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Reviews: Nintendo 3DS

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Paper Mario: Sticker Star

Jump 'n Run

05.12.2012

Autor: Mario Kablau

 

 

Noch mehr Super Mario!

 

Mit Paper Mario: Sticker Star ist nun bereits das vierte Spiel mit Super Mario in der Hauptrolle innerhalb von etwa einem Jahr erschienen. Doch anders als 3D Land, NSMB 2 und NSMB U ist die Paper Mario-Reihe ja eher den RPGs zuzuordnen. Jedenfalls war das früher mal so, ganz besonders 1996 auf dem SNES mit Super Mario RPG. Das von Squaresoft entwickelte Spiel hatte zwar noch nicht den später etablierten Papier-Stil, ist aber gewissermaßen der Grundstein der Rollenspiele rund um Mario. Auf dem N64 kam 2001 dann Paper Mario zum Einsatz und die Reihe wurde 2004 auf dem GameCube fortgesetzt.

 

Das ursprünglich auch noch für den GameCube geplante, aber dann doch 2007 für die Wii veröffentlichte Super Paper Mario führte die Serie erstmals ein Stück weg vom RPG-Genre und ging mehr in Richtung Jump 'n Run. Wobei auf der Wii viele der klassischen RPG-Elemente noch vorhanden waren, wie zum Beispiel eine außergewöhnliche Geschichte und das typische Kampfsystem sowie für RPG typische Level-Ups.

 

Nun ist Paper Mario: Sticker Star für den Nintendo 3DS da und geht diesen Weg noch ein paar Schritte weiter. Für einen Handheld ist es zwar grundsätzlich eine gute Idee, nicht einfach ein Spielprinzip von der Heimkonsole zu kopieren, aber dennoch muss man das auch richtig machen. Und das ist in meinen Augen bei Sticker Star leider ziemlich in die Hose gegangen, weil man einfach die falschen Dinge verändert hat. Und durch diese Punkte gehe ich im Folgenden Schritt für Schritt durch.

 

 

Die Story!

 

Bisher überzeugte die Paper Mario-Reihe stets durch eine Geschichte, wie man sie sonst im Pilzkönigreich selten erlebt hat. Bowser kam zwar auch als Antagonist zum Einsatz, aber es gab immer noch eine größere Bedrohung und eine Handlung, die sich erst nach und nach entfaltet hat. Zwar nicht so komplex wie in "normalen" Rollenspielen, aber immerhin deutlich tiefgründiger als bei den anderen Super Mario-Spielen. Das ist bei Sticker Star leider anders.

 

Am Anfang findet in Stickershoven ein großes Festival statt, wo auch Prinzessin Peach zugegen ist. Auf diesem Stickerfest wird der Sticker-Komet verehrt, der nur alle 100 Jahre am Himmel erscheint. An diesem Abend sollen der Legende nach alle Wünsche in Erfüllung gehen, die man sich während diesem Fest wünscht. In dem Moment als der Komet erscheint und Prinzessin Peach das Programm eröffnen will, platzt Bowser herein und berührt den Kometen. Dies wirft alles aus der Bahn und das totale Chaos bricht aus. Auch Mario kann Bowser nicht aufhalten. Als der Held am nächsten Morgen erwacht, ist die ganze Stadt total zerstört (teilweise aufgerollt) und Prinzessin Peach ist weg.

 

Auf einem Plakat klebt Kersti, eine komische Krone, der Mario dabei helfen will, die Royalsticker wieder einzusammeln. Diese Bruchstücke des Kometen sind in alle Himmelsrichtungen zerstreut worden, als er zerstört wurde. Als Verwalterin dieser besonderen Sticker, die Wünsche erfüllen können, ist es ihre Aufgabe, sie nach diesem Malheur zu sammeln.

