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Rayman Legends

Jump 'n Run

20.09.2013

Autor: Christian Kohls

 

Im Vorfeld der Veröffentlichung von Rayman Legends gab es viele böse Worte und Androhungen der Spieler, es nicht zu kaufen. Zu groß war bei vielen die Enttäuschung, dass das Spiel nur zwei Wochen vor dem geplanten Release seine Wii U-Exlusivität verlor und dadurch bis zum August verschoben wurde. In diesem Test möchte ich euch näher bringen warum der, durchaus berechtigte, Groll begraben werden und jeder Jump 'n RunFan dieses Meisterwerk gespielt haben sollte.

 

 

Alpträume in der Lichtung der Träume

 

Wie fast jedes Jump 'n Run hat auch Rayman Legends eine Story zu bieten, damit unsere Helden eine Motivation haben überhaupt durch die Level zu springen. Nachdem Rayman und seine Freunde in Rayman Origins das Land gerettet haben, hat sich das faule Pack in einen 100-jährigen Dornröschenschlaf auf der Lichtung der Träume auf's Ohr gehauen. In der Zwischenzeit haben jedoch Alpträume und fünf böse Kleinlinge das Land heimgesucht und alle Bewohner des Landes, die Kleinlinge, entführt. Murphy, ein froschähnliches, fliegendes Wesen mit Elfenflügeln wird ausgesandt, um die Helden aufzuwecken. Nachdem diese durch eine Ohrfeige von Murphy aufgeweckt wurden, machen sie sich auch sogleich an die Befreiung der Welten und Kleinlinge. Das Spiel will nicht verstecken, dass die hahnebüchene Story nicht großartig von Belang ist. Der Fokus wird in Rayman Legends viel mehr auf pures Gameplay gelegt.

 

 

Springen, Laufen, Schlagen

 

Als Rayman oder einer seiner Freunde lauft, springt und schlagt ihr euch nun durch eine Vielzahl von Leveln. Euer Moveset ist dabei relativ begrenzt. Im Prinzip kann man nur laufen, springen und schlagen, sowie Kombinationen aus diesen ausführen. Power-Ups wie in Super Mario gibt es nur in bestimmten Leveln, in denen die Helden dann quasi Fäuste von sich schleudern können. Auch wenn sich das begrenzte Moveset erst einmal schlecht anhört, so reicht dies im Prinzip völlig aus. Teilweise kann man sich blitzschnell durch die Level bewegen, sodass ein herrlicher Spielfluss entsteht und es sich fast so anfühlt, als ob man Kombos aus Sprüngen und Schlägen ausführt.

 

Gegner besiegt man indem man sie entweder schlägt oder ihnen auf den Kopf springt. Die Gegener sind allerdings die meiste Zeit über keine große Gefahr, da diese meist mit einem einzigen Schlag besiegt werden. Es sind eher die Level, die einen immer wieder vor knifflige Herausforderungen stellen. Die Level sind im übrigen allesamt sehr abwechslungsreich und kreativ. Das geht sogar soweit, dass ausnahmslos jedes neue Level neue Elemente und Ideen bietet oder bestehende Elemente in interessanten Settings neu zusammensetzt. Als Beispiele wären hier zum Beispiel ein riesiger Luchadore, der euch verfolgt, ein an den Film Cube angelehntes Level oder ein ganzer Turm, der sich mit Sand füllt, zu nennen. Es gab nicht selten Momente wo ich mit offenem Mund vor dem Fernseher saß und mir einfach nur dachte wie cool das Ganze doch ist. Es gibt ständig etwas Neues zu entdecken und immer neue Gefahren zu überstehen. Manchmal war ich sogar froh, wenn ich in einem Level nicht alles gefunden hatte, sodass ich einen berechtigten Grund hatte, das Level noch einmal spielen zu müssen. Was Ubisoft mit Rayman Legends abgeliefert hat ist einfach nur Grandios , selten habe ich ein so kreatives und spaßiges Jump 'n Run gespielt.

