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Reviews: Nintendo Wii U

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Super Smash Bros. Wii U

Beat 'em Up

28.11.2014

Autor: Matthias Küpper

 

Es ist endlich so weit. Viele warten schon, seit dem Start der Wii U auf dieses Spiel. Denn auf den vorherigen Konsolen gehörte Super Smash Bros. immer zu den besten Spielen der Generation. Dazu kitzelte es das Maximum aus der Wii heraus und überzeugte mit seinem Umfang. Besonders lange kam die Wartezeit vermutlich den Leuten vor, die nicht bereits die DS Version spielen konnten. Aber jetzt ist es ja endlich da.

 

Neue Kämpfer, neue Modi

 

Super Smash Bros. Wii U kommt mit vielen verschiedenen Modi und einigen Verbesserungen daher. Dazu gibt es jede Menge neue Charaktere, von denen einige auch schon bereits zum Start spielbar sind. So feiert Shulk zusammen mit einer Karte aus Xenoblade Chronicles sein Debüt in dem Prügelspiel. Palutena, Lucina, Pac-Man und Daraen, den man sowohl in weiblicher als auch männlicher Version spielen kann, sind nur ein paar weitere Beispiele. Das Spiel ist vollgepackt mit Nintendo Charakteren und doch denkt man, dass der ein oder andere vielleicht auch noch hineingepasst hätte. Aber die schiere Masse an Kämpfer bestimmt schon die Zeit, die man im Einzelspieler verbringen kann. Denn im Klassischen Modus gibt es die begehrten Kämpfertrophäen. Dazu muss der Spieler aber erst durch sieben Kämpfe hindurch. In den ersten fünf geht es gegen zusammengewürfelte Kämpfer. Man kann sich vorher mit der jeweiligen Trophäe des Charakters über ein Brett bewegen und so mit etwas Glück die unbeliebten Arenen meiden. Die letzten zwei Kämpfer sind aber immer gleich. Zuerst geht es gegen Team Mii, wo zahlreiche Miis gegen euch antreten und nur darauf Warten aus dem Schlachtfeld geworfen zu werden. Danach wartet nur noch die Letzte Station, auf der je nach Schwierigkeitsgrad die Meisterhand oder auch gleichzeitig noch die Crazyhand auf euch warten. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich vor dem Start einstellen, in dem ihr euer Ingame Geld dafür ausgibt, um es schwerer oder leichter zu machen. In jedem Kampf habt ihr zwei Leben. Verliert ihr diese, geht der Schwierigkeitsgrad herunter und ihr verliert ein paar der Belohnungen. Denn neben der Trophäe könnt ihr auch andere Trophäen und Verbesserungen für eure Kämpfer freischalten. Zu diesen komme ich aber erst später.

 

Neben dem Klassischen Modus gibt es auch wieder die Missionen, in denen ihr gewisse Aufgaben erfüllen müsst. Sei es mit zwei CPUs einen riesigen Gegner besiegen oder eine gewisse Zeit zu überleben. Teilweise öffnen sich euch die Wege zu neuen Missionen aber erst, wenn ihr einen bestimmten Charakter freigeschaltet habt.

Im Allstar Modus können wieder die Smash Trophäen erspielt werden. Hier heißt es beim Tod direkt Game Over. Ihr müsst euch also durch alle Kämpfe mit zahlreichen Gegner durchschlagen, ohne dabei einmal zu sterben. Zum Glück sind die bekannten Heilitems auch dieses Mal wieder mit dabei.

 

Im Stadion erwartet einen die bekannten Multi-Smashs und der Home-Run Wettkampf. Neu dabei ist der Scheiben Bomber, in dem man einer Bombe erst Schaden zufügt, bevor man sie dann auf die eigentliche Stage mit den Scheiben smasht.

