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Reviews: Nintendo 3DS

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Cooking Mama – Bon Appetit

Simulation

06.05.2015

Autor: Christian Kohls

 

Mama ist eine viel beschäftigte Person. In den letzten Jahren hat sie sich an allerhand Tätigkeiten versucht, wie dem Camping, dem Gärtnern oder auch dem Babysitten. Berühmt geworden ist sie allerdings durch das Kochen, welches zu ihrer Meisterdisziplin zählt. Mit Cooking Mama – Bon Appetit! Ist nun der inzwischen fünfte Teil der Cooking Mama Reihe auf dem 3DS erschienen. Letztendlich handelt es sich bei den Cooking Mama Spielen um eine Sammlung verschiedener Microspiele, welche in der Summe der Reihenfolge das Kochen eines Gerichtes simulieren sollen.

 

Das Ganze läuft folgendermaßen ab: Man wählt sich ein Gericht aus, welches man kochen möchte, daraufhin sieht man die Arbeitsschritte die dafür nötig sind. Startet man den Kochvorgang, beginnt das erste Microspiel. Vorher wird noch eine Anleitung gezeigt, was in diesem Arbeitsschritt getan werden muss. Aber auch beim Microspiel selbst kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen, weil einem durch Pfeile meistens genau gezeigt wird, was zu tun ist. Für jedes Spiel hat man eine gewisse Zeit, um dieses erfolgreich zu lösen. Ein Fortschrittsbalken zeigt dafür an, wie weit man noch vom Erfüllen der Aufgabe entfernt ist. Hat man das Spiel geschafft, bekommt man eine Bewertung in Form einer Medaille und startet das nächste Microspiel. Hat man ein Gericht komplett zu Ende gekocht, bekommt man eine Gesamtwertung. Gute Wertungen zu erreichen ist meist ziemlich leicht, aufgrund der Bildschirmhinweise und des großzügigen Zeitlimits. Wurde eine bestimmte Wertung erreicht, schaltet man ein weiteres Gericht frei. Die Gerichte sind oft japanischen Ursprungs, für Personen mit Interesse an der japanischen Esskultur sicher sehr interessant, für alle anderen sind aber leider nur wenige westliche Gerichte dabei.

 

Die Microspiele lassen sich im Übrigen alle nur über den Touchscreen bedienen. Man simuliert dabei verschiedene Tätigkeiten wie Eier aufschlagen, etwas braten, Teig rühren, Gemüse schneiden und noch sehr vieles mehr. Die Anzahl der Microspiele ist also recht hoch. Leider ähneln sich die Spiele oft sehr, wodurch sich für mich leider nie ein so richtig Abwechslungsreiches Gameplay ergeben hat.

 

 

Hilf Mama in allen Lebenslagen

 

Weil Mama, wie eingangs erwähnt, fast schon so ein Multitalent wie Mario ist, beschränkt sie sich natürlich nicht nur aufs Kochen. Man kann ihr bei verschiedenen Tätigkeiten wie im Garten, im Laden oder beim Dekorieren helfen. Die Spiele in diesen Modi sind eher kleinere Spiele oder auch Minispiele, weil diese länger dauern und weniger gescriptet sind. Insgesamt hat mir dieser Modus also besser gefallen als das Kochen. Leider geht es hierbei nicht um mehr als die Jagd nach dem Highscore.

Außerdem ist es möglich so ziemlich alles im Spiel farblich anzupassen und nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Euch gefällt Mamas Schürze nicht? Kein Problem gebt ihr einfach eine neue. Das Messer sollte lieber einen gelben Griff haben? Kein Problem! So lässt sich von der gesamten Kücheneinrichtung sowie allen Werkzeugen alles anpassen. Das Spiel besitzt zusätzlich einen Multiplayer Modus, den ich aber aufgrund fehlender Mitspieler leider nicht testen konnte.

 

 

Präsentation

 

Das Spiel präsentiert sich in einen 2D Look, der sich stark an Animeserien orientiert. Der Stil ist nicht besonders aufwendig, passt aber zum Spiel. Der 3D Effekt kommt kaum zum Tragen, einerseits ist er relativ schwach, zum anderen passiert 95% der Action auf dem unteren Touchscreen. Von der musikalischen Kulisse ist Cooking Mama leider auch kein Meisterwerk. Meist wird im Hintergrund eine heitere Klaviermusik gedudelt. Letztendlich richtet sich das Spiel vor allem an eine eher jüngere Zielgruppe. Besonders junge Mädchen können sicher viel Spaß mit der kochenden Mama haben. Für die älteren ist das Spiel aber zu leicht und zu repetitiv.

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster!


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Fazit

Cooking Mama – Bon Appetit ist ein kurzweiliges Spiel, welches mit seinen zahlreichen Mini- und Microspielen durchaus eine Weile unterhalten kann. Geübte Spieler werden sich aufgrund großzügiger Zeitlimits und genauesten Anweisungen allerdings schnell unterfordert fühlen. Das wahre Highlight sind dabei die Minispiele die nichts direkt mit dem Kochen zu tun haben, weil diese einfach nicht so sehr gescriptet und dadurch ein wenig mehr Spielraum lassen. Das Spiel ist eher für eine junge Zielgruppe gedacht, die mit diesem Spiel sicher viel Spaß haben können.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

71%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

06.03.2015

Developer

Cooking Mama Limited

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4



Neue Wertungsskala für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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