 

Mit Rayman Legends gab es für mich sogar eine echte Premiere für mich in meiner gesamten Zockerkarriere. Zum allerersten Mal fand ich eine Wasserwelt am besten im Spiel. Dies liegt an den fulminanten Ideen und die Stimmung die diese Welt bietet. In meinem Lieblingslevel muss man quasi in eine feindliche Basis in feinster James Bond Manier eindringen. Erst müssen zwei Generatoren zerstört werden, die jeweils beim zerstören einen Alarm auslösen, sodass überall Suchscheinwerfer angehen und euch suchen. Danach geht es dann noch durch einen Raum mit vielen Laserstrahlen die euch bei Berührung dieser ordentlich den Hintern verkohlen.

 

Garniert wird das ganze noch durch eine perfekte Spielbarkeit durch eine supergenaue Steuerung. Pixelgenaue Sprünge sind in Legends kein Problem. Dem Spiel könnt ihr eigentlich nie die Schuld an einem Scheitern geben. Damit dieses Scheitern nicht allzu schnell eintritt, könnt ihr in den Leveln und sogar in den Ladebildschirmen extra Herzen einsammeln. Mit diesen Extraherzen könnt ihr einen zusätzlichen Treffer einstecken bevor ihr sterbt. Allerdings kommt es ab und an auch schon mal vor das man durch einen Treffer so weggeschleudert werdet, dass man sofort in der nächsten Falle landet. Somit ist man quasi trotzdem mit einem Treffer besiegt obwohl man ein Zusatzherz hatte.

 

Frust kommt aber trotzdem nie auf, da es in Rayman Legends keine Leben gibt. Man hat einfach unendlich viele Versuche. Sterbt ihr dann doch einmal, werdet ihr sofort, also ohne lange Unterbrechung an den letzten der sehr großzügig verteilten Checkpoints gesetzt. Für meinen Geschmack und vielen der geübteren Jump 'n Run Spieler werden die Checkpoints aber vielleicht sogar etwas zu großzügig sein. Mir schwand manchmal ein wenig die Herausforderung, sodass ich im Prinzip solange eine schwierige Stelle versuchen konnte, bis ich diese meistern konnte. Allerdings ist dieser Punkt Geschmackssache und für ungeübtere Spieler ist dieser Umstand sicherlich ein positiver Aspekt.

 

 

Das Zelt der tausend Gemälde

 

Die Level betretet ihr über ein „spielbares Menü“. In einem großen Zelt sind viele Gemälde aufgestellt, die den Eingang in die verschiedenen Level darstellen. Vergleichen kann man dies mit Super Mario 64. Welten bilden sozusagen einzelne Räume in dem Zelt in denen dann eine Anzahl an Gemälden stehen. In den Insgesamt sechs Welten mit ca. 55 Level gilt es bis zu 700 Kleinlinge zu retten. Am Ende einer jeden Welt gibt es einen sehr cool inszenierten Bosskampf und ein aus diversen Trailern und Demos bekanntes Musiklevel. Die Musiklevel sind ein heimlicher Höhepunkt des Spiels. Die Level sind so aufgebaut das man passend zur Hintergrundmusik springen und Gegner vermöbeln muss.

 

Jedes einzelne Level, mit Ausnahme der Boss und Musiklevel, bietet zudem noch eine „heimgesuchte“ Variante. Dies sind im Prinzip kurze Hindernisparcours die, um so viele Kleinlinge wie möglich zu retten, schnellstmöglich abgeschlossen werden müssen. Um alle drei Kleinlinge zu retten muss man die Level in eienr Zeit von unter 40 Sekunden bewältigen, da diese sonst nach und nach von Raketen, an denen sie festgebunden sind, in den Himmel geschossen werden. Seine Bestzeiten in den heimgesuchten Leveln kann man in Ranglisten mit Spielern aus der ganzen Welt vergleichen. Gerade in diesen Leveln werden auch sehr geübte Spieler gefordert, weil es hier nach nur einem Treffer „Try Again“ heißt. Nachdem man den letzten Boss besiegt hat gibt es außerdem noch einige richtig schwere Herausforderungen.