 

Dazu gibt es jetzt Aufträge, die sich unterteilen in Meister- und Crazyaufträge. Auch hier hat man wieder die Wahl bei den Charakteren. Bei den Meisteraufträgen wählt ihr den jeweiligen Auftrag mit einer angezeigten Schwierigkeit aus und bezahlt dafür das Ingamegeld. Die Belohnung für das Bestehen des Auftrages wird euch bereits gezeigt. Bei den Crazyaufträgen bezahlt ihr einmal 5000 Gold oder nutzt ein Ticket. Danach habt ihr zehn Minuten Zeit möglichst viele Aufträge zu absolvieren. Ist man einmal tot, ist auch hier Ende im Gelände. Um die Aufträge abzuschließen, muss man gegen die Crazyhand kämpfen. Diese Möglichkeit bietet sich einem nach mehreren Kämpfen. Die einzelnen Aufgaben beziehungsweise Kämpfe sind dabei in der Regel auch ziemlich Crazy.

 

Das Training ist natürlich auch wieder dabei. Neu ist auch der Trophäenrausch, für den ebenfalls erst ein Einsatz für mehr Zeit gezahlt werden muss. Hier kann man mit Glück zahlreiche Trophäen abstauben. Im Laden kann man sich aber auch gewählte Trophäen anschauen.

 

Neben all diesen Modi gibt es die Möglichkeit eigene Stages zu erstellen. Dieser Editor ist recht gut gelungen. Durch das Gamepad kann man sich Felsblöcke einzeichnen, wie man sie haben möchte. Natürlich sind die Möglichkeiten noch begrenzt, aber im Vergleich zu früher ist hier deutlich mehr möglich.

 

Mit den Mii-Kämpfern kam auch die Möglichkeit seine eigenen Miis auf den Kampfplatz zu befördern. Hier hat man die Auswahl zwischen Boxer, Schwertkämpfer und Schütze. Im Spiel lassen sich dazu zahlreiche Kostüme freispielen und es gibt Items, die die Statuswerte für den Charakter verbessern. Diese lassen sich aber auch auf die normalen Charaktere anwenden. Für diese kann man aber auch alternative Fähigkeiten freischalten, was den Sammelreiz noch einmal erhöht. So werden die einzelnen Kämpfer variabler und ungeliebte Attacken können eventuell durch bessere ausgetauscht werden.

 

Smashen mit bis zu acht Spieler!

 

Da Super Smash Bros. auch heute noch vor allem durch den Multiplayer überzeugen kann, wird dieser weiter nach vorne gezogen. Wie bisher auch gibt es wieder die Möglichkeit ganz normal mit vier Spielern gegeneinander anzutreten. Dabei haben die Spieler wieder die Möglichkeit auf Leben, Zeit oder Münzen zu spielen. Neu mit dabei ist der umjubelte 8-Kämpfer-Smash. Der Name sagt schon, was hier Programm ist. Besonders auf kleinen Stages erwartet ein heilloses Durcheinander, welches aber sehr viel Spaß verspricht. Mit acht Leuten an einer Wii U Konsole spielen zu können ist einfach Wahnsinn. Aber auch alleine kann man gegen sieben CPUs antreten. Selbst das bereitet schon Freude und verspricht einfach eine richtige Party, wenn man in den Genuss kommt mit zu acht um die Wette zu kämpfen. Daher ist es auch nicht verkehrt, dass es jetzt deutlich mehr Kämpfer mit Kontern gibt. Diesem Modi verdanken die Charaktere auch mehr Skins. Dann wäre da noch der Spezial-Smash, in dem ihr verrückte Einstellungen übernehmen könnt, unter denen dann gekämpft wird. So lässt sich ein sudden-death ganz leicht einstellen oder jeder ist riesig und kämpft mit Hasenohren mit der Geschwindigkeit schnell. Hier kann man sich also so richtig austoben.

