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Reviews: Nintendo 3DS

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Gardening Mama: Forest Friends

Simulation

21.04.2015

Autor: Matthias Küpper

 

Alles begann mit der kochenden Mama, die spielerisch das Stehen in der Küche näher bringen sollte. Nun geht es in den Garten, in dem zahlreiche Obstsorten, Früchte und Blumen darauf warten, angepflanzt zu werden. Da fallen einem aber auch gleich andere Serien ein, in denen man schon Feldarbeit machen konnte. Schnell stellt mal sich die Frage, ob es sich mit einem Harvest Moon messen kann, wo man in die Rolle eines Farmers schlüpft und zahlreiche Blumen und Gemüsesorten anpflanzen konnte. Also wie schlägt sich die Mama im Garten?

 

Die Gartenmama

 

Da man sich am Anfang noch nicht so mit der Gartenarbeit auskennt, beginnt es damit, dass man Gänseblümchen pflanzt. Diese brauchen genau eine Nacht, um zur vollen Blüte zu wachsen. Um die Blumen zu pflanzen, geht man ins Menü und wählt die entsprechende Blume aus, ehe man sie ins gewünschte Beet setzt. Danach gilt es die Gießkanne auszuwählen, um die Pflanze noch zu bewässern. Hier muss man aufpassen, dass man sie nicht zu viel gießt, da ansonsten die Qualität der Früchte oder Pflanzen sinkt. Am nächsten Morgen muss man dann nur noch die Gänseblümchen ernten. Wie es der Zufall will, taucht ein Hase auf, der gerne vier Gänseblümchen hätte. Wir geben ihm also unsere Ernte und bekommen dafür eine Belohnung. Im Laufe des Spiels kommen auch noch andere Waldbewohner, die uns Tickets für einen erfüllten Auftrag geben. Um die gewünschten Pflanzen zu bekommen, muss man den Briefkasten anschauen, in dem die anderen Bewohner nach Hilfe fordern. In Form von Minispielen wird ihnen dann geholfen. Zum Beispiel muss man Rettiche aus dem Boden ziehen oder Äpfel ernten und in den richtigen Korb legen. Schließt man das Minispiel perfekt ab und bekommt alle 100 Punkte, ist man schon fertig. Ansonsten muss man es noch einmal versuchen. In der Regel sind die Minispiele aber so aufgebaut, dass es recht leicht möglich ist den ersten Versuch komplett richtig abzuschließen. Sobald man die 100 Punkte voll hat, bekommt man als Belohnung eine neue Pflanze und kann diese bei sich im Garten einpflanzen. Nach und nach schaltet man so neue Pflanzen frei, erfüllt die Aufträge und erweitert seinen Garten. Die Tickets können im benachbarten Shop gegen Dekoration eingetauscht werden. Ab und zu ist es dazu noch notwendig die Pflanzen vor Insekten zu schützen oder einen Pilzbefall auszumerzen. Schafft man auch hier nicht alles zu entfernen leidet die Qualität darunter und man bekommt weniger Punkte beim Erfüllen des Auftrags. Insgesamt wird es auf Dauer ziemlich monoton den Garten zu pflegen. Es dauert seine Zeit, bis man alles gegossen hat und auch die kurzen Events, wo man seine Pflanzen retten muss, sind später eher störend. Die Minispiele sind hingegen recht abwechselnd und manchmal braucht man sogar einige Zeit, bis man den Dreh heraus hat.

 

Steuerung und Technik

 

Das Spiel steuert sich mit dem Touchscreen, was auch die beste Lösung ist. Lediglich im Garten ist es möglich mit dem Steuerkreuz die Ansicht zu bewegen. Ansonsten wird alles über den Stift geregelt. Mal muss man in den Minispielen tippen, dann wieder reiben. Hier steuert sich alles gut und es gibt keine größeren Mängel. Man scheitert also höchstens an den Aufgaben, weil man es selbst nicht besser hinbekommen hat.

 

Grafisch erwartet uns hier natürlich kein Blockbuster aber das Spiel schaut doch sehr nett aus. Der gezeichnete Stil hat etwas für recht junge Spieler und es ist auch deutlich zu erkennen, um welche Pflanze es sich gerade handelt. Besondere Lichteffekte erwartet man schließlich in so einem Spiel erst gar nicht. Der 3D-Effekt ist hier eher minimal entscheidend, da sich der Hauptteil des Spiels auf dem unteren Bildschirm abspielt. Man hätte ihn sich in diesem Spiel sogar ganz sparen können, da es auch keine bedeutenden Sequenzen gibt, wo man ihn hätte nutzen können.

 

Die Musik ist ganz nett und übermittelt immer eine recht fröhliche Stimmung. Kleinere Spieler bekommen hier einen netten Ton, den man auch leicht mitsummen kann. Teilweise geht einem die Musik sogar nicht mehr aus dem Ohr. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht. Man muss den Text also lesen. Ab und zu kommen dann noch englische Sprachfetzen dazu.

 

Kritik

 

Den größten Kritikpunkt hatte ich schon weiter oben angesprochen. Ein großes Problem ist der wiederholende Ablauf bei der Gartenarbeit. Jeden Tag verbringt man damit erst einmal die Blumen zu gießen. Da ein Tag nicht sehr lange ist, macht man das sehr oft beim Spielen. Die Minispiele bieten da leider auch nicht genug Abwechslung, da sie recht kurz angelegt sind. Ein weiterer Punkt ist die fehlende Sprachausgabe. Gerade jüngere Leute kommen nicht in den Genuss des Spiels, da sie nicht lesen können. Hier wäre einfach eine nette Vertonung gut gewesen. Denn das Spiel richtet sich ja vor allem an jüngere Spieler, die damit ihren Spaß haben sollen.


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Fazit

Gardening Mama richtet sich vor allem an jüngere Spieler. Für diese kann man das Spiel empfehlen. Eventuell kommt es auch bei älteren Mädchen noch gut an. Dass der Titel nichts für Leute ist, die eher auf andere Genre stehen, ist keine große Überraschung. Aber mich hat die Gartenarbeit sogar eine Zeitlang gut unterhalten. Also kann ich mir gut vorstellen, dass die jüngere Generation durchaus viel Spaß damit haben wird.

Grafik

ok

Sound

gut

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

70%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

06.03.2015

Developer

Cooking Mama Limited

Publisher

Office Create

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskala für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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