 

Neue Level werden nicht nur durch das Bestehen von anderen freigeschaltet. Zusätzlich muss eien gewisse Anzahl von Kleinlingen befreit worden sein. Auch hier kann man das Prinzip mit Super Mario 64 vergleichen. Durch diese Mechanik ist es einem relativ gut überlassen welche Level man wann, oder überhaupt angehen möchte. Die Kleinlinge kann man in den Leveln finden. Je nach Art des Levels sind es entweder drei oder 10 Stück. Neben den Kleinlingen gibt es noch die Lums, die eingesammelt werden wollen. Lums könnte man als die Münzen in der Welt von Rayman bezeichnen. Die kleinen, gelben, fliegenden Wesen treten meist in Gruppen auf. Werden Gruppen von Lums in einer bestimmten Reihenfolge eingesammelt, so färben sich diese Nacheinander lila und sind in diesem Zustand das doppelte wert. Lums fliegen nicht nur einfach so im Level herum, sondern könne auch durch das einsammeln von großen Münzen, Kleinlingen und das Besiegen von Gegnern eingesammelt werden.

 

Am Ende eines jeden Levels wird dann abgerechnet wie viele Kleinlinge und Lums ihr gesammelt habt. Diese werden euch auf eurem Konto gutgeschrieben. Je nachdem wie viele ihr gesammelt habt, bekommt ihr Belohnungen in Form von Glückslosen und Pokalen.

 

Die Lums benötigt man hauptsächlich zum Freischalten neuer Charaktere. Insgesamt gibt es sage und schreibe 36 verschiedene Charaktere freizuspielen. Der teuerste Charakter wird erst nach dem Einsammeln von 1.000.000 Lums freigeschaltet. Alle Charaktere sind im Prinzip Variationen von vier Basischaraktern. Die Basischaraktere sind Rayman, sein Freund Globox, Kleinlinge und die freche Barbarenprinzessin Barbara. Als Wii U exklusives Feature gibt es Rayman und Globox auch mit Mario und Luigi Kostümen.

 

 

Unterstützung durch Murphy

 

Wo wir gerade bei Wii U-Exklusivität sind: dass das Spiel ursprünglich Wii U-exklusiv war und es auch insbesondere an deren Hardware angepasst wurde erkennt man besonders an einem Feature. Die Rede ist natürlich von Murphy.

 

Annähernd jedes vierte Level ist ein Murphy Level. Erkennen lassen sich diese schon im voraus, da die Gemälde der Level immer Murphy abgebildet haben. In diesen Leveln ist es dringend notwendig, dass der Frosch hilft, da die Hindernisse so aufgebaut sind das nur Murphy den Weg für die Helden freimachen kann. Murphy kann mittels des GamePads gesteuert werden und je nach Level unterschiedlichen Einfluss nehmen. Auch hier setzt sich der Ideenreichtum fort, da ihr mit Murphy in keinen zwei Level exakt das Gleiche macht. Was Murphy aber in jedem Level kann, ist Gegner kitzeln, sodass diese sich nicht wehren können oder Lums lila färben.

 

Spielt man alleine, so übernimmt die CPU den Charakter und ihr müsst diesen dann als Murphy unterstützen. Ab zwei Spielern übernimmt einer Murphy und alle anderen normale Charaktere. Allein machen die Murphy Level zwar auch Spaß, allerdings entfalten sie erst ab zwei Spielern ihr volles Potenzial: der Computergesteuerte Spieler verpasst nämlich gern mal ein paar Lums oder Kleinlinge, wenn ihr ihn nicht sozusagen in die Richtung zwingt. Murphy kann auch in jedem normalen Level zur Hilfe gerufen werden, allerdings hat er dort natürlich nicht ganz so viel zu tun wie in den Leveln die Extra auf ihn zugeschnitten sind.

 

Damit aber noch nicht genug, Rayman Legends hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten: Die weiter oben genannten Glückslose sind dazu da, um Preise freizurubbeln. Ein Los besteht aus sechs Flächen, die allesamt mittels des Touchscreens freigerubbelt werden. Bei drei gleichen Symbolen bekommt ihr einen entsprechenden Preis. Nieten gibt es allerdings keine, sodas jedes Los ein Gewinn beinhaltet. Die vier möglichen Preise sind: Kleinlinge, Lums, Originslevel und Kuscheltiere. Die mehr oder minder knuddeligen Kreaturen sind nichts weiter als eine weitere Einnahmequelle für Lums, weil sie jeden realen Tag eine bestimmte Menge von diesen generieren.

