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N-Zyklopädie

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Metroid Prime 3 Tagebuch - Tag 4

31.10.2007

Autor: Gunnar Schreiber

 

Tag 4:

 

Auf der Valhalla angekommen, bietet sich ein Bild der Zerstörung. Das Schiff erinnert in seiner Grundstruktur an die Olympus, auf der man die ersten Minuten des Spiels verbracht hat. Nur ist vieles kaum mehr wieder erkennbar, da sämtliche Technik kaputt ist und auch die Außenhülle erhebliche Schäden aufweist. Betritt man die Valhalla wird man gleich gefangen, von der düsteren Atmosphäre, die von dem fast schon gespenstischen Soundtrack unterstützt wird. Überall säumen Leichen den Weg. Scant man diese, bekommt man den Grund der Todesursache erklärt. Die tödlichen Verletzungen reichen von Genickbrücken bis hin zu schweren Brandwunden. Vielleicht ist diese explizite Nennung bei einer deutlichen höheren Anzahl an Opfern einer der Gründe, warum das Ende der Trilogie eine USK ab 16 Jahre bekommen hat, während die Vorgänger ab 12 Jahre freigegeben waren.

 

Recht bald begreift man, was man auf der Valhalla zu tun hat. Denn an verschiedenen Stellen lassen sich Energiezellen, die man auf den anderen Planeten finden kann, installieren und auf diese Weise Systeme wieder anwerfen. Da wir bisher nur wenige gefunden haben, bleibt Samus nichts anderes übrig als das Schiff wieder zu verlassen. Der nächste Halt ist erneut Elysia, wo es nun gilt die Screw Attack anzuwenden. Der Kontrast von der düsteren Valhalla zur hell erleuchteten, freundlich wirkenden Himmelsstadt Elysia könnte größer nicht sein. Gerade diese Unterschiedlichkeit der verschiedenen Areale macht aber den großen Reiz der Metroid Serie aus.

 

 

Mittels Screw Attack und einer Gondel dringt Frau Aran in einen bisher unbekannten Teil der Himmelsstadt vor. Dort findet sie die Möglichkeit ihr Schiff upzugraden, was daraufhin den Grapple Beam einsetzen kann. Samus kann also von nun an mit ihrem Visor das Raumschiff rufen und bestimmte Objekte einhaken und weg transportieren lassen. Auf diese Weise sollen auch die Komponenten der Bombe zusammengesteckt werden. Zum Glück meldet sich die Aurora Einheit des Planeten und trägt die Positionen der Komponenten auf der Karte ein. Auf dem Weg dorthin kommt die Protagonistin an einer Satellitenabschussanlage vorbei. Dort lassen sich, je nach Fortschritt im Spiel, verschiedene Satelliten in den Orbit schießen, die dann die bereits gefundenen Karten erweitern. So werden zum Beispiel die bereits gefundenen wie auch noch ausstehenden Schätze der jeweiligen Regionen gekennzeichnet. Dieses Feature vereinfacht die Itemsuche natürlich extrem. Könnte aber auch Metroid Veteranen sauer aufstoßen, da die Suche nach den Updgrades für Missiles und Lebensenergie in den Vorgängern immer besonders herausfordernd gewesen ist. Aber letztendlich wird man ja nicht gezwungen die Satelliten in den Orbit zu jagen.

 

Samus dringt immer weiter in neue Bereiche von Elysia vor. Plötzlich kommt sie an jeder Menge hingerichteter Weltraumpiraten vorbei. Schon ein paar Räume weiter, kann man erahnen, was mit den Piraten geschehen ist und mit Samus bald geschehen könnte. Denn in riesigen, durch ein Kraftfeld geschützten Glasbehälter befinden sich eingesperrte Phazon Metroids. Metroids sind kleine, fliegende Wesen, die aus einem runden Körper bestehen, auf dessen Unterseite sich scharfe Greifkrallen und Zähne befinden. Mit diesen Biestern ist nicht gut Kirschen essen. Als Kenner der Serie läuft einem nun ein weiterer kalter Schauer über den Rücken. Aber noch sind die Metroids ja eingesperrt. Doch als sie wenig später das Upgrade für den Beam findet, mit dem sie fortan mehrere Ziele gleichzeitig mit Raketen anvisieren kann, bricht das Energienetz zusammen und die Metroids sind frei. Gefräßig wie sie sind, stürzen sie sich auf Samus. Haben diese sie mal gepackt, hilft nur noch der Morphball und einige Bomben, um die Parasiten abzuschütteln. Ansonsten rückt man den Parasiten am besten mit dem Hyperbeam oder Eisraketen zu Leibe.

 

Nachdem die fliegenden Plagegeister abgeschüttelt sind, wird es Zeit die drei Orte mit den Bombenkomponenten aufzusuchen und diese ineinander zusetzen. Danach bittet der Supercomputer Samus vorbeizukommen. Dort bekommt sie die Anweisung, dass die Bombe mit einer Turmgondel bis zur Abwurfstelle geflogen werden muss, um sie dann mitten auf den Leviathan abstürzen zu lassen. Natürlich sind die Weltraumpiraten weniger von der Idee begeistert. Kaum auf der Gondel, wird diese auch schon von allen Seiten von feindlichen Schiffen attackiert. Ein Energiebalken symbolisiert den Zustand der Gondel. Sollte diese abgeschossen werden, ist es vorbei. Doch Samus wäre nicht Samus, wenn sie sich davon aufhalten lassen würde. Die Piraten sind besiegt und die Bombe schlägt an der richtigen Stelle mit einer gewaltigen Explosion auf dem Boden ein. Der Schutzschild des Leviathan bricht zusammen und Samus kann ins Innere vordringen. Nach einem weiteren Bosskampf ist auch dieser Phazon Kern Geschichte und Samus kann Hyper Missiles ihr Eigen nennen. Was danach geschieht und was Gandrayda eigentlich so treibt, erfahrt ihr im nächsten Tagebucheintrag.


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