 

Neu im Spiel ist auch die Smash Tour. Diese erinnert mit der Karte ein bisschen an Mario Party. Über ein kleines, mittleres oder großes Spielbrett bewegen sich die bis zu vier Spieler in 15 bis 25 Runden. Dabei bewegt man sich mit dem gewählten Mii und hat eine gewisse Auswahl an Kämpfern. Trifft man auf einen anderen Mii kommt es zum Kampf, in dem Belohnungen erspielt werden können. Danach erhält der Gewinner auch zusätzliche Kämpfer von anderen Spielern. Neue Kämpfer können aber auch durch die Felder aufgesammelt werden. Das Ziel ist es bis zum Endkampf, der nach den Runden mit allen Kämpfern ausgefochten wird, möglichst gute Statuswerte zu sammeln. Daher ist es von Vorteil, wenn man große Zahlen erwürfelt. Da es nicht immer zu einem Kampf kommt, geht der Modus recht schnell vorbei. So wirklich überzeugen konnte er mich persönlich aber nicht. Er ist zwar eine nette Idee, aber vor allem gegen Computer ist das Itemglück teilweise echt frustrierend. Aber gegen Freunde kann genau dies ja gerade lustig sein.

 

Der Allstar- und der Klassische Modus lassen sich auch zu zweit spielen. Dadurch erreicht man schneller die Trophäen und erspart sich die Hälfte an Spielzeit hierfür. Besonders im Allstar Modus auf schwer kann dies ein richtiger Segen sein. Dazu gibt es noch extra Multiplayer Missionen und im Stadion können die einzelnen Modi gegeneinander gespielt werden. Auch hier erwartet die Spieler wieder jede Menge Möglichkeiten sich auszutoben.

 

 

Der Onlinemodus

 

Da es sich bei Super Smash Bros. um ein Spiel handelt, dass sich besonders auf den Multiplayer konzentriert ist der Onlinemodus ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Der Vorgänger Brawl hatte hier am Anfang mit starken Lags und überlasteten Servern sowie Spielabstürzen zu kämpfen, weshalb sich nun natürlich die Frage stellt, ob Nintendo dazu gelernt hat.

 

Im Onlinemodus habt ihr erst einmal die Möglichkeit gegen Freunde anzutreten. Dabei könnt ihr in bestehende Spiele von diesen einfach eintreten und darauf warten, dass das laufende Match beendet ist. Über Voicechat könnt ihr dabei miteinander reden, wodurch der Spaß deutlich gesteigert wird. Schließlich will man auch hören, wenn ein guter Freund sich darüber aufregt, dass er den Smash gerade verfehlt hat. Leider ist die Tonqualität aber nicht sehr berauschend.

 

Genauso kann man aber auch gegen irgendwelche Spieler kämpfen. Hier hat man die Auswahl, ob man mit oder ohne Items spielt. Spielt man mit Items gehen die Kämpfe nicht in die Statistik ein, was gut gemacht ist, da es sich hier eher um den Spaß dreht. Entweder bestreitet man hier einen Teamkampf oder es treten alle gegen alle an. Hier kann man aber nicht auf der Karte Letzte Station spielen, was ich sehr schade finde.

 

Die andere Möglichkeit ist auf den Omega Versionen der Stages ohne Items gegeneinander zu kämpfen. Hier gibt es den ganz normalen Smash, Teamkampf und dazu noch ein 1 vs 1. Hier werden auch Statistiken erstellt, wie man sich mit welchem Charakter geschlagen hat. Leider hat man hier nicht die Möglichkeit irgendwelche weitere Einstellungen anzunehmen. Zum Beispiel hätte ich in diesem Modus ziemlich gerne den Stamina Modus ausprobiert.

 

Dazu gibt es noch die Eroberung. Hierbei handelt es sich nicht um einen eigentlichen Modus, sondern um eine Statistik, die über einen kurzen Zeitraum erstellt wird. Dabei handelt es sich um Teams, die "gegeneinander" antreten. Letztendlich sammeln alle Spieler punkte, die einen gewissen Kämpfer aus einem Team gewählt haben und am Ende kommt dabei heraus, welches Team in der Zeit am erfolgreichsten war.

