Bürgerbüro klärte mich dann über die Lage meines Hauses auf, und was ich dafür zahlen müsse. Den Kredit von 19.800 Sternis gilt es nun möglichst schnell loszuwerden, damit man direkt wieder den nächsten aufnehmen kann.

 

Aber erstmal ging ich zu meinem Haus und betrachtete die sehr bescheidene Hütte. Außer einem Kassettendeck, einem Karton und einer Kerze im Untergeschoss, sowie einem Telefon und einem Bett im Obergeschoss gab es dort nicht viel zu entdecken. Das Bett hat dabei die Speicherfunktion inne: Immer wenn man das Spiel beenden will, steuert man seine Figur auf das Bett zu und man kann dann speichern. Über das Telefon kann man verschiedene Einstellung, wie z.B. die Art der Sprachausgabe festlegen.

 

(Das bin ich)

 

Da es im Haus nichts zu tun gab, machte ich mich nun auf den Weg zu meinem Kreditgeber Tom Nook. Er fährt direkt die Krallen aus, und lässt mich für ihn arbeiten. Direkt geht es in die Vollen: Ich musste Blumen pflanzen, einen Brief schreiben, Möbelstücke in der Stadt ausliefern und einen Werbeeintrag auf dem städtischen Schwarzen Brett schreiben. Kaum war das alles erledigt, wurde ich in den Feierabend entlassen und die ersten 2.000 Sternis meines Kredites waren abbezahlt.

 

Endlich konnte ich die Freiheit ein wenig genießen und mich in der Stadt in Ruhe umsehen. Neben meinem Haus, Tom Nooks Laden und dem Rathaus gibt es in M-Town ein Museum, das Stadttor, einen Schneider und drei weitere Bewohner. Nachdem ich mich bei allen vorgestellt hatte und schon die ersten sozialen Kontakte geknüpft hatte, begab ich mich zunächst zurück nach Hause und stellte die Möbel etwas schöner auf.

 

Anschließend machte ich mich auf den Weg ins Museum, um mal zu schauen, was man dort so machen kann. Bei der Eule Eugen erfährt man, dass das Museum auf der Suche nach Stiftungen ist, um seine Sammlung zu komplettieren. Dabei geht es im Wesentlichen um Fossile, die man überall in der Stadt finden kann. Allerdings gibt es jeden Tag nur etwa drei Stück zu entdecken und die sind auch nicht immer leicht zu finden. Auch werden Fische, die man im Fluss und im Meer angeln kann und Insekten, die man mit einem Netz fangen kann ausgestellt.

 

Da es so langsam spät wurde, beschloss ich, dass ich für heute genug getan habe, und begab mich zurück in mein Haus, um mich schlafen zu legen. Gute Nacht zusammen!

 


 

Erste Auslandserfahrungen (15. April 2006)

 

Als ein passionierter Frühaufsteher besuchte ich M-Town am gestern (Karfreitag) schon um 9 Uhr wieder. Schließlich hatte ich noch viel zu tun, da mein Kredit noch immer wie eine schwarze Gewitterwolke über mir schwebte. Doch was tut man am besten dagegen? Arbeit suchen? Versucht und gescheitert... Ich erinnerte mich dunkel daran, dass Tom Nook angeboten hat, mir alles mögliche abzukaufen, also fing ich mit meiner frisch gekauften Angel einen Fisch und pflückte ein paar Äpfel von den Bäumen. Schupps waren ein paar Sternis auf meinem Konto und der Kredit wieder ein bisschen kleiner.

 

Dennoch waren mir die Schritte etwas zu klein und ich wollte ja nicht bis ins nächste Jahrtausend auf meinen Schulden und in meinen kleinen Haus sitzen bleiben. Also machte ich mich zum ersten Mal auf in die große, weite Online-Welt von Animal Crossing.

 

Am Stadttor musste ich auswählen, welchen Freund ich besuchen will. Da ich nur einen hatte, ist mir die Auswahl nicht so schwer gefallen. Wenige Augenblicke später befand ich mich schon bei unserem User Hemand (ÄnzyloPi) in KäsoPlan. Als völlig unerfahrener Anfänger tippte ich aus versehen den roten Teppich an seinem Stadttor an und klaute mir direkt ein Stück. Sorry nochmals dafür!