 

Und das war es mit der Geschichte. Nun macht sich Mario auf, die sechs Sticker zu finden und bis zum Ende passiert sonst nichts mehr, wirklich absolut gar nichts. Es werden keine Hintergründe erläutert, nichts erklärt, es gibt keine spannenden Wendungen oder überraschende Entwicklungen. Man reist durch die fünf Welten und sammelt Kometenteile, um dann am Ende gegen Bowser zu kämpfen - das ist es. Hier haben die Entwickler wirklich massenweise Potential verschenkt. Warum? Keine Ahnung! Komischerweise klappen etwas komplexere Geschichten bei Mario & Luigi, auch Handheld-Spiele, hervorragend. Bei Paper wäre es aber unterwegs zu viel des Guten für uns arme Spieler gewesen...

 

 

Das Gameplay!

 

Gleich nach Bowsers Angriff wird das Gameplay Stück für Stück erläutert, der Anfang in Stickershoven ist sowas wie das obligatorische Tutorial-Level (und total nervig). Der Hauptplatz der Stadt wurde von Bowser eingerollt und es braucht alle Toads, um es wieder abzurollen. Diese wurden jedoch von Bowser überall festgeklebt und Marios erste Aufgabe ist es, alle zu finden. Man läuft also durch die drei nicht aufgerollten Bereiche der Stadt und befreit die Toads, die unter Fußmappen festgeklebt, zusammengefaltet, in Schränken gestapelt oder sonst wie verhindert sind.

 

Nervig dabei ist, dass man nicht weiß, wie viele es insgesamt sind. Man läuft also ständig zum Hauptplatz und schaut, ob man schon alle hat. Ist das nicht der Fall (wahrscheinlich), dann rennt man wieder zurück und sucht weiter (nervig). Eine kleine Hilfe wäre hier durchaus angebracht gewesen, vor allem bei der großen Menge, die man finden muss. So sind die ersten Minuten des Spiels irgendwie überflüssig.

 

Erst nachdem man es geschafft hat, kommt man auf die Weltkarte. Von Stickershoven aus erreicht man direkt am Anfang die Levels 1-1, 2-1 und 3-1, man kann sich also aussuchen, womit man anfangen will und die Welten in beliebiger Reihenfolge spielen. Auch die weiteren Welten werden recht bald verfügbar, so dass man sich wirklich frei austoben kann. Bis auf die letzte Welt, die kann man erst betreten, wenn man fünf Royalsticker gesammelt hat.

 

Man sollte jedoch besser mit 1-1 anfangen, denn natürlich werden Gegner und Rätsel im Laufe der Zeit härter. Und während es anfangs nur darum geht, das Ende des Levels zu erreichen, um zum nächsten zu kommen, so kommen ab Welt 2 auch weitere Elemente hinzu. So muss man Levels erneut betreten, um Dinge zu finden, die man für das Weiterkommen in späteren Levels braucht. In Welt 3 trifft man gar auf einen Wiggler, der in seine Segmente zerteilt wurde und wieder zusammengesetzt werden muss, um die Welt abschließen zu können. Vor allem in diesem beiden Welten haben die Entwickler ein paar sehr gute Ideen gehabt, auch wenn die Levels darin eher langweilig sind. Später dreht sich das genau um, dann werden die Levels sehr innovativ, aber man muss wieder nur das Ziel erreichen, um weiter zu kommen.

 

Vor allem stört mich am Gameplay, dass man oft nicht weiß, was man genau tun soll. Dafür, dass das Spiel weg von einem RPG will, muss man doch ziemlich häufig irgendwas finden und hat keine Ahnung, wo es sein könnte. Also muss man alle Levels der jeweiligen Welt Pixel für Pixel umdrehen und hoffen, dass man findet, was man sucht. Teilweise wird man auch vor Aufgaben gestellt, die man aktuell noch gar nicht lösen kann. Es gibt zum Beispiel eine Stelle, bei der es offensichtlich ist, dass man eine Bowlingkugel braucht. Bis man die jedoch überhaupt kriegen kann, muss man erst mal einige Level weiter sein. Ich habe dort gedacht, ich brauche die Kugel um weiterzukommen und habe mir stundenlang einen Wolf gesucht, bis ich dann zufällig den eigentlichen Weg gefunden habe. Das ist wie ich finde ein krasser Designfehler, der einiges an Spielspaß zerstört.