 

 

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Onlinemodus solide ist. Man findet ziemlich schnell ein Spiel und bisher hatte ich auch nicht mit Spielabbrüchen zu kämpfen. Leider gab es aber schon die ein oder anderen Lags, was halt die Frage aufwirft, ob ein 8-Kämpfer Smash überhaupt ohne Verzögerungen möglich gewesen wäre. Leider ist die Auswahl doch ziemlich limitiert. Dazu wäre es ziemlich toll, wenn man genau die Einstellungen auch gegen irgendwelche Spieler auswählen könnte, wie bei einem Spiel gegen die eigenen Freunde. Hier meine ich vor allem das Spiel auf Leben ohne oder nur mit bestimmten Items. Dazu fehlt die Möglichkeit eigene Turniere zu erstellen, wie es bei Mario Kart möglich ist. Hoffentlich verbessert Nintendo den Onlinemodus noch weiter. Die gegebenen Ansätze sind aber bisher recht gut, allerdings hatte ich mir schon ein bisschen mehr erhofft.

 

 

Steuerung und Technik

 

An der Steuerung ändert sich nicht viel im Vergleich zum Vorgänger. Lediglich das Gamepad bietet eine neue Methode. Auch hier ist die Umsetzung wieder richtig gut gelungen. So lassen sich die Kämpfer definitiv besser steuern als mit der Wii Fernbedienung und Nunchuk. Aber auch wenn man nur auf dem Gamepad spielt, hat man trotzdem noch einen guten Blick auf das Geschehen. Auf dem Bildschirm hat man immer noch einen besseren Überblick als auf dem 3DS. Auch vereinfacht das Gamepad das erstellen von Stages. Das Wichtigste ist aber natürlich, dass die grandiose Steuerung vom GameCube auch wieder auf der Wii U möglich ist. Dem Adapter sei dank, denn mit dem Controller steuert es sich immer noch am besten. Dazu haben wir dadurch erst die Möglichkeit mit acht Spielern an einer Konsole zu spielen. Ein Pro Controller ist aber auch nicht verkehrt.

 

Technisch hält das Spiel das, was es verspricht. Es reizt die Wii U Konsole aus und ist sicherlich grafisch eins der imposantesten Spiele. Dabei handelt es sich hier immer noch um ein Prügelspiel, welches eher 2,5D nutzt. Aber die Hintergründe sind einfach atemberaubend und die Weitsicht ist einfach nur fantastisch. Hier wurde auch viel Liebe ins Detail gesteckt, bei Dingen, die gar nicht auf den eigentlichen Stages sind. Auch die einzelnen Videos sind eindrucksvoll und lassen sich jeder Zeit erneut ansehen. Man merkt hier einfach direkt, wie viel Liebe in dem Spiel steckt. Jeder Kämpfer bringt etwas aus seiner Serie mit. Seien es imposante Schauplätze wie der von Xenoblade oder geniale Musik. Bei Xenoblade trifft ja sogar beides zu.

 

Wo wir auch schon beim Sound wären. Dieser ist einfach nur grandios gelungen. Die große Masse an Liedern, die teilweise richtig gut geremixed wurden, ist einfach nur beeindruckend. Hier bekommt man wirklich das Beste aus allen Reihen. Dabei wurden bis auf die Retro Stücke alle von einem Orchester eingespielt.

 

Leider kämpft das Spiel ab uns zu mit ein paar Lags, diese könnten aber vielleicht durch Patches behoben werden. Diese halten sich aber auch sehr in Grenzen. Die Ladezeiten halten sich im Vergleich zum Vorgänger in Grenzen. Ansonsten läuft das Spiel aber besonders in den Kämpfen sehr flüssig.

