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N-Zyklopädie

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Matthias spielt Tokyo Mirage Session #Fe Teil 1

06.06.2016

Autor: Matthias Küpper

 

Wenn man den Titel Tokyo Mirage Session #Fe hört, gibt es für viele Nintendo Fans gleich mehrere Fragezeichen. In der 10do Show habe ich bereits über das Spiel berichtet und Sverres Fragen beantwortet. Da es aber viel über den Titel zu berichten gibt, startet nun dieses Tagebuch, in dem ich wöchentlich meine Erfahrungen mit dem Spiel erläutern möchte. In späteren Teilen werde ich dann auch noch genauer auf die Story eingehen.

 

 

Das Massenverschwinden

 

Das Spiel beginnt mit einer schicken Animesequenz, in der wir einer Aufführung folgen und dabei Fire Emblem Musik hören. Im Publikum sitz ein junges Mädchen mit dunklen Haaren und schaut gespannt dabei zu, was auf der Bühne passiert. Recht schnell wird einem klar, dass ihre große Schwester gerade einen großen Auftritt hat.

 

Doch dann geschieht etwas Sonderbares: Plötzlich beginnen alle Leute zu verschwinden und am Ende ist das Mädchen ganz alleine in dem riesigen Saal. Ängstlich schaut es sich um und kann nicht begreifen, was dort gerade passiert ist. Dieses Massenverschwinden sorgt für Schlagzeilen in allen Zeitungen. Aber auch fünf Jahre später ist noch nicht klar, was genau passiert ist.

 

 

One of Millennium

 

Als Spieler schlüpft man quasi in die Rolle des Schülers Itsuki, der bislang ein normales Leben geführt hat. Gemeinsam mit seinen Freunden Tsubasa und Touma verbringt seine Freizeit. Auch am heutigen Tag wollte er sich eigentlich wieder mit den Freunden treffen. Doch Tsubasa hat leider etwas anderes vor und Touma verspätet sich zu dem Treffen. Zufällig trifft er am Treffpunkt aber auf Tsubasa, die wohl zu einem Event gehen möchte, was mit in irgendeiner Verbindung mit Idols steht. Sie ist sehr überrascht ihren Freund zu sehen und reagiert so, wie ein Animemädchen reagiert. Schon nach den ersten paar Worten war mir klar, dass sie auf Itsuki steht und es ihr anscheinend peinlich ist, dass er sie dabei erwischt hat. Denn Tsubasa hat vor bei dem Event One of Millennium mitzumachen.

 

Es wird aber auch klar, dass Itsuki nur wenig mit der Szene anfangen kann. Während Tsubasa über ein Idol schwärmt, was Kiria heißt, scheint er selber gar nichts darüber zu wissen. Dennoch hat er nichts Besseres zu tun, als bei dem Event vorbeizuschauen. Als Tsubasa dann aber auf der Bühne dran ist, folgt er dem Geschehen dann doch aufmerksam. Recht schnell wird einem klar, dass auch bei diesem Event etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Nicht nur sieht man komische Gestalten in Kutten, sondern es werden Tsubasa auch sehr seltsame Fragen gestellt.

 

Plötzlich wird alles dunkel und die Kuttenträger beginnen, die Leute förmlich auszusaugen. Der Caster stammelt irgendetwas von Performa und von Hülle für irgendetwas und verschwindet dann. Hilflos schaut man dabei zu, wie Tsubasa in einem komischen Portal verschwindet.

 

 

Die Idolasphere

 

Todesmutig folgten wir ihr und stranden in einer anderen Welt. Nun zeigte sich das erste Mal, wie viel Persona in dem Spiel tatsächlich steckt. Denn diese parallele Welt erinnerte mich dann doch sehr an Persona 4. Dort ging es durch einen Bildschirm in komische Welten, in denen die Gefühle der Charaktere bis ins Abstruse dargestellt wurden. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an eine Art Stripclub.

 

Ganz so schlimm war diese Idolaspehre nicht, aber dennoch fühlt man sich dort nicht wohl in seiner Haut. Dennoch rennt Itsuki weiter, um Tsubasa zu retten. An jeder Stelle erwartet man einem Gegner. Plötzlich beginnt ein Kuttenjäger einen zu verfolgen und als man dann endlich auf Tsubasa trifft, überschlagen sich die Ereignisse. Aus Itsukis und Tsubasas Brust strömt Licht, mit dem er die bösen Kuttenträger angreift. Diese verwandeln sich daraufhin und werden zu Fire Emblem-Charakteren. Diese haben aber nur eine Ähnlichkeit mit ihren eigentlichen Vorbildern. Chrom sieht zum Beispiel aus wie ein böser Geist.