 

Neben den Stickern in den Kämpfen, dazu komme ich gleich noch, gibt es "nur" ein wirklich neues Feature: Das Papierisieren. Drückt man die Y-Taste, dann kann man an bestimmten Stellen Sticker aufkleben und so die Welt manipulieren. Doch nicht nur das, es gibt auch Stellen, wo man nicht weiterkommt, weil die Welt falsch zusammengeklebt ist. Dann kann man in diesem Modus Teile der Welt entfernen und sie an der richtigen Stelle wieder hin kleben. Besonders genial ist ein besonderer Level im Spiel, der fast alles richtig macht und locker eine Stunde fordern kann. Warum? Weil es ein Level ganz im Stil der alten Spiele ist. Es geht ums Erforschen, um Rätsel und um logisches Denkvermögen.

 

 

Die Kämpfe!

 

Natürlich trifft man zwischendurch auch auf diverse Gegner und kommt dann mit der größten Änderung in Kontakt. Mario hat nun keine Attacken mehr, die man einfach im Menü auswählt, sondern Sticker, die man einsetzen muss, um Gegner anzugreifen. Insgesamt gibt es etwa 100 verschiedene, die sich im Wesentlichen nach Hammer- und Sprung-Attacken unterteilen lassen.

 

So gibt es zum Beispiel einfache Sprünge, Seriensprünge, Eisensprünge für stachelige Gegner und besonders starke Varianten davon. Gleiches gilt für die Hammer-Attacken. Daneben gibt es noch besondere Angriffe wie die Feuer- oder Eisblume und Sticker, die von Gegnern fallen gelassen werden. Hat man keine Sticker mehr in seinem Album, dann kann man nicht mehr angreifen und muss fliehen und neue Sticker kaufen oder finden. Zum Glück kleben sie überall in der Welt rum, da manche Gegner aber ganz bestimmte Sticker erfordern, muss man oft etwas länger suchen.

 

Darüber hinaus gibt es noch so genannte Dingse. Diese 3D-Objekte findet Mario hier und da und kann sie dann an einer speziellen Wand platt machen, um sie dann auch im Kampf oder in den Leveln einzusetzen. Mit dabei ist zum Beispiel die eben schon angesprochene Bowlingkugel. Setzt man diese Sticker in Kämpfen ein, dann wird oft verheerender Schaden angerichtet, vor allem wenn man es richtig macht. Eine Klimaanlage ist bei Feuergegnern natürlich echt eine gute Wahl und große Gegnergruppen lassen sich mit einem Baseballschläger natürlich leicht in weite Ferne schlagen.

 

Insgesamt macht das Kampfsystem zwar Spaß, konnte mich aber nie so richtig begeistern. Es fehlt irgendwie einiges und es gibt nicht wenige wirklich große Mängel. Vor allem stört, dass man keinen Anreiz hat, gegen normale Gegner nur kämpfen, da es keine Erfahrungspunkte mehr gibt. Man levelt auf, in dem man spezielle Items einsammelt, die hier und da versteckt sind und durch bestimmte Aufgaben an Mario gegeben werden. Einzig und alleine das Sammeln von Münzen ist ein Grund zum Kämpfen, davon kann man nämlich nie genug haben. Warum?

 

Weil die Endgegner der größte Designfehler im ganzen Spiel sind. Man trifft nämlich oft unvermittelt auf sie und wenn man dann nicht genau die richtigen Sticker dabei hat, dann hat man keine Chance und muss fliehen. Fehlen die richtigen Dingse-Sticker, dann macht eine Attacke oft nur 4 oder 5 Schadenpunkte bei Gegnern, die gerne auch mal 400 Stärkepunkte haben. Ein Kampf gegen Windmühlen. Also muss man fliehen, die richtigen Sticker besorgen und es noch mal versuchen. Waren die Sticker, von denen man dachte, dass es die richtigen sind, dann doch die falschen, dann geht das Gesuche und Gerenne von vorne los.

