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Reviews: Nintendo 3DS

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Lego Star Wars III: The Clone Wars

Action Adventure

22.05.2011

Autor: Matthias Küpper

 

 

Das Lego ist mit dir!

 

Lego feiert sein Debüt auf dem 3DS in einer weit, weit entfernten Galaxie. Es herrscht der Krieg, der auf der Seite der Republik von Klonkriegern und Jedis gekämpft wird. Das hört sich dramatisch an, aber wer schon einmal eines der Legospiele gespielt hat, weiß, dass die Geschichte, die auch in den ersten beiden Staffeln der Zeichentrickserie „The Clone Wars“ vorkommt, auf eine humorvolle Weise erzählt wird.

 

Wie in allen bislang erschienenen Lego-Videospielen geht es darum, alle Missionen zu erledigen. Bei den bisherigen Star Wars Spielen war dies nach Episoden untergeteilt, doch in The Clone Wars sind die 13 Levels nicht geteilt. Vor dem Level kommt eine kurze Einleitung, die erklärt, was die Aufgabe ist und wie es Storytechnisch aussieht. Dies geschieht auf die Art, die aus den Filmen bekannt ist.

 

Im Level selbst geht es dann darum, möglichst alle Gegner zu besiegen und die Rätsel zu lösen, die aber nicht sonderlich schwer sind. Allerdings können auch viele Sachen zerstört oder aufgebaut werden, um runde Legosteine zu erhalten, für die Extras, Tipps und Charaktere gekauft werden können. Die Bonus-Charaktere lassen sich nach dem ersten Durchspielen durch Spielemünzen ergattern.

 

Ebenfalls ist in jedem Level ein roter Stein versteckt, der ein Extra freischaltet und es sind zehn Teile eines Minikits zu finden, die durch das Einsetzen der verschiedenen Fähigkeiten der Charaktere erreicht werden können, wovon aber nicht alle beim ersten Durchspielen vertreten sind. Im freien Spiel ist es aber möglich, mit allen Charakteren zu spielen, wodurch das Wiederholen eines Levels durchaus angebracht ist.

 

 

Neu eingeführt wurden das Erklimmen von Wänden mit dem Lichtschwert und der Machtsprung, die beide jedes Star Wars-Herz schneller schlagen lassen. Aber auch die anderen Fähigkeiten finden oft ihre Verwendung. So muss mit dem Lichtschwert ein Durchgang geöffnet werden oder mit der Macht werden Dinge durch die Luft bewegt oder auf Gegner geschleudert. Außerdem werden die Druiden gebraucht, um Türen zu hacken, damit diese sich öffnen. Die Klonkrieger können in der Variante mit den normalen Blastern Greifhaken benutzen und die schweren können kleine Bomben zünden. All dies findet oft Verwendung und sorgt dafür, dass die Charaktere auch gewechselt werden müssen. Allerdings kommt es auch zu Kämpfen in den Weiten des Weltraums, bei denen ein Kampfjet gesteuert wird.

 

Das Spiel ist ziemlich linear, da alle Levels in drei Akte eingeteilt sind und es von einem Level zum nächsten geht. Dennoch kommt es zu genügend Abwechslung durch den Humor und das unterschiedliche Leveldesign. Nach knapp neun Stunden ist das Spiel das erste Mal durchgespielt, allerdings gibt es dann, wie oben schon gesagt, noch viel zu holen.

 

Die Macht des Steuerns!

 

Laufen kann man mit den Charakteren mit dem Sliderpad oder dem Steuerkreuz. Ersteres ist aber deutlich angenehmer, da sich das Spiel damit wesentlich besser steuern lässt. Mit den Schultertasten wird der Charakter gewechselt oder das Schiff weicht aus. Die restlichen Tasten sind für Kämpfe, Sprünge und andere Aktionen da. Der Stylus wird beim Hacken von Türen durch die Druiden verwendet oder beim Ausführen von Machtaktionen. Außerdem können Tipps von R2D2 darüber aufgerufen und die Charaktere gewechselt werden. Die Steuerung ist einfach gehalten und funktioniert gerade deswegen auch einwandfrei.

 

 

Lego in 3D!

 

Anders als die beiden anderen Versionen für DS und Wii gibt es auf dem 3DS natürlich eine Besonderheit, was die Grafik anbelangt. Das Spiel ist in 3D und wer glaubt, dass das wegen dem Legostyle nicht so gut aussieht, hat sich geirrt. Die Tiefe hat schon Auswirkungen auf das Spielgefühl. Alles wirkt plastischer und man fühlt sich näher am Abenteuer. Dazu gefällt mir die Grafik sehr gut, obwohl sie bestimmt nicht alles aus dem 3DS herausholt. The Clone Wars lässt sich aber auch gut in 2D spielen und überzeugt dort ebenso.

 

 

Soundtechnisch wurden natürlich die bekannten Tracks aus dem Star Wars-Universum genommen, die auch direkt wieder ins Ohr gehen. Nur ist nichts Neues dabei. Eine Sprachausgabe ist nicht vorhanden, allerdings hat das bei den Lego-Spielen einen Sinn. Zum Teil resultiert der Humor, der leider nicht so oft vorkommt, wie erhofft, eben durch die fehlenden Stimmen.

 

 

Warum kein Koop?

 

Der größte Kritikpunkt ist eindeutig, dass das Spiel keinen Koop-Modus bietet. Bei den bisherigen Spielen war dies wirklich spaßig und zum Teil sogar eine größere Herausforderung, wenn der Freund noch nicht so geübt in dem Spiel ist. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass das Spiel leichter ist. Richtig fordernd war es nie, was aber wohl auch daran liegt, dass die Serie für Kinder ist. Doch auch die würden gerne zusammen mit ihren Freunden das Spiel spielen, wie es bei den großen Vorgängern der Fall war.

 

 

Vielen Dank an Activision für das Testmuster.


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Fazit

Lego Star Wars III The Clone Wars für den 3DS versucht auch weiterhin den Humor der Vorgänger zu halten, was auch zum Teil gelingt. Leider fehlt der Koop-Modus, der in den bisherigen Spielen ein wesentlicher Bestandteil war. Die Grafik weiß zu überzeugen und auch die bekannten Sounds klingen gut in den Ohren. Leider fehlt es zum Teil etwas an Abwechslung, was das Leveldesign und die Hintergrundmusik angeht. Dennoch gibt es wieder humorvolle Szenen, die das ein oder andere Grinsen aus dem Spieler entlocken können. Die Zielgruppe wird angesprochen und auch ältere Star Wars Fans sollten sich überlegen das Spiel zu holen, sofern sie über den fehlenden Koop-Modus hinwegsehen können, da der Einzelspieler recht gut gelungen ist.

Grafik

gut

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

71%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

25.03.2011

Developer

Lucas Arts

Publisher

Activision

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskala für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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