 

Dann kam die zweite Hürde auf mich zu. Er sprach mich dauernd an, aber ich wusste nicht, wie ich darauf antworten kann. Also erstmal ins Menü und durch die verschiedenen Seiten geklickt, bis ich etwas gefunden hatte, das wie ein Chat-Menü aussieht. Dort gibt es eine Tastatur auf der man mittels Stylus tippen kann, um sich so mit seinem Gastgeber zu unterhalten. Anfangs ist das sehr gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit hatte ich den Dreh ganz gut raus.

 

Wir unterhielten uns eine Weile und ich sah mich in seiner Stadt um und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein riesiges Haus mit unzähligen Gegenständen drin und sogar mit zwei Betten im Dachgeschoss. Wofür man das wohl braucht? Auch Tom Nooks Laden war um einiges größer, als der in M-Town und er hatte natürlich auch viel mehr Sachen im Angebot. Ich war auf einen Profi getroffen.

 

Freundlicherweise wurde mir gestattet, ein paar Früchte zu sammeln, die es in meiner Stadt noch nicht gibt. Diese bringen nämlich viel mehr Geld, als die Örtlichen. Mit ein paar Kirschen und Orangen und einer frisch gekauften Axt machte ich mich wieder auf den Heimweg. Zum Abschluss noch ein paar dankende Worte und staunende Blicke auf seine Stadt und schon war ich durch das Stadttor wieder verschwunden.

 

Kaum zu Hause angekommen, pflanzte ich zunächst je drei Kirsch- und Orangenbäume direkt um mein Haus, damit demnächst der Rubel etwas schneller rollt. Dank einem sehr großzügigen Geschenk von Hemand und ein paar übrigen Früchten konnte ich meinen Kredit schon vollständig abbezahlen. Da meine Welt aber nicht still stehen soll, machte ich mich direkt auf den Weg zu meinem Tom Nook und nahm den nächsten Kredit auf, um mein Haus zu erweitern.

Morgen werde ich also ein größeres Haus mit blauem Dach und erneut Schulden haben. Dafür blühen bald in meinem Garten Bäume, deren Früchte mir viel Geld bringen werden. Nebenbei habe ich im Fundbüro an meinem Stadttor ein Designersofa gefunden, dass nun mein Wohnzimmer verschönert. Für heute habe ich aber nun genug getan und lege meinen virtuellen Charakter ins Bett und freue mich schon auf die größere Bude morgen früh. Ade, kleiner Raum:

 


 


 

Mein Heim wächst, mein Dorf macht mit (16. April 2006)

 

Am gestrigen Ostersamstag freute ich mich wie ein Baby, als ich mein virtuelles Leben einschaltete. Warum? Wenn du das nicht weißt, solltest du zunächst mein Tagebuch von Karfreitag lesen... Erledigt? Dann kann es jetzt ja weiter gehen: Ich weckte also mein DS-Double und schaute mir zunächst in aller Ruhe meine neue Bude an. Schon besser, als die Abstellkammer, die ich zuvor bewohnen musste, oder?

 

 

Völlig fasziniert von den neuen Möglichkeiten begab ich mich zu Tom Nook und kaufte erstmal eine Tapete, die ich auch sogleich anbrachte. Ist direkt viel freundlicher! Aber der Raum wirkte noch etwas leer, also schaute ich mal wieder nach, ob es im Fundbüro etwas tolles zu finden gibt. Das war leider ein Reinfall. Dafür fand ich im Mülleimer im Rathaus einen Hamsterkäfig (mit Hamster drin!!!) der nun in meiner Wohnung steht und für ein unablässiges Gequietsche sorgt. Der kleine Kerl hat echt ne unglaubliche Ausdauer!

 

Ich erinnerte mich an die sechs Bäume, die ich gestern gepflanzt hatte und schaute mal nach, was die so machen. Fünf davon waren mittlerweile eine ganze Ecke größer, aber einer wirkte irgendwie verkümmert. Mit der Gieskanne bewaffnet spendete ich dem armen Bäumchen ein wenig Wasser, so dass er hoffentlich bald wieder besser dabei ist.