 

Und selbst wenn man die richtigen Sticker hat, ist es oft schwer, die Gegner zu besiegen. Dabei helfen zum Glück Münzen. Mit ihnen kann man nämlich einen Automaten betreiben, der mehr Angriffe zulässt. Erwischt man nämlich drei gleiche Symbole, dann darf man in einer Runde drei- statt einmal angreifen, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Runde für Runde geht dann ein Extraangriff verloren, so dass man es in Kürze noch mal machen muss. Und das geht bei langen Kämpfen gerne ins Geld.

 

Oder man stellt sich schlau an und hat zufällig genau die richtigen Items dabei, die die Kämpfe zum Kinderspiel machen. Die zu finden ist aber in meinen Augen eher Glückssache und wenn man sie hat, sind die Kämpfe irgendwie lahm. Hier ist also wirklich nichts richtig gelaufen, was echt schade ist.

 

 

Grafik und Sound!

 

Fast hätte ich vergessen, auch noch zur Technik was zu schreiben. Grafisch macht das Spiel einen soliden Eindruck, ist mir persönlich für ein 3DS Spiel aber zu pixelig. Vor allem auf dem XL sieht es teilweise sehr unsauber aus, eigentlich kann der Handheld viel mehr. Den 3D-Effekt finde ich schrecklich, er ist viel zu stark und wirkt total aufgesetzt. Zwar passt der Look grundsätzlich gut zu einem solchen Effekt, aber es ist alles einfach zu viel, selbst wenn der Regler fast ganz nach unten geschoben ist. So habe ich das Spiel lieber komplett in 2D gespielt.

 

Akustisch ist es auch nur durchschnittlich. Es gibt nur wenige Melodien und noch weniger davon sind wirklich gut. Eins davon ist das Unterwelt-Thema, das irgendwie düstere Sounds wie von The Last Story oder Twilight Princess mit dem klassischen Mario-Gedudel vereint. Allerdings kommt es, wie alle anderen Lieder auch, viel zu oft zum Einsatz. Gerade bei einer Spieldauer von 20 Stunden hätte ich doch mehr Abwechslung erwartet.

 

 

Die Meckerecke!

 

Wie jetzt? Nach so viel Gemecker kommt noch ein extra Abschnitt zum meckern? Ja, leider, denn es gibt noch etwas zu sagen. So macht das Spiel zwar trotz der vielen Mängel grundsätzlich Spaß, aber man wird einfach viel zu oft ausgebremst. Die etwa 20 Stunden Spielzeit bis zum Ende kommen vor allem daher, dass man viel sinnlos herumläuft und Dinge sucht, von denen man keine Ahnung hat, was man überhaupt sucht und wo man es finden könnte.

 

Darüber hinaus merkt man, dass den Entwickler irgendwann die Ideen ausgegangen sind, und das haben sie irgendwie überspielen wollen. Daher sind anfangs die Level eher einfach, dafür aber die Welten komplex und am Ende werden die Levels innovativ und dafür die Welten wieder linear. Vor allem in Welt 4 und 5 stecken in den Levels total viele Ideen, aber man ist dort einfach viel zu schnell durch, weil man überhaupt nicht mehr über das große Ganze nachdenken muss, das vor allem in Welt 2 und 3 für viel Kopfzerbrechen sorgt.

 

Des Weiteren finde ich es blöd, dass sie das Konzept extra für den Handheld so verändert haben. Ich finde sowas zwar grundsätzlich richtig, aber nur, wenn man dann auch die gesetzten Ziele erreicht. Hier war die Aufteilung in Level ja darin begründet, dass man unterwegs eben schnell mal einen Level spielen und dann wieder pausieren kann, was bei einer großen und zusammenhängenden Welt nicht so ohne Weiteres geht. Blöd nur, wenn man dann nicht wenige Levels baut, die 30 oder mehr Minuten brauchen ohne dass man unterwegs eine Möglichkeit hat zu speichern. Der Schuss ist also leider total nach hinten losgegangen. Vor allem fällt das auch deshalb auf, weil es bei den Mario & Luigi-Spielen ja durchaus funktioniert. Echt Schade.

