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Angespielt: Nintendo 3DS

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The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D

Action Adventure

04.03.2011

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Die renommierte Legend of Zelda Reihe feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Auch wenn Nintendo bisher noch nicht öffentlich zu den Feierlichkeiten eingeladen hat, werden sie Link in diesem Jahr zumindest mit zwei Spielen würdigen: Ocarina of Time für den Nintendo 3DS und Skyward Sword für Wii.

 

Da ich mir ziemlich sicher bin, dass die meisten von euch das Meisterwerk zumindest mal angezockt haben - Gelegenheit dazu gab es auch genug, kam es doch nach dem Release 1998 auf dem Nintendo 64 später noch als Beilage zu Wind Waker für den GameCube und auf der Virtual Console der Wii auf den Markt – werde euch an dieser Stelle nicht mit Details zur Story langweilen, sondern gleich zur Sache kommen. Wir hatten nämlich auf dem Nintendo 3DS Medien-Event in Köln die Gelegenheit, das Remake ausführlich anzuspielen. Und gleich vorne weg: Ocarina of Time hat nichts von seiner Faszination verloren!

 

 

Alter Aufguss oder eine Frischzellenkur?

 

In der aktuellen Demo gibt es drei Bereiche, bei denen man starten kann: Kokiri Dorf, Deku Baum und Gohma Kampf. Ich gehe natürlich chronologisch vor und mache zuerst eine Sightseeing Tour durch das Dorf der kleinwüchsigen Kokiri. Schon nach wenigen Schritten fällt auf, dass sich grafisch auf dem 3DS doch mehr getan hat, als man nach den ersten Screenshots vermuten konnte. Das Spiel macht zwar keinen Gebrauch der kompletten Leistungsstärke des Handhelds, dennoch sieht alles deutlich besser aus: Die Charaktere haben mehr Polygone, die Texturen sind wesentlich schärfer und das Spiel läuft butterweich über den Bildschirm.

 

Aber was hat sich sonst noch so geändert? Vom eigentlichen Gameplay her ist die Demo exakt gleich zu den bisherigen Versionen des Spiels. Ich habe weder im Kokiri Dorf, noch innerhalb des Deku Baums in der Kürze der Zeit nennenswerte Unterschiede erkennen können. Dennoch gibt es ein paar mehr und ein paar weniger sinnvolle Neuerungen. Eine wirkliche Bereicherung ist die neue Menüführung via Touchscreen. Auf diese Weise lassen sich viel leichter Items und Waffen auswählen. Außerdem könnt ihr nun auf die „Y“ und „X“ Taste weitere Gegenstände legen und habt diese nun zusätzlich zu eurem Schwert jederzeit griffbereit.

 

Weniger sinnvoll, wenn auch vom Ansatz her sehr clever, scheint das Umsehen und Zielen mit Hilfe der eingebauten Bewegungssensoren im Handheld zu sein. Das funktioniert zwar an sich sehr gut, führt aber auch dazu, dass man oft aus dem 3D Sichtfeld gerät. Denn ein einwandfreies 3D Erlebnis hat man nur, wenn man recht gerade auf den Bildschirm schaut. Wir sind gespannt, wie das im fertigen Spiel funktionieren wird.

 

Ansonsten geht die Steuerung wie eh und je gut von der Hand. Dazu trägt vor allem auch das neue Schiebepad, also der Analog-Stick bei, mit dessen Hilfe man Link punktgenau steuern kann.

 

 

Eine neue Perspektive auf eine alte Legende

 

Besonders neugierig war ich natürlich auf das stereoskopische 3D. Dazu nutzte ich den Schieberegler am rechten Rand des oberen Bildschirms und stellte stufenlos den Effekt ein und aus. Aber ganz ehrlich: Wenn man sich einmal nach wenigen Minuten so richtig an die 3D Ansicht gewöhnt und sich die neue Perspektive voll entfaltet hat, möchte man auch nicht mehr drauf verzichten. Denn so hat man mehr denn je das Gefühl ein Teil des Abenteuers zu sein. Das fällt besonders auf, wenn Link einen Gegner fokussiert und dann seine üblichen Manöver wie Sprungattacken etc. ausführt. Macht Link zum Beispiel einen Rückwärtssalto, um einer gegnerischen Attacke auszuweichen, springt er dem Spieler regelrecht entgegen.

 

Wann genau nun die Neuauflage von The Legend of Zelda Ocarina of Time erscheint, ist weiterhin unklar. Während Nintendo of America kürzlich andeutete, dass es erst nach der diesjährigen E3, also Juni oder später auf den Markt kommen könnte, sagte man mir auf dem Event, dass es auf jeden Fall vor Juli 2011 in Deutschland erhältlich sein wird. Lassen wir uns also überraschen.

 

 

Vorab-Fazit:

 

The Legend of Zelda Ocarina of Time ist auch 13 Jahre nach dem Release ein Meisterwerk und sollte von jedem Videospieler mal gezockt werden. Wer es also bisher verpasst hat und mit einem Kauf des Handhelds liebäugelt, für den ist das Action Adventure eh eine Pflichtveranstaltung. Aber auch Kenner des Originals haben gute Gründe sich den Titel ein weiteres Mal zuzulegen.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

17.06.2011

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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