 

 

Back to Origins

 

Die wahren Hauptpreise bei den Rubbellosen sind allerdings die Origins-Level. Als besondere Dreingabe bietet Rayman Legends noch eine Auswahl von knapp 40 Leveln des Vorgängers Rayman Origins, dies entspricht fast ¾ des gesamten Spiels. Mit dabei sind nicht nur die ganz normalen Hüpflevel, sondern sogar Mücken-, Truhen- und Bosslevel. Meiner Meinung nach gibt es damit fast keinen Grund mehr, Rayman Origins zu kaufen. Ein Grund ist, dass die Origins-Level durch die Anpassung der Spielmechanik an Legends sogar besser funktionieren als im Original. Damit Lums die doppelte Anzahl an Punkten geben, ist es nicht mehr notwendig diese hektisch innerhalb eines begrenzten Zeitraums einzusammeln sondern können bequem nacheinander gesammelt werden. Außerdem geben besiegte Gegner sofort ein paar Lums frei und blasen sich nicht wie im Original zu Blasen auf und müssen noch einmal geschlagen werden. Durch diese und andere kleine Anpassungen entsteht ein viel besserer Spielfluss. Sogar Murphy kann zur Unterstützung in den Originsleveln benutzt werden. Die Originslevel reichen nicht ganz an die Klasse, Optik und Ideenreichtum der Legendslevel heran, sind aber trotzdem allesamt sehr spaßig.

 

 

Toooooooooooooooor

 

Ein weiteres nettes Gimmick ist das verdammt spaßige Minispiel Kung Foot. Im Prinzip treten zwei Teams in einem Fußballspiel gegeneinander an. Dass es in Rayman Legends kein normales Fußballspiel wird und es eher verrückt zugeht, versteht sich ja fast schon von selbst. Bis zu vier Spieler versuchen, den Ball ins jeweils gegnerische Tor zu befördern. Dieses befördern könnte man aber durchaus auch als prügeln bezeichnen, denn nichts anderes macht man eigentlich. Dadurch, dass der Ball schlecht durch die Schläge zu kontrollieren ist und man zudem seine Mitspieler schlagen kann entsteht ein buntes aber verdammt spaßiges Durcheinander. Die ein oder andere Party kann mit diesem Kleinod sicherlich ordentlich in Schwung gebracht werden.

 

 

3, 2, 1, GO

 

Wer nach dem Hauptspiel immer noch nicht genug von Rayman hat, der kann sich für seine tägliche Dosis Rayman an den Challenges versuchen. Wer die lange Zeit im Vorfeld angebotene Rayman Legends Challenge App kennt, weiß eigentlich schon wie das Ganze funktioniert. Pro Tag und Woche gibt es jeweils zwei Herausforderungen, in denen man sich mit Spielern aus der ganzen Welt messen kann. In den meisten Herausforderungen geht es darum eine bestimmte Strecke in möglichst wenig Zeit zu schaffen oder so viele Lums wie möglich einzusammeln. Die Auswahl der Wettbewerbsarten und Levelarten könnte durchaus etwas größer sein. Gerade einmal fünf verschiedene Levelthemen gibt es.

 

Als Anreiz zu immer neuen Bestzeiten kann man sich die Geistdaten von anderen Spielern einblenden lassen. Dadurch kann man immer schön abschätzen, wie gut man im aktuellen Run ist oder sich neue Tricks abgucken. Alles in allem machen die Challenges mit einem gewissen Ehrgeiz verboten viel Spaß. Ich hab mich nicht nur einmal dabei ertappt, wie ich sicher ein ganze Stunde lang probiert habe immer noch ein paar Plätze in der Weltrangliste aufzusteigen.

