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PICROSS e3

Puzzle

08.12.2013

Autor: Mario Kablau

 

 

Noch mehr Nonogramme!

 

Wie schon bei Mario's Picross auf dem Gameboy und dem Original-Picross auf dem Nintendo DS, dreht sich auch bei PICROSS e3 für den 3DS alles um die zweidimensionalen Bilderrätsel. Auf einem 5x5, 10x10 oder 15x15 Kästchen großen Spielfeld muss man anhand der Vorgaben je Zeile und Spalte bestimmte Kästchen auffüllen und andere leer lassen, so dass am Ende eine Bild entsteht. Fertig.

 

Was jetzt vielleicht einfach klingt, ist es aber natürlich nur bedingt. Die Rätsel werden nämlich natürlich im Laufe der Zeit und abhängig von der Größe des Spielfeldes immer komplizierter. Aber fangen wir zur Eklärung mal einfach an. Auf dem kleinsten Feld steht zum Beispiel links neben der obersten Zeile eine 5. Das bedeutet, dass alle fünf Kästchen dieser Zeile ausgefüllt werden müssen - sehr einfach also. Wenn da aber nur eine 1 steht, dann muss eben nur genau ein Kästchen ausgefüllt sein. Dieses kann man nur herausfinden, indem man die anderen Anweisungen mit berücksichtigt, also schaut, in welchen Spalten welche Anforderungen erfüllt sein müssen.

 

Aber natürlich bleibt es nicht bei einer Zahl pro Spalte oder Zeile, es könnte auch 1, 1, 1 da stehen, was so viel bedeutet, dass immer ein Kästchen ausgefüllt sein muss, daneben mindetsens eins leer bleibt, dann wieder eins ausgefüllt sein muss usw. Die Logik ist also recht einfach, das Problem liegt vor allem darin, die logische Reihenfolge zu finden, in der man das Rätsel lösen und so das Bild vervollständigen kann,. Und das wird natürlich immer schwerer, je größer das Spielfeld wird und je komplexer die Vorgaben sind.

 

Aber das war auch schon in den Vorgängern so, hier bekommt man als Käufer also einfach nur neue Aufgaben nach dem bekannten Stil serviert, wie immer unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade. Es gibt nach wie vor auch wieder die Hilfefunktion, mit der man per Zufall vor Spielstart eine Zeile und eine Spalte korrekt befüllen lassen kann. Damit macht man sich das Ganze dann etwas leichter. Allerdings steht diese Möglichkeit nicht bei allen Aufgaben zur Verfügung, manche muss man ganz ohne Hilfe lösen. Da man aber von Anfang an jedes Rätsel auswählen kann, ist das nicht schlimm. Kommt man irgendwo nicht zum Ziel, macht man einfach mit etwas anderem weiter.

 

Neu im dritten Teil der Reihe sind die so genannten Mega Picross. Diese lösen den Micross-Modus des zweiten Teils durch einen neuen Kniff ab. Hier hat man nämlich keine Angaben pro Zeile und Spalte sondern teilweise Zahlen für mehrere Zeilen und Spalten auf einmal. Ein Beispiel: Über den ersten beiden Spalten steht eine große 3. Das bedeutet, dass in beiden Spalten drei zusammenhängende Kästchen gefüllt sein müssen. Die Angaben sind also ungenauer, was diese Aufgaben deutlich schwerer macht als den Rest im Spiel. Man muss einfach viel mehr kombinieren und logisch vordenken, um zum Ziel zu kommen.

 

Wirklich neu ist dieser Modus aber nicht, das Spielgefühl bleibt dasselbe und damit ist auch die Kritik am dritten Teil dieselbe wie an den beiden Vorgängern. Wenn man einmal den Dreh raus hat, dann sind die meisten Rätsel im Spiel kaum Herausforderungen, sondern man spielt sie einfach so durch. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden wird es dann zwar schon deutlich härter, aber nach bereits drei Vorgängern im gleichen Stil, hält sich meine Lust nach weiteren Kopfnüssen dieser Art irgendwie in Grenzen. Ich hätte gerne mal wieder etwas wirklich Neues in der Reihe, wie es bei PICROSS 3D auf dem Nintendo DS der Fall war. Warum man diesen Weg auf dem 3DS nicht fortgesetzt hat, werde ich nie verstehen.

 

 

Technik und Steuerung!

 

Grafisch ist das Spiel ganz okay - ein stilistisch einfaches Puzzlespiel eben. Der 3D-Effekt wird so gut wie gar nicht genutzt und es bleibt auch die Kritik, dass man die fertigen Bilder kaum erkennen kann, vor allem die 5x5 Kästchen großen Bilder sind eher Pixelmatsch als wirkliche Bilder. Ansonsten ist es aber zweckmäßig, sieht sauber und aufgeräumt aus und lässt sich somit gut spielen. Akustisch ist es eher langweilig. Die Musik ist stets dieselbe und bietet kaum Grund, sie überhaupt anzuhören. Okay, man kann aus fünf Musikstücken wählen, aber die sind irgendwie alle gleich langweilig.

 

Gut dagegen ist die Steuerung per Touchscreen. Man muss zwar vor allem bei den großen Rätseln aufpassen, dass man nicht verrutscht, weil die einzelnen Kästchen dann doch (auch auf dem 3DS XL) sehr klein sind, aber das ist eigentlich kein Problem, wenn man sich Zeit nimmt und nicht zu hektisch tippt. Man kann es natürlich auch mit Knöpfen spielen, das ist aber sehr unhandlich, weil man sich dann mühsam per Steuerkreuz über das Spielfeld bewegen muss.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.

Fazit

PICROSS e3 bietet im Prinzip genau dasselbe wie die beiden eShop-Vorgänger. Wer mit diesen Spielen oder auch dem Retail-Titel auf dem DS bzw. Mario's Picross auf dem Gameboy seinen Spaß hatte, der macht auch hier nichts falsch. Insgesamt ist das Spielprinzip aber mittlerweile ausgelutscht und bietet einfach zu wenig Neues, da ändern auch die neuen Mega Picross-Aufgaben nichts dran. Fünf Euro ist für 150 Rätsel zwar nicht teuer, aber wie gesagt: Es sind größtenteils einfach nur neue Aufgaben im bekannten Stil. Warum die Entwickler auf dem 3DS nicht den 3D-Pfad der Reihe weitergehen, ist einfach nicht nachvollziehbar. So bleibt ein gutes Puzzlespiel, das es aber in der Form schon häufiger gegeben hat...

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

74%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

14.11.2013

Developer

Jupiter

Publisher

Jupiter

Nintendo Points

5

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Legende

Für die Spiele, die mit einem Link hinterlegt sind, existiert ein Testbericht. Der Link aus dieser Preview-Liste führt direkt zum Review.


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