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N-Zyklopädie

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Balance Board Zubehör von Brooklyn im Test

03.10.2008

Autor: Mario Kablau

 

 

Brooklyn Wii Fit Battery Pack

 

Der Akku für das Balance Board ist eigentlich eine ganz einfach Geschichte, denn dabei handelt es sich schlicht um einen neuen Deckel für das Batteriefach mit vier fest verbauten und versteckt montierten Akkus, die in das Batteriefach der Waage eingesetzt werden. Der Einbau klappt völlig reibungslos: Alter Deckel ab, Batterien raus, Akku Pack rein und fertig. Das Zubehör sitzt einwandfrei und fest, so dass es sich auch bei mehr Belastung des Boards nicht lockert oder gar heraus fällt.

 

Mitgeliefert wird ein 2,50 Meter langes USB-Ladekabel, das einen geknickten Anschluss hat, damit man das Board auch im laufenden Betrieb aufladen kann, Die Länge ist völlig ausreichend, kann aber bei Bedarf ja auch einfach über ein einfaches USB-Verlängerungskabel auf die benötigte Länge erweitert werden. Das Laden im laufenden Betrieb ist aber in der Regel nur am Anfang nötig, um es einmal voll aufzuladen und danach hat man dann erst mal eine Weile genug Saft. Meldet sich das Board dann nach einige Stunden, einfach kurz anklemmen und fertig. Einfacher geht es kaum und für knapp 15 Euro sehr empfehlenswert!

 

Wertung: 80%

 

 


 

Brooklyn Silicone Skin

 

Wenn es im Sommer heiß ist und man sich dennoch unbedingt Wii Fit halten will, dann geht das meistens nicht ohne Schweiß. Schweiß, der vor allem bei Übungen, in denen man die Hände auf das Board legen muss sehr nervig sein kann. Um dieses Problem zu lösen hat Brooklyn eine Schutzhülle auf den Markt gebracht, die das Board komplett umschließt und es vor Feuchtigkeit schützen und besseren Halt liefern soll. Auch hier gestaltet sich der „Einbau“ als völlig unkompliziert: Einfach über das Board spannen und die Fixiernoppen an den vier Füßen befestigen. Voila hat man ein Balance Board in grüner Farbe und das für keine 15 Euro.

 

Viel wichtiger ist aber natürlich der Funktionstest. Zunächst einmal fällt auf, dass die Hülle wirklich bestialisch stinkt, deutlich schlimmer als andere Produkte aus ähnlichen Kunststoffen. Zu Anfang sollte man also am besten ausnutzen, dass es abwaschbar ist und den Geruch so leicht mildern. Wirklich los wird man ihn allerdings nicht, was vor allem bei Übungen wie dem Handstand extrem stört. Dazu stellt man schnell fest, dass es alles andere als perfekt sitzt, sondern im Gegenteil sehr viel Luft und damit Bewegungsspielraum hat, den man nicht gebrauchen kann. Dadurch wird das Board fast schon gefährlich. Man rutscht zwar auf dem Board nicht mehr, dafür ist es aber an sich extrem unstabil geworden, was die Schutzhülle praktisch unbrauchbar macht. Wie locker sie sitzt, kann man auf den Fotos ganz gut erkennen.

 

Dazu kommt noch, dass sie Schmutz wie ein Magnet anzieht und schon nach zwei Übungen so aussieht, als wäre sie Ewigkeiten nicht gewaschen worden. Dieser Effekt verbessert sich im Laufe der Zeit zwar etwas, ganz weg geht er aber nicht. Damit schießt sich die Hülle selbst ins Abseits und kann auf keinen Fall empfohlen werden! Ohne macht der Sport auf dem Balance Board einfach mehr Spaß.

 

Wertung: 20%

 

 


 

Ihr wollt mehr erfahren? In diesem Wiideocast beleuchten wir die beiden Produkte noch genauer für euch!

 

Wir danken Brooklyn für die Bereitstellung der Testmuster.


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