 

 

Da der Ausbau meines Hauses nicht ganz billig war (120.000 Sternis), machte ich mich ans Geld verdienen und pflückte ein paar Äpfel, fing ein paar Fische und sammelte ein paar Muscheln. Nach kurzer Zeit hatte ich 4.000 Sternis zusammen und beging damit einen fatalen Fehler. Vor meinem Haus lief so ein komischer Vogel im Anzug herum und durch meine Neugier gezwungen, sprach ich ihn an: ein Versicherungsvertreter. Es gibt in diesem Spiel scheinbar nichts, was es nicht gibt! Er wollte mir für 3.000 Sternis eine Unfallversicherung andrehen aber ich wollte die natürlich nicht haben. Dummerweise konnte ich zwar jedes Mal, wenn er nach meiner Unterschrift fragte auf „Nein“ tippen, aber dann fing sein ganzes Gerede wieder von vorne an. Nach etwa 10 Versuchen, ihn abzuwimmeln gab ich auf und unterschrieb den Wisch. Fast so, wie im echten Leben... ;-) Nun habe ich also eine Unfallversicherung, die mir Schmerzensgeld zahlt, sobald mir etwas zustößt. Dumm nur, dass kurz ZUVOR von einer Biene gestochen wurde...

 

Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, ein bisschen Geld zu verdienen, meine Wohnung besser zu designen und meine Pflanzen zu pflegen. Ich bin schon gespannt, wann ich das erste Mal von der Akademie bewertet werde und wir mein Heim dann abschneidet. Mein Ostergeschenk von Nintendo habe ich auch schon bekommen. Tolle Sache, auch wenn der Brief nicht so persönlich war, wie der von Satoru Iwata zu Weihnachten. Ein Bild vom Geschenk und den Brief werde ich morgen in meinem Tagebuch veröffentlichen.

 

Dann müssten meine Kirsch- und Orangebäume auch endlich ausgewachsen sein, so dass ich bald Früchte ernten und weitere Bäume pflanzen kann. Außerdem habe ich gestern Abend einen Tipp gelesen, wie man an eine geheime Pflanze kommen kann. Die Vorbereitungen dazu sind morgen abgeschlossen, so dass ich säen kann. Wenn die Ernte erfolgreich verläuft, werde ich euch den Trick natürlich verraten. Bis morgen!

 


 

Ausruhen am Ostersonntag (17. April 2006)

 

Nach dem ereignisreichen letzten Tage wollte ich heute mal ein wenig Ruhe einkehren lassen. Am Morgen warf ich zunächst einen Blick auf das Schwarze Brett am Rathaus und stellte erstaunt fest, dass Nooks Laden Ostermontag geschlossen sein wird, weil er expandiert. Habe ich echt schon so viel Kohle bei ihm gelassen, dass er sich das leisten kann? Bin mal gespannt, was es dann ab Dienstag bei ihm zu kaufen gibt. Ich bin ja noch immer auf der Suche nach einem Fangnetz für Insekten, damit ich die Exponate des Museums auch in dieser Kategorie endlich einmal angehen kann.

 

Ich habe mich also darauf konzentriert, alles so zu erledigen, dass ich mal einen Tag ohne Nook auskomme. Wobei das eigentlich jeden Tag möglich ist, wenn man das Leben einfach nur an sich vorbeiziehen lässt.

 

 

Um ein wenig Zeit totzuschlagen ging ich am Strand spazieren und sammelte ein paar Muscheln, als mir plötzlich ein komisches rundes Ding ins Auge sprang: Eine Kokosnuss, die ich natürlich direkt einpflanzte, damit ich bald auch diese Früchte in meinem Dorf ernten kann. So langsam geht’s echt ab bei mir ;-)

 

Dann fiel mir noch auf, dass vor meinen Haus ein komisches Tier herumlungerte. Da ich gestern bereits das Problem mit dem Versicherungsvertreter hatte, ging ich erst zur Bank, um mein Geld auf mein Konto einzuzahlen. Sicher ist sicher! Alles umsonst, wie sich später herausstellt, denn sie wollte mir zwar etwas verkaufen, allerdings keine Versicherung. Und so lernte ich ein weiteres interessantes Feature des Spieles kennen:

 

Einmal in der Woche, immer Sonntags kommt sie in das Dorf und verkauft Rüben, wobei es zwei Sorten – rote und weiße – gibt. Die weißen Rüben kann man bei ihr kaufen und bei Tom Nook verkaufen und damit ne ganze Menge Geld machen, oder auch nicht. Sie legt einen Preis für eine Rübe fest, den man bezahlen muss und bei Tom variieren die Preise von Tag zu Tag. Wenn man also geschickt ein- und wieder verkauft, ist es leicht verdientes Geld. Allerdings halten sich die gekauften Rüben nur genau sechs Tage, also bis zum jeweils folgenden Samstag und Tom kauft euch am Sonntag keine ab. Also kann das Geschäft auch in die Hose gehen.