 

Kritik

 

Es ist wirklich schwierig bei einem Spiel wie Super Smash Bros Wii U Punkte zu finden, die nicht so gut umgesetzt wurden. Man kann sich natürlich darüber aufregen, dass ein bestimmter Charakter nicht im Spiel ist, während Dr. Mario schon wieder dabei ist oder sogar der dunkle Pit mitkämpfen darf. Eigentlich gibt es nur etwas an der Smash Tour zu bemängeln. Auch hier wären mehr Optionen bei den Items schön gewesen. Denn dadurch hätte man die Möglichkeit gehabt den Wettkampf etwas fairer zu gestalten, sofern man den Wunsch dazu hat. Dazu wären mehr als drei Stages zum Start sehr schön gewesen. Aber vielleicht kommt hier ja noch etwas durch einen DLC.

 

 

Test der DLC Charaktere

 

Autor: Lukas Strübig

 

Bayonetta

 

Die Hexe Bayonetta schließt sich der Smash Brothers Riege aus der gleichnamigen Hack'n Slay Reihe an, deren erster Teil vorerst auf allen Konsolen außer der Wii erschienen ist, dann aber später mit dem Wii U Exklusiven zweiten Teil auch auf die Nintendo Konsole gekommen ist.

Sie ist eine der letzten Überlebenden der Umbra-Hexen, die einen Pakt mit den Dämonen der Hölle geschlossen haben um unglaubliche Kräfte zu erlangen. Insofern fügt sie sich nahtlos in das Spielgeschehen der Kampfbrüder ein und das merkt man direkt, wenn man sie zum ersten Mal spielt. Obwohl natürlich die Steuerung hier komplett anders ist als in den Originalspielen hat sich noch nie eine Figur so natürlich gespielt. Spielt man Bayonetta hat man das Gefühl, man spielt Bayonetta.

 

Wie es zu erwarten ist, ist Bayonetta schnell, sehr schnell sogar. Ihre normalen Attacken sind vergleichsweise schwach, doch kann kann man in so kurzer Zeit so viele von ihnen einsetzen, dass der Gegner extrem schnell rote Zahlen schreibt. Dazu kommt die wohl höchste Sprungweite bisher, wodurch man in einem Moment zum nächsten an einem komplett anderen Ort ist. Andererseits bleibt sich Bayonetta aber auch darin treu, dass wenn sie mal erwischt wird, sie sehr schnell weg vom Fenster ist.

 

Um dies auszugleichen hat sie wohl den interessantesten Konter B+Down Special bisher, denn was wäre eine Umbra-Hexe schon ohne die Hexenzeit? Nutzt man ihm in genau dem richtigen Moment, aktiviert sie nämlich diese, und der Angreifer ist kurz in einer Zeitlupe gefangen und damit wehrlos. Zu diesem Zeitpunkt sind dann ihre Smash Attacken verheerend, in denen sie die Fäuste oder Füße vom Dämon Madama Butterfly einsetzt. Das dauert zwar lang, haut aber deutlich rein.

 

In ihrem normalen B Special hingegen setzt sie die Pistolen in ihren Händen und an ihren Füßen ein, sie haben eine recht kurze Reichweite und helfen lediglich, den Gegner auf Distanz zu halten. Lädt man sie auf richten sie etwas mehr schaden an, doch das ist höchstens ein Überraschungs Move. Ihre Seiten und Oben Specials dagegen sind ihre Version eines Falcon Kicks. Zu Bedenken dabei ist, dass ihr Oben Special wirklich nur vertikal nach oben geht, kann man sich also mit normalen Sprüngen nicht zurück auf die Stage retten, hilft einen der auch nicht viel weiter.

 

Ihr Final Smash ist auch genau das, was man erwarten kann: Sie aktiviert die Hexenzeit und wenn sie in dieser Phase einem Gegner genug Schaden gemacht hat, entfesselt sie den Umbra-Climax und beschwört Gomorra, der sein Opfer, etwas unblutiger als im Original, kaut und unverdaut wieder ausspuckt.

 

Bayonetta passt nicht nur in Smash Bros. wie die Faust aufs Auge, sie kommt auch noch mit einem originellen Moveset und ausgefallenen Stats daher. Für Fans der Spiele ein Muss, für jeden anderen eine gelungene Erweiterung.