 

Obwohl ich sehr viel zu meckern habe, ist Paper Mario: Sticker Star kein schlechtes Spiel, aber eben keins, das die hohen Erwartungen erfüllen kann, zumindest meine erfüllt es nicht. Ich habe es durchgespielt und auch viele Dinge gemacht, die ich nicht hätte machen müssen. Aber das nur, weil ich nichts anderes zu spielen hatte und auf die Wii U gewartet habe. Da das Spiel aber nun eine Woche nach dem Launch der neuen Konsole auf den Markt kommt, dürfte es vielen Anderen anders gehen. Es ist aber nicht nur der Zeitpunkt, der unglücklich gewählt ist, sondern es wurden in meinen Augen auch viele Features verschlimmbessert, so dass nicht mehr das bekannte Feeling der Reihe aufkommen will.

 

 

Zweitmeinung von Community-Mietglied Felixej

 

Auch ich durfte schon das neueste Abenteuer im Paper-Universum absolvieren und muss Mario leider in den meisten Punkten zustimmen. Doch worin nicht? Ich habe für das Spielen den Standard 3DS genutzt und kann mich technisch nicht beklagen. Die Grafik ist zeitlos wie eh und je und meiner Meinung nach ist der 3D Effekt sehr gut gelungen – aber das ist natürlich auch immer vom persönlichen Empfinden abhängig. Auch die Unterteilung in Level fand ich gut, schließlich gerät man so immer relativ schnell wieder an einen Shop oder Speicherpunkt und hat die Möglichkeit, recht fix mal in einen anderen Abschnitt reinzuschauen.

 

Doch nun zudem, was ich als Fan der Serie sehr vermisse: Es ist nicht nur die Geschichte, in der sonst mal ein anderer Bösewicht eingeführt wird, es ist vor allem der Mangel an Partnern. In den vorigen Teilen schlossen sich verschiedene Charaktere Mario an und boten eine eigene Geschichte und vor allem viel mehr Abwechslung im Kampf. Hier fand ich es äußerst charmant, dass sich sonst eher stereotypische Schergen von Bowser, wenn nicht sogar Bowser selbst von ihrer guten Seite zeigen konnten. Hier fehlt sowas komplett und das ist auch bei den Kämpfen schade. Warum z.B. muss automatisch immer der erste Gegner in einer Reihe angegriffen werden? Ich habe sehr viele Kämpfe abgebrochen, da ich sie trotz Münzen sinnlos fand und keine meiner Sticker verschwenden wollte, also floh ich. Durch das Fliehen entsteht aber kein Nachteil für den Spieler, man verliert keine Münzen, paradoxer Weise verschwindet sogar der Gegner, sodass man quasi dafür belohnt wird, einen Kampf vermieden zu haben.

 

Unterhaltsamer fand ich da eher die Suche nach den Dingsen, manche Level sind nämlich echt verzweigt. Allerdings muss man sich dafür begeistern können. Ich hoffe sehr, dass Intelligent Systems beim nächsten Teil die Kritik der Fans berücksichtigt.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.


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Fazit

Wie geschrieben, Sticker Star ist kein schlechtes Spiel, es macht nämlich teilweise durchaus Spaß. Aber es hat dabei einfach zu viele Mängel und Inhalte, die nicht durchdacht genug sind. So etwas bin ich von Intelligent Systems einfach nicht gewohnt und daher natürlich sehr enttäuscht. Wenn man jedoch weiß, dass es eher ein Jump 'n Run mit einigen RPG-Elementen und einer etwas komplexeren Levelstruktur als New Super Mario Bros. ist, dann kann man sich drauf einstellen und 20 Stunden Spaß haben. Zumindest, wenn man ausdauernd ist und gerne ohne Hinweise das nächste Ziel sucht und Bosskämpfe abbricht, weil man erst mal gucken muss, was man überhaupt für einen Sieg braucht. Hoffentlich geht der nächste Teil der Reihe wieder mehr in Richtung RPG.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

75%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

07.12.2012

Developer

Intelligent Systems

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskala für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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