 

Eine rote Rübe kostet 1.000 Sternis und bedarf einer Woche ausgiebiger Pflege. Wird sie vernachlässigt, geht sie ein, kümmert man sich jedoch richtig um sie, kann man noch sehr viel mehr Geld mit ihr verdienen. Das habe ich direkt mal ausprobiert und werde dann nächsten Sonntag in Teil 11 (oder so ähnlich) dieses Tagebuches von dem Ergebnis berichten.

 

(Die Röhre bekam ich von Nintendo als Ostergeschenk)

 

Am Abend hatte ich auch das erste Mal Besuch von einer Mitbewohnerin aus meinem Dorf. Pia sprach mich an, als ich ihr über den Weg lief und bot mir einen Besuch an. Nachdem wir eine Zeit ausgemacht hatten (1 Stunde später, weniger wollte sie nicht, weil sie sich ja noch schminken musste...) räumte ich meine Bude auf und wartete auf sie. Sie kam dann auch pünktlich, schaute sich um und gab mir eine niederschmetternde Bewertung für mein trautes Heim: „Dir fehlt so ziemlich alles, was einem modernen Haushalt fehlt. Auf meiner 5-Sterne-Skala bekommst du eine Wertung von 3!“ *heul*

 

Ach ja, die erste Bewertung der Akademie für meine Bude kam heute auch noch und ist mit knapp über 950 Punkten ebenfalls nicht so wirklich toll ausgefallen. Mich würde interessieren, wobei ihr so angefangen habt, wo ihr aktuell steht und was eure Geheimnisse sind. Und noch ein Tipp für nächsten Samstag: Wenn K.K. sich im Café des Museums aufhält, wünscht euch doch mal den K.K. Western (achtet auch auf die Groß- und Kleinschreibung) und genießt etwas, das man bei einem Spiel ohne Ende eigentlich nicht erwarten würde...

 

Bis morgen!

 


 

Noch mehr Entspannung (18. April 2006)

 

Dem ruhigen Ostersonntag sollte ein noch ruhigerer Ostermontag folgen. Kurz nach dem Aufstehen habe ich mich zunächst um meine Pflanzen gekümmert (vor allen Dingen meine rote Rübe mit viel Liebe bedacht) und dabei drei Fossilien ausgegraben und dem Museum gestiftet. Die Sammlung dort ist zwar immer noch eher kläglich, aber so langsam wird es.

 

Bei einem kurzen Besuch eines anderen Dorfes habe ich die Gelegenheit ergriffen und den dortigen Tom Nook besucht, um ein paar Früchte zu verkaufen und um mir endlich einen Köcher zu kaufen. Damit kann ich nun auch die Insektensammlung im Museum in Angriff nehmen. Leider war die Ausbeute am ersten Tag nicht so groß, so dass nun lediglich eine Honigbiene ausgestellt wird.

 

Meine frisch gepflanzten Kirsch- und Orangenbäume sind jetzt fast voll ausgewachsen und ich hoffe, dass sie in zwei Tagen erste Früchte tragen, damit ich wieder gut Geld verdienen kann. Noch mehr freue ich allerdings über mein geheimes Gewächs, das auch so langsam immer größer wird. Dazu schon jetzt ein Tipp: Um an diesen geheimen Baum zu kommen, braucht ihr eine goldene Schaufel. Die bekommt ihr, wenn ihr euch eine zweite Schaufel kauft und damit die andere verbuddelt. Am nächsten Tag dann wieder ausgraben und schon habt ihr eine goldene Schaufel. Den nächsten Schritt verrate ich euch dann ein anderes Mal:

 


 

Den restlichen Tag bin ich dann durch mein Dorf gelaufen, habe Unkraut gejätet und meine Bäume gepflegt. Nebenbei mit ein paar Leute gequatscht und ein seltsames Zelt im Dorf entdeckt. Direkt vor dem Rathaus befindet sich auf einmal ein grünes Zelt, aus dem jemand (Reiner) mit mir spricht. Er erzählt etwas von ganz exklusivem Zutritt und verlangt ein Passwort von mir, dass ich natürlich nicht habe. Also mache ich mich auf die Suche nach dem Passwort und frage die anderen Bewohner von M-Town.

