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Art Style: KuBos

Puzzle

10.06.2009

Autor: Mario Kablau

 

 

Ein Mensch und 250 Kisten!

 

Mit KuBos geht die Art Style-Reihe in eine komplett neue Richtung, denn erstmals handelt es sich nicht um ein klassisches Puzzel- oder Denksportspiel, sondern eher in die Richtung Geschicklichkeit. Auf einem 5 x 5 Kisten großen Feld beginnt der Hauptmodus des Spiels. Ein Mensch steht auf der mittleren Kiste und von oben fallen nach und nach weitere herunter; Kisten, nicht Menschen. Das Ziel ist es, insgesamt 10 Etagen nach oben zu klettern, ohne dabei von Kisten zerquetscht zu werden. Durch einen Schatten kündigt sich an, wo demnächst etwas landen wird und man selbst kann diese Teile dann verschieben, um weiter nach oben zu kommen. Dabei sollte man sich nicht zu lange weit unten aufhalten, denn der Boden löst sich Ebene für Ebene langsam auf.

 

Der besseren Übersicht halber ist das Spielfeld über die beiden Schultertasten komplett drehbar, so dass man aus jedem Winkel darauf schauen kann. Für mehr Abwechslung sorgen die speziellen Boxen, die entweder nach einer gewissen Zeit explodieren oder dem Menschen Energie zurück geben, jeweils wenn man sich darauf stellt. Entschärft man eine Bombe nicht, dann sprengt sie ganze 27 Kisten irgendwann in die Luft, was den Platz und die Bewegungsfreiheit schon arg begrenzen kann. Die zusätzliche Energie benötigt man, da man durch die hohe Anstrengung beim dem ganzen Klettern nach und nach schwächer wird und irgendwann nach jedem zweiten Schritt eine Pause einlegen muss, was schnelles Handeln nicht gerade leichter macht.

 

Da es langweilig wäre, wenn man einfach nur hochklettern müsste, geht es natürlich auch darum, Punkte zu sammeln. Dies macht man, indem man alle fünf Kisten einer Reihe betritt. Je mehr Kisten gleichzeitig so berührt worden sind, desto höher steigt der Multiplikator. Im Optimalfall hat man über diesen Weg jede Kiste jeder Etage berührt, was aber nicht wirklich einfach ist, da laufend neue Boxen nachfallen.

 

Neben dieser Highscore-Jagd mit 10 Ebenen gibt es auch noch einen Endlos-Modus, in dem man logischerweise immer höher klettern kann. Um es nicht zu einfach zu machen, ist das Feld hier nur drei mal drei Kisten groß, alles ist also wesentlich enger und dadurch hektischer. Abschließend kann man sich auch noch die 10 Animationsphasen der Spielfigur ansehen, so man sie freigeschaltet hat, was durch hohe Kombos passiert. Mehr hat KuBos leider nicht zu bieten.

 

 

Technik, Steuerung und Umfang!

 

Grafisch ist KuBos im Vergleich zu den anderen Titeln der Reihe eher schwach. Es gibt weder schöne Hintergründe, noch komplexe Formen oder abwechslungsreiche Effekte. Man sieht die ganze Zeit nur graue Boxen, die durch Berührung bunt werden und das war es. Ebenso ist der Mensch, der als Schattenfigur dargestellt wird, nicht wirklich detailliert programmiert. Man erkennt zwar, was Kopf, was Beine und was Arme sein sollen, aber mehr Details gibt es leider nicht.

 

Ähnlich schwach ist die sehr triste Musik, die kaum Abwechslung zu bieten hat. Es gibt lediglich wenige Stücke, die zwar nicht stören, aber auch nicht im Kopf hängen bleiben. Kaum ist die Konsole aus, kann man sich schon nicht mehr an die Musik erinnern, was keine gute Leistung ist.

 

Die Steuerung erfolgt ausschließlich über das Steuerkreuz, die B-Taste zum Greifen und die Schultertasten, um die Ansicht zu drehen. Alles geht gut von der Hand, ist mir persönlich aber ein wenig zu schwammig. Dafür ist die Kameradrehung ziemlich direkt, was es hier wiederum schwer macht, im ohnehin schon hektischen Gameplay immer wieder die richtige Kameraposition zu finden. Grundsätzlich wäre eine Ansicht von weiter oben besser gewesen, da man dann stets guten Überblick hätte haben können.

 

Zuletzt muss ich auch noch den Umfang kritisieren, denn KuBos bietet leider nur die zwei besagten Modi, also geht es ausschließlich um die Jagd nach dem nächsten Highscore, was viele Spieler sicher nicht lange fesseln dürfte. Es mangelt einfach an Abwechslung, was die anderen Spiele der Reihe ausnahmslos besser machen. Schade!

Fazit

Art Style: KuBos ist an sich ein gutes Spiel, bietet aber mit den gelieferten Inhalt für 500 Punkte einfach viel zu wenig. Dazu ist die Technik leider ziemlich schwach und bildet so leider das traurige Ende in der Reihe. So langsam sollten sich Nintendo und die Entwickler besser in andere Richtungen bewegen, den die guten Ideen für Art Style scheinen so langsam auszugehen.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

60%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

05.06.2009

Developer

skip

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

500

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Legende

Für die Spiele, die mit einem Link hinterlegt sind, existiert ein Testbericht. Der Link aus dieser Preview-Liste führt direkt zum Review.

 

Nintendo Points

Hiermit sind die Punkte gemeint, die man zum Erwerb von Software für die Virtual Console benötigt. Man kann diese Online per Kreditkarte oder im Geschäft als Punktekarten erwerben und 100 Wii-Punkte stehen für einen Gegenwert von 1,- €. Außerdem kann man Punkte im Tausch gegen VIP-Sterne erhalten, die man bei Kauf von Nintendo-Produkten erhält. Für einen Nintendo Point benötigt man vier VIP-Sterne.


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