 

 

Chaos zu fünft

 

Das gesamte Spiel kann man mit bis zu vier Freunden spielen. Vier Spieler übernehmen normale Charaktere, ein weiterer kann mit Murphy unterstützen. Das Geschehen auf dem Bildschirm kann schon ganz schön wuselig werden. Den Überblick zu bewahren ist daher nicht immer ganz einfach, ein Problem was exponentiell zur Spielerzahl steigt. Zudem gibt es viele Abschnitte, in denen man einfach schnell laufen muss. Wenn also ein ungeübte Spieler nicht hinterher kommen dann kann dies schon etwas frustig für diese werden. Stirbt einer der Charaktere, so kann dieser durch das Aufplatzen einer Blase in der er sich befindet wieder am aktiven Spielgeschehen teilnehmen.

 

 

Präsentation und Design

 

Auf die grafische und musikalische Gestaltung wurde in diesem Test noch gar nicht Bezug genommen. Die Animationen und das Artdesign sind wirklich allererste Sahne. Die Charaktere und Hintergründe sind ausnahmslos alle wunderschön und detailreich gezeichnet. Den Stil könnte man als sehr verrückt oder teilweise auch skurill bezeichnen. Dies trug dazu bei, dass ich aufgrund der Animationen und des Charakterdesign oft schmunzeln müsste. Egal welches Level man betritt: Alles sieht einfach nur richtig gut aus. Die Hintergründe sind wunderschön und teilweise passiert in diesem sogar richtig viel. In einem Level wird im Hintergrund eine ganze Burg belagert.

 

Es ist einfach nur beeindruckend, was hier wieder einmal auf die Bildschirme gezaubert wurde. Dabei kann man allerdings zu jeder Zeit ganz genau den Hintergrund vom Vordergrund unterscheiden und weiß immer welche Plattformen betretbar sind und welche nicht. Ein Umstand wie ihn nicht alle Genrevertreter hinbekommen.

 

Die Musik ist auch sehr gut gelungen. Die Themen der einzelnen Welten sind sehr abwechslungsreich und fast immer wird das Geschehen auf dem Fernseher perfekt vom Soundtrack unterstützt. Einige Lieder besitzen zudem einen ziemlich Ohrwurmcharakter. Die Musik wechselt mitunter mehrmals im Level, immer dann wenn eine neue Stimmung erzeugt werden soll.

 

Ein kleiner negativer Punkt ist die englische Schrift auf einigen der Gemälde. Selbst der Sprecher im Intro redet auf Deutsch, weshalb ich es nicht verstehen kann, warum also hier die Übersetzung fehlt. Ansonsten sind aber alle Texte und Untertitel deutsch lokalisiert.

 

 

Rayman > Super Mario

 

Würde man mich bitten, Rayman Legends mit den New Super Mario Spielen zu vergleichen, so würden mir in erster Linie folgende Verben einfallen: schneller, kreativer, spaßiger, einfach besser! Rayman Legends ist einfach nur ein einziges Ideenfeuerwerk. Hinzu kommt eine perfekte Spielbarkeit, die einen wunderbaren Spielfluss gewährleistet.

 

Der Umfang des Spiels geht auch vollkommen in Ordnung, auch wenn ich mir nach dem Befreien des letzten Kleinlings immer noch mehr Umfang gewünscht hätte. Allerdings spricht dies ja nur für das Spiel. Im Großen und Ganzen ist Rayman Legends eines der besten Jump 'n Runs die ich jemals gespielt habe. Wenn ihr auch nur im Entferntesten etwas mit Jump 'n Runs anfangen könnt, kommt ihr um Rayman Legends nicht drumherum. Alle anderen sollten dem Spiel wenigstens einmal eine Chance geben und sich durch den einmaligen Charme überzeugen lassen.

 


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Fazit

Rayman Legends ist die neue Referenz im Jump 'n Run Sektor. Konkurrenzprodukte müssen einiges bieten, um diesem Meisterwerk in Sachen Spielspaß, Umfang und Präsentation das Wasser reichen zu können. Die Wii U-Features, wie Murphy, machen das Spiel zu einem Paradebeispiel wie des GamePad der Wii U genutzt werden kann. Super Mario ist tot, es lebe der neue Jump 'n Run König: Rayman!

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

super

Spielspaß

super

95%

Singleplayer

95%

Multiplayer

Release

29. August 2013

Developer

Ubisoft Montpellier

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-5



Neue Wertungsskala nun auch für Wii U-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort nicht mehr nur beim 3DS, sondern auch bei Wii U-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS und die Wii U:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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