 

Nach ein paar Versuchen finde ich jemanden, der mir ein Geheimnis mitteilen will. Das Passwort für diese Woche war mir nun bekannt und ich betrat das mysteriöse mobile Heim. Und mysteriös ist wirklich das richtige Wort. Drinnen erwartet mich ein Fuchs, der mir etwas von Vertrauen erzählt. Er bemerkt, dass ich eigentlich das Passwort gar nicht haben dürfte und fragt mich ständig, ob ich seiner Familie beitreten will. Die zwei Antwortmöglichkeiten führen allerdings zu keinem erkennbaren Ziel, so dass ich frustriert sein Zelt wieder verlasse und eben nicht das schicke Schachbrett kaufe, das dort so schön ausgestellt war. Kann mir vielleicht jemand sagen, was ich falsch gemacht haben könnte???

 

Zum Schluss bin ich noch ein wenig am Strand spazieren gegangen und habe ein paar Muscheln gesammelt, die ich dann morgen früh an Tom Nook verkaufen kann, wenn sein vergrößerter Laden die Pforten für mich öffnet. Auf dem Schwarzen Brett habe ich einen Hinweis bekommen, dass nächsten Samstag ein Angelturnier stattfinden wird. Mal sehen, ob ich da was reißen kann, denn ein wirklich guter Angler bin ich nicht...

 


 

Bis morgen!

 


 

Jetzt geht die Post ab (19. April 2006)

 

Nach zwei ruhigen Ostertagen konnte ich heute wieder richtig Gas geben. Kurz nach dem Aufstehen lud ich meine Tasche mit den gestern gesammelten Muscheln voll und begab mich in Tom Nooks neuen Laden, der den schicken Namen Super Nook trägt. Dort verkaufte ich meine ganzen Vorräte und schaute mich erstmal in Ruhe um. Nun hat er viel mehr Auswahl als vorher, aber wirklich gute Möbel sind noch nicht dabei. Dafür kann ich jetzt zwei Sorten Briefpapier direkt kaufen und auch Blumensamen um M-Town weiter zu verschönern.

 


 

Trotz des schlechten Wetters schaute ich mir auf dem Rückweg meine Kirsch- und Orangenbäume an und sah voller Stolz, dass sie nun Früchte tragen. Ein paar habe ich geerntet und weitere Bäume gepflanzt und die anderen habe ich für 500 Sternis das Stück verkauft. Vorher konnte ich mit Obst nur 100 pro Apfel machen. Das Geld verdienen sollte dadurch nicht unwesentlich leichter werden.

 

Meiner roten Rübe geht es auch sehr gut und ich werde von Tag zu Tag gespannter, was ich nächsten Samstag dafür bekommen werde. Mein kleines geheimes Bäumchen hat leider in der letzten Nacht keinen Wachstumsschub bekommen, so dass es wohl immer noch zwei Tage dauern dürfte, bevor es „fertig“ ist.

 

Durch den andauernden Regen musste ich mich leider damit abfinden, heute keine Insekten zu jagen, denn scheinbar mögen sie die nassen Tropfen nicht so richtig und meiden es, zu fliegen. Dafür habe ich ein wenig das Angeln trainiert und ein paar Fische – darunter auch eine Krake – gefangen und so die Ausstellung im Museum erweitert. Für das Turnier am Samstag werde ich aber noch mehr üben müssen, denn bisher gelingt es mir nur, etwa jeden zweiten Fisch auch tatsächlich aus dem Wasser zu ziehen.

 

Am Nachmittag bin ich mal wieder ins Rathaus gelaufen und habe dort ein paar Briefe an meine Nachbarn geschickt. Das verbessert meinen Ruf im Dorf und mit den Antwortbriefen kriege ich immer mal wieder nette Sachen geschickt. Bei der Gelegenheit habe ich direkt einen weiteren Teil meines Kredites abbezahlt, so dass ich jetzt wieder unter 100.000 Sternis Schulden bin. Wenn ich in ein paar Tagen meine neuen Bäume (darunter eine Kokosnuss-Palme) Früchte tragen, wird das Darlehen bald der Vergangenheit angehören und mein Haus eine weitere Erweiterung bekommen. Schließlich kann man nie genug Platz haben.

 

Die restliche Zeit habe ich Unkraut gejätet, geangelt und ein paar Äpfel geerntet und verkauft. Abends hatte ich zum ersten Mal Besuch aus dem Ausland und mein Dorf, das so langsam immer größer wird, präsentieren können:

 


 

Bis morgen!

