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AiRace: Tunnel

Rennspiel

15.04.2010

Autor: Mario Kablau

 

 

Vor(aus)sicht ist eine Tugend!

 

Mit AiRace bringen die polnischen Entwickler der No Way Studios ihr erstes Spiel für DSiWare auf den Markt. Am Preis von 200 Punkten erkennt man jedoch schnell, dass es sich dabei nur um ein relativ kleines Stück Software handeln kann. Und genau so ist es auch, was jedoch nicht heißt, dass es keinen Spaß macht. Es geht darum, einen immer schneller werdenden Jet durch eine Tunnelröhre mit diversen Hindernissen zu lenken und unbeschadet das Ziel zu erreichen. Was einfach klingt, ist es jedoch nur am Anfang, denn schnell wird es aufgrund der hohen Geschwindigkeit sehr hektisch.

 

Im Spiel gibt es insgesamt sechs verschieden Tunnel als Levels. Anfangs kann man nur die beiden ersten durchfliegen. Im Alpha- und Beta-Tunnel beginnt der Flug mit einer relativ niedrigen Geschwindigkeit, die auch nur langsam zunimmt. Entweder per Steuerkreuz oder per Stylus muss man nun die regelmäßig auftauchenden Hindernisse gekonnt umfliegen. Schafft man das nicht oder rammt man die Außenwand des Tunnels, ist ein Leben weg und man muss von vorne anfangen. Doch glücklicherweise sind die Strecken in Abschnitte unterteilt, hat man einen erfolgreich beendet und zerstört den Jet im nächsten, dann muss man nicht wieder ganz von vorne anfangen. Verliert man jedoch alle drei Leben, dann geht es auf Null zurück.

 

Schafft man die ersten beiden Tunnel, die mit jeweils nur zwei Abschnitten noch recht kurz sind und dem Spieler auch nur relativ einfache Hindernisse in den Weg stellen, werden Gamma- und Delta-Tunnel verfügbar, die aus drei bzw. vier Abschnitten bestehen. Dort startet man bereits mit einer höheren Ausgangsgeschwindigkeit und beschleunigt außerdem stärker. Dazu werden die Hindernisse komplexer. Erst wenn diese auch gemeistert sind, darf man den letzten Tunnel wagen. Der legt noch mal eine ordentliche Schippe oben drauf. Tunnel Nummer 6 ist eine unendliche Aufgabe, also die Jagd nach dem Highscore. Auch hier hat man anfangs nur drei Leben, bekommt aber jeweils ein weiteres dazu, wenn man fünf Abschnitte erfolgreich gemeistert hat. Dabei nehmen natürlich Geschwindigkeit und Komplexität der Hindernisse auch zu!

 

Die Hindernisse an sich sind sehr vielseitig. Zwar wiederholen sich die meisten regelmäßig, aber da man im Schnitt pro Abschnitt auf etwa 25 stößt (bzw. besser nicht) kann man das auch nachvollziehen. Während sie sich anfangs noch nicht bewegen und bloß die Röhre verengen oder bestimmte Teile sperren, werden sie später auch beweglich. So drehen sie sich etwa oder der eben noch offene Teil des Hindernisses schließt sich, während dafür ein anderer Bereich geöffnet wird. Spätestens dann muss man anfangen, vorausschauend zu fliegen, denn man sollte natürlich auf die Stelle zufliegen, die frei sein wird, wenn man am Hindernis angekommen ist. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten und engen Hindernissen ist das nicht gerade einfach. Dazu ist der Tunnel nicht immer schnurgerade, sondern er windet sich in alle möglichen Richtungen, es müssen also auch noch Kurven geflogen werden.

 

 

Technik und Steuerung!

 

Grafisch sieht man dem Spiel natürlich den geringen Preis an. Zwar sind die 3D-Grafiken und die verschiedenen Jets durchaus ansehnlich, aber man bekommt so gut wie keine Abwechslung geboten. Da die Umgebung nunmal ein Tunnel ist, der pro Level nur immer andere Texturen spendiert bekommt, guckt man im wahrsten Sinne des Wortes während des Spiels dauerhaft in die (eine) Röhre... Das stört aber kaum, um das Spielprinzip zur Geltung kommen zu lassen ist die Grafik vollkommen in Ordnung, wobei vor allem die recht hohe Weitsicht gut gelungen und auch wichtig ist. Die Musik hält sich eher im Hintergrund, weiß aber durchaus zu gefallen. Auch hier hat man aber sehr schnell alles erlebt, was das Spiel zu bieten hat.

 

Steuern lassen sich die Jets entweder per Touchpen oder über das Steuerkreuz. Festlegen kann man die Art der Bedienung jedoch nur im Menü, das heißt, man lenkt entweder mit Tasten oder durch Berührung. Ein "fliegender Wechsel" im Spiel ist nicht möglich. Beide Versionen funktionieren gut, mir persönlich gefällt es mit Tasten etwas besser, da sich die digitale Kontrolle präziser anfühlt und vor allem leichter zu lernen ist. Später merkt man jedoch, dass man mit dem Touchpen schneller steuern kann, so richtig gewöhnen konnte ich mich jedoch nie daran, da es mir einfach zu wackelig ist.

Fazit

AiRace: Tunnel bietet für 200 Punkte eine ganze Menge. Zwar gibt es nur fünf fixe Levels, aber der unendliche Tunnel mit zufallsgeneriertem Verlauf sorgt für die nötige Langzeitmotivation. Das Spiel ist nichts für längere Runden, aber zwischendurch macht es immer mal wieder Spaß. Für eine kurze Fahrt im Bus ist es eine gelungene Ablenkung und viel mehr will das Spiel auch gar nicht sein. Wer Spaß an Highscore-Jagden hat und ein Flugspiel auf dem DSi schmerzlich vermisst, der kann bedenkenlos zugreifen.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

74%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

02.04.2010

Developer

No Way Studios

Publisher

QubicGames

Nintendo Points

200

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Legende

Für die Spiele, die mit einem Link hinterlegt sind, existiert ein Testbericht. Der Link aus dieser Preview-Liste führt direkt zum Review.

 

Nintendo Points

Hiermit sind die Punkte gemeint, die man zum Erwerb von Software für die Virtual Console benötigt. Man kann diese Online per Kreditkarte oder im Geschäft als Punktekarten erwerben und 100 Wii-Punkte stehen für einen Gegenwert von 1,- €. Außerdem kann man Punkte im Tausch gegen VIP-Sterne erhalten, die man bei Kauf von Nintendo-Produkten erhält. Für einen Nintendo Point benötigt man vier VIP-Sterne.


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