 

Nun wird man tatsächlich das erste Mal in einem Kampf geworfen, in dem Itsuki und Tsubasa ihr Outfit ändern. Besonders Itsuki sieht danach Chrom bzw Marth sehr ähnlich. Er benutzt außerdem ein Falchion um seine Gegner zu verdreschen. Tsubasa hingegen sieht einer Pegasus Ritterin ähnlich, da ihr Mirage Caeda ist. So nennen sich nämlich die Fire Emblem Charaktere. Nun ist ja schon einmal klar, woher der Name Mirage kommt. Auch Tokyo sollte sehr einleutend sein, da das Spiel in der Hauptstadt von Japan spielt, was eine Parallele zu dem ein oder anderen Shin Megami Tensei Titel ist.

 

Fire Emblem-Fans muss ich aber leider enttäuschen. Denn das Kampfsystem erinnert dann doch eher an Persona. Zwar wurden die Schwächen aus Fire Emblem hinzugefügt, aber es handelt sich um einen rundenbasierten Kampf, in dem die Charaktere in einer vorgegebenden Reihenfolge angreifen können. Oben wird dabei die genaue Reihenfolge angezeigt. Bei jedem Charakter kann man dabei die Aktionen auswählen. Der Spieler hat die Wahl einfach nur anzugreifen, Fähigkeiten oder Items einzusetzen, zu blocken oder aus dem Kampf zu fliehen, sowie später die Charaktere, die am Kampf teilnehmen auszuwechseln. Denn es können immer nur drei aktiv am Kampf teilnehmen.

 

Trifft man aber mit einer Fähigkeit, die sowohl magisch als auch physisch sein kann, die Schwachstelle des Gegners besteht die Möglichkeit eine Session zu starten. Bei dieser Session greift auch ein anderer Charakter mit einer besonderen Fähigkeit an. Es können dadurch sehr lange Ketten entstehen, die die Gegner vernichtend schlagen. Zudem gibt es für jeden zusätzlichen Angriff Items oder Geld.

 

Aber was genau sind die Mirage? Genau das gilt es unteranderem herauszufinden. Denn leider haben sie ihr Gedächtnis verloren, weshalb sie einem gar nicht beantworten können, was passiert. Recht schnell erfährt man aber, dass es böse Mirage gibt, die den Menschen ihr Perfoma (Energie) abziehen, da sie dieses brauchen, um Fähigkeiten einzusetzen. Doch die guten Mirage verbünden sich mit talentierten Menschen, die dadurch zu Miragemastern werden.

 

 

Die Präsentation

 

Das Spiel gibt es leider nur mit japanischen Sprechern und englischem Text. Leider konnte trotz der Kooperation mit Nintendo keine deutsche Übersetzung gemacht werden. Ich hatte damals gehofft, dass man das Spiel wenigstens mit deutschem Text genießen könnte. Wer nicht oft Anime-Serien schaut, muss sich aber auch an die japanischen Stimmen gewöhnen. Aber dafür bietet das Spiel eben fast komplett vertont. Nur ein paar wenige Texte habe keine Sprache unterlegt.

 

Bei manchen Sachen macht es aber auch Sinn. Die Charaktere schreiben einander über ein System namens Topic. Dort kann man sich Nachrichten zuschicken, was eure Freunde auch gerne sehr oft machen. Dies geschieht über das Gamepad, was dadurch gut eingebunden ist. Man kann sich aber auch Karten anschauen. Letztendlich bleibt man so auf dem Laufendem und teilweise wird einem aber auch lustiger Kram zugeschickt.

 

Allgemein finde ich die Charaktere gut gelungen. Gerade Tharja ist hier perfekt getroffen. Sie ist noch immer eine totale Psyschofrau, die böse Späße macht, aber irgendwie gleichzeitig auch ihren Charme hat. Genauso ist Chrom noch immer der geborene Anführer. Das spiegelt sich auch auf Itsuki über. Denn als Spieler übernimmt man quasi seine Rolle und wählt teilweise Optionen ein. Diese haben aber leider nur wenig Einfluss auf die Story.

 

Das war der erste Teil meiner persönlichen Einschätzung zu dem Spiel. Beim nächsten Mal möchte ich dann näher auf das Setting eingehen und noch mehr zu den Charakteren schreiben. Wenn ihr Wünsche habt, worauf ich noch eingehen soll, könnt ihr diese auch gerne nennen.


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