 


 

Viele kleine Aufgaben (20. April 2006)

 

Gestern Morgen war endlich der Regen vorbei. Nach einem Tag voller schlechtem Wetter hatte ich die Nase auch schon gestrichen voll davon. Nach meiner täglichen Routine begann ich am frühen morgen zunächst damit, einmal das gesamte Dorf abzuklappern, um alle Blumen und Bäume zu gießen, die es nötig haben. Außerdem kümmerte ich mich um meine Rübe, die nun noch 3 Tage benötigt, bevor ich sie ernten und zu Geld machen kann. Vor ein paar Tagen habe ich ja auch eine Kokospalme gepflanzt, die nun ausgewachsen ist und daher morgen zum ersten Mal Geld und weitere Bäume bringen dürfte. Mein geheimes Bäumchen wird auch immer größer und ist nun fast ausgewachsen.

 


 

Während der Runde habe ich gleichzeitig die Augen nach Fossilien aufgehalten. Diese Fossilien sammelt man für das Museum und kann die dortige Ausstellung durch seine Stiftungen vergrößern. Da ich erst seit wenigen Tagen bei Animal Crossing dabei bin, sieht es bei mir im Museum noch recht leer aus, aber es kommen jeden Tag mindestens 3 Fossilien dazu. Außerdem kann man noch Fische, Insekten und Bilder stiften. Bisher habe ich für 6 verschiedene Fisch-Arten und 5 Insekten gesorgt, aber Bilder kann ich nicht kaufen.

 

Aber ich schweife ab. Auf der Suche nach Fossilien habe ich zum ersten Mal etwas ausgegraben, was ich zwar schon im Ausland gesehen, aber noch nicht selber gefunden habe: Hölzerne Statuen. Davon scheint es auch eine ganze Menge zu geben, so dass ich nun eine neue Leidenschaft habe und diese Dinger sammeln werden, denn zum Verkaufen sind sie mir zu schade. Mittlerweile habe ich ganze 3 Stück gefunden, die mein Zimmer jetzt ein wenig eng werden lassen. Aber es fehlen mir ja auch nur noch knapp 80.000 Sternis bis zur nächsten Erweiterung.

 

Nachdem ich meine Runde beendet hatte, ging ich auf die Jagd nach Insekten und habe tatsächlich ein paar Schmetterlinge gefangen. Um für das Turnier am Samstag gerüstet zu sein, habe ich meine Fähigkeiten an der Angel weiter verbessert und es gelingt mir dadurch nun fast jeden Fisch zu fangen, den ich sehe. Ich werde die verbleibenden Tage aber auf jeden Fall nutzen, um meine Fehlerquote noch weiter zu reduzieren, damit ich den Wettstreit gewinne. Ich bin schon sehr gespannt, was es zu gewinnen gibt.

 

Um zu ein wenig Geld zu kommen, habe ich danach Äpfel gepflückt und Muscheln gesammelt. Auf dem Weg zu Tom Nooks Laden ist mir ein Kamel (oder so was ähnliches) aufgefallen, dass ein wenig ziellos in der Gegend umherirrte. Ich habe es angesprochen und von ihm erfahren, dass es ein Problem hat und meine Hilfe braucht. Einige meiner Nachbarn haben Teppichsets bestellt und er kann sie nun leider nicht ausliefern, da er seine Kundendatenbank verloren hat. Also drückt er mir ein paar Dinge in die Hand und sagt, zu wem ich sie bringen soll. Dumm nur, dass mir die Namen gar nichts sagen und ich sie auch auf der Karte nicht finde. Nach ein paar Überlegungen fällt mir jedoch ein, dass es ja abseits meiner Nachbarn noch andere Tiere in der Stadt gibt, zum Beispiel im Rathaus, am Stadttor oder im Museum. Nach diesem Einfall ging es ziemlich schnell und zum Dank bekam ich eine seltene Tapete geschenkt. Nun hat mein Raum Publikum an der Wand:

 


 

Ich muss auch noch mal auf das Thema Versicherung zurückkommen. Heute bin ich mal wieder von einer Biene gestochen worden und dank meiner Unfallversicherung habe ich doch tatsächlich Geld dafür bekommen. Von nun an werde ich nicht mehr vor den Viechern weglaufen, wenn ich mal aus versehen eines ihrer Nester von einem Baum hole. Dafür sehe ich dann aber wohl des Öfteren so aus:

 


 

Bis morgen!


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