 

 

Corrin

 

Fire Emblem Fates ist in Europa noch nicht erschienen und schon kommt sein Hauptcharakter Corrin in das Smash Bros. Roster. Lohnt sich der mittlerweile sechste Fire Emblem Charakter also? Verglichen mit seinen Serien Kollegen schon. Ja, er ist wieder ein Schwertkämpfer, aber Corrin ist... anders.

 

Corrin ist der Spieler Charakter aus Fire Emblem Fates, aussehen und Name werden also vom Spieler entschieden. Ähnlich wie bei Daraen gibt es also auch hier eine männliche und eine weibliche Version. Ich habe Fates natürlich noch nicht gespielt und weiß daher nicht viel über ihn, aus den Trophäen Beschreibungen konnte ich jedoch heraus lesen, dass er so eine Art Prinz ist, der die Fähigkeit geerbt hat, sich in einen Drachen zu verwandelt. Keine Ahnung, wie das in Fire Emblem aussieht, in Smash Bros. waren die Entwickler aber sehr kreativ damit.

 

So nutzt Corrin sein Schwert eher selten, sondern setzt lieber seine Gliedmaßen ein, die er in Speere oder schnappende Mäuler verwandelt. Ja, das klingt nicht nur abgefahren, das sieht auch noch so aus. Seine Special Moves sind also allesamt recht gewöhnungsbedürftig, vor allem der Seitenspecial, der mehrere Anwendungsmöglichkeiten hat und ausgiebig studiert werden muss.

 

Anders ist da B+Down, denn kein Fire Emblem Charakter kann ohne Konter Move auskommen, auch der Paradiesvogel Corrin nicht, dieser hat aber gleichzeitig sogar den stärksten Konter Move.

 

Denn worin sich Corrin nicht nur von seinen Serienkollegen, sondern vom gesamten Kader absondert sind seine Stats. Corrin gesellt sich zu der eher unterbesetzten Ecke, der auch Little Mac angehört: Er ist schnell und teilt verdammt gut aus, kann dafür aber kaum etwas einstecken und bleibt auch lieber auf Tuchfühlung mit dem Boden.

 

Als Final Smash verwandelt sich Corrin komplett in einen Drachen und fegt alle Gegner in seiner unmittelbaren Nähe weg, man kann dem jedoch sehr leicht ausweichen.

 

Fire Emblem ist mittlerweile wohl die am besten vertrenne Reihe in Super Smash Bros., doch immerhin fügt Corrin dem ganzen etwas mehr Abwechslung hinzu. Ein Muss wie Bayonetta ist er allerdings leider nicht.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.


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Fazit

Super Smash Bros. Wii U ist eindeutig der beste Teil der Serie. Die Auswahl an Modi und die vielen Trophäen, Lieder und Ausrüstungsgegenstände sind Grund genug, um das Spiel mehrere hundert Stunden zu spielen. Durch das Einführen des Acht-Kämpfer-Smash wurde der Spielspaß in meinen Augen noch einmal erhöht. Die Smash Tour ist aber nicht für jeden etwas. Ich persönlich finde sie nicht so gelungen, was an mangelnden Optionen und den eher schlechten Mario Party Verschnitt liegt. Aber alle anderen Modi wissen zu überzeugen und bieten einfach jede Menge Abwechslung. Im Nu waren die ersten zehn Stunden alleine gespielt und weitere werden folgen. Wer bisher alle Teile gespielt hat, sollte auch hier wieder zuschlagen. Allen anderen sei die Frage gestellt: Worauf wartet ihr noch?

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

super

Spielspaß

super

89%

Singleplayer

93%

Multiplayer

Release

28.11.2014

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

12+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-8

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

1-8



Neue Wertungsskala nun auch für Wii U-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort nicht mehr nur beim 3DS, sondern auch bei Wii U-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS und die Wii U:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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