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Angespielt: Nintendo 3DS

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Resident Evil Mercenaries 3D

Action

02.03.2011

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Capcom macht Resident Evil Fans und 3DS Besitzer glücklich und arbeitet gleich mal an zwei Spielen für den neuen Handheld. Während Resident Evil Revelations ein komplett neues Abenteuer innerhalb der Serie wird, versucht der Publisher mit Resident Evil Mercenaries 3D einen ursprünglich für Teil 4 und 5 konzipierten Bonusmodus so zu erweitern, dass am Ende ein eigenständiges Spiel gerechtfertigt ist. Ob das letztendlich gelingt, wissen wir noch nicht. Aber Spaß hat es allemal gemacht, als wir es auf dem Nintendo 3DS Medien-Event in Köln angespielt haben.

 

 

Horror und Action an bekannten Orten

 

In Mercenaries geht es im Kern nur darum, möglichst lange zu überleben und dabei so viele Punkte wie möglich zu holen. In der Demo stehen vier Charaktere (Chris und Claire Redfield sowie HUNK und Krauser) und zwei Areale zur Auswahl. Jeder Charakter hat drei unterschiedliche Waffen dabei und eine andere körperliche Konstitution. Chris zum Beispiel hält ein wenig mehr Schaden aus, während seine Schwester Claire etwas flinker unterwegs ist. Ich erliege zunächst einmal Claires Charme und besuche das Dorf aus Resident Evil 4.

 

Der spielbare Modus ist exakt gleich zu dem bekannten Mercenaries Szenarien aus den beiden letzten Heimkonsolenspielen. Ihr bewegt euch frei in dem vordefinierten Areal. Während nun permanent Gegner an eure Gurgel wollen, läuft unentwegt die Zeit runter. Um das Zeitende herauszuzögern, findet ihr in den Levels holographische Sanduhren, deren Zerstörung neue Sekunden bringen. Nun gilt es bis zum Ablauf der Zeit möglichst viele Gegner zu besiegen, um Punkte zu sammeln. Schaltet ihr mehrere Widersacher kurz hintereinander aus, werden Kombos getriggert.

 

 

Strategisches Vorgehen ist sehr wichtig

 

Wer eine wirkliche Chance haben will, braucht gute Kenntnisse der Umgebung und ein strategisches Vorgehen. Auch wenn es im ersten Moment sinnvoll erscheint sich im Obergeschoss der Scheune zu verschanzen, die Leiter umzustoßen und alle Feinde aus sicherer Distanz mit Blei vollzupumpen, geht das nur solange gut, wie noch Zeit und Munition vorhanden sind. Denn das Futter für eure Schusswaffen findet ihr im Dorf, wird aber auch von den Gegnern nach deren Ableben fallengelassen.

 

Die Steuerung geht gut von der Hand und ist nahezu identisch zu der von Resident Evil 4 und 5. Ihr bewegt euren Helden mit dem Schiebepad des 3DS. Mit der Schultertaste wechselt ihr in den Zielmodus. Neu hierbei ist, dass ihr euch trotzdem bewegen, beispielsweise Seitwärtsschritte machen könnt. Mit der „Y“ Taste wird geschossen, während die anderen als Aktionstasten zum Beispiel für die Heilung genutzt werden. Auf dem Touchscreen könnt ihr schnell jederzeit die Waffe oder das Equipment wechseln.

 

 

Was wird das fertige Spiel sonst noch bieten?

 

Neben dem bekannten und von uns angespielten Modus, verspricht Capcom aber weitere Neuerungen, die einen Kauf rechtfertigen sollen. So soll es beispielsweise Spielvarianten geben, die man kooperativ oder gegeneinander - online wie offline mit Freunden angehen kann. Wann Resident Evil Mercenaries genau erscheint, steht ebenfalls noch nicht fest. Ein Release schon in diesem Frühjahr scheint aber realistisch.

 

 

Grafisch eine Augenweide

 

Nachdem Claire die unerfreuliche Bekanntschaft mit einer Kettensäge gemacht hat, wähle ich Chris aus und besuche das afrikanische Pendant zum Dorf aus dem vierten Teil. Auch hier fällt mir gleich wieder auf, was ich schon vorher festgestellt habe: Die Grafik ist absolut klasse, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Spiel der ersten Generation handelt. Auf den ersten Blick kann ich keinen grafischen Unterschied zu den Originalkarten auf den Heimkonsolen erkennen. Besonders beeindruckend finde ich die Charaktermodelle, die durch den gezielten Einsatz von Shadern plastisch und sehr detailliert wirken. Trotz der hübschen Optik läuft das Spiel aber bisher konstant flüssig.

 

Das stereoskopische 3D wird eher subtil eingesetzt, ist aber dennoch sehr atmosphärisch. Gerade wenn man umzingelt ist von Feinden, kann man regelrecht in Panik geraten. Ein bisschen eklig wird es mitunter, wenn man den Schergen mit der Schrotflinte einiges an roten Lebenssaft entlockt, welcher dann in Fontänen einem entgegengespritzt kommt. Aber Resident Evil Mercenaries ist ja schließlich etwas für Erwachsene.

 

 

Vorab-Fazit

 

Technisch ist Resident Evil Mercenaries 3D das hübscheste Spiel der ersten Monate für Nintendos Handheld. Wer also eine Software sucht, die so richtig demonstriert, was alles in dem neuen Kasten steckt, der wird hier absolut fündig. Aber auch das Gameplay macht Spaß und könnte das perfekte Erlebnis für Zwischendurch werden. Ob am Ende genug Substanz für ein eigenständiges Spiel geboten wird, ist aber momentan noch nicht abzusehen.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

01.07.2011

Developer

Capcom

Publisher

Capcom

USK Freigabe

18+

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2

Anzahl Spieler (WLAN)

2


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