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PICROSS e

Puzzle

22.09.2012

Autor: Mario Kablau

 

 

Zurück zu den Wurzeln!

 

Seit Jahren schon bin ich ein großer Fan von Puzzle-Spielen, hatte meine Videospielkarriere doch wie bei so vielen mit Tetris angefangen. Heutzutage gibt es aufgrund des großen Erfolges zum Glück eine immense Auswahl an Spielen in diesem Genre. 1995 kam ein weiterer Vertreter auf dem Gameboy dazu: Mario's Picross. Auf einem quadratischen Feld musste man hier mit der Hilfe von Angaben pro Zeile und Spalte entscheiden, welche Felder ausgemalt werden und welche freibleiben müssen.

 

Das Spielkonzept basiert auf einer Idee der Japanerin Non Ishida, die das Konzept für Lichterspiele in den Fenstern von Wolkenkratzern entworfen hatte. Nintendo griff diese Idee für das Spiel auf und holte es 2007 auf dem Nintendo DS mit Picross wieder aus der Mottenkiste hervor. Drei Jahre später machte das Konzept eine Entwicklung in die dritte Dimension, die zu malenden Bilder waren nun Gegenstände. Das hat mich tatsächlich noch mehr gefesselt, da man viel mehr Möglichkeiten hatte.

 

Nun ist erstmals auf dem 3DS auch ein Spiel der Reihe erschienen, leider jedoch im Stile des ersten Spiels. Wieder hat man quadratische Felder vor sich liegen und bekommen pro Zeile und pro Spalte Angaben, über die auszumalenden Felder. Ein Beispiel zum besseren Verständnis:

 

 

 

Man muss nun mit dem Touchpen die Felder ausmalen, solche, die nicht ausgemalt werden dürfen, kann man auch entsprechend markieren, um sich bei größeren Aufgaben selbst zu helfen. Sobald die Spielfelder nämlich 15 x 15 Felder groß sind, muss man sonst sehr oft, sehr viel nachzählen.

 

Die Aufgaben im Spiel sind in verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt. 15 Puzzles befinden sich in der einfachen Stufe, 60 in der normalen und weitere 15 in "Extra". Zusätzlich gibt es noch 60 Aufgaben im sogenannten freien Modus, hier wird man für Fehler nicht bestraft.

 

Bestraft? Richtig, wenn man in den anderen Stufen ein Feld ausmalt, das nicht ausgemalt werden soll, dann gibt es beim ersten Fehler zwei Strafminuten, beim zweiten vier und ab dem dritten dann jeweils acht. So kann man dann natürlich nicht auf eine gute Zeit kommen. Wenn man mal partout nicht weiterkommt, kann man bei fast allen Rätseln auch die Hilfe in Anspruch nehmen, die am Anfang direkt eine Zeile und eine Spalte komplett fertigstellt.

 

 

Technik und Steuerung!

 

Grafisch ist das Spiel sehr einfach gehalten. Die Bilder, die man unten mit dem Touchpen nach und nach malt, werden oben direkt in 3D dargestellt, das Bild hebt sich vom Untergrund ab und wird so klarer. Allerdings ist alles natürlich sehr einfach gehalten, klare Linien, aufgeräumtes Design und gute Übersichtlichkeit zeichnen das Spiel aus. Genau wie es bei einem Puzzler sein muss. Die Musik ist leider nicht weiter erwähnenswert, sondern langweiliges Gedudel, das ich meistens aus hatte.

 

Die Steuerung geht recht gut von der Hand, hat aber auch Mängel. Man benutzt das Steuerkreuz um festzulegen, ob man ein Feld ausmalen - nach oben - oder mit einem x belegen will - nach unten. Man kann es allerdings auch so einstellen, dass man die Tasten nicht ständig gedrückt halten muss, dann schaltet man über einen Touchbutton auf dem unteren Bildschirm um.

 

Was nicht so gut klappt, ist das Zeichnen von Linien. Hat man zum Beispiel eine Reihe, die komplett ausgemalt werden muss, dann kann man die Felder in einem Zug ausmalen. Man muss dabei aber sehr genau sein, denn es passiert gerne schon mal, wenn man einen Pixel auf ein Nebenfeld rutscht, dass auch das ausgemalt wird. Entweder hilft das, oder es bringt Strafminuten. Das hätte man sicher besser lösen können. Vor allem habe ich die Probleme auf dem 3DS XL, ich will gar nicht wissen, wie genau man auf der kleinen Version sein muss. Davon unabhängig klappt aber alles sehr gut.

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.

Fazit

Picross e ist leider nicht die logische Fortsetzung zu Picross 3D, sondern geht wieder einen Schritt zurück. Und dass, obwohl der 3DS eigentlich prädestiniert wäre für ein 3D-Puzzle. Spaß macht es dennoch, vor allem weil man für fünf Euro eine ganze Menge Inhalt und wirklich harte Nüsse zum Knacken bekommt. So muss das sein. Abseits von den kleinen Ungenauigkeiten bei der Steuerung gibt es nur zu bemängeln, dass es keine Mehrspieler-Modi (mehr) gibt. Aber bei dem Preis kann ich das verschmerzen. Meine Kaufhilfe: Wer das Original mochte, kann auch hier nix falsch machen und wer Puzzler mag ohne das Original zu kennen, darf gerne mal reinschnuppern.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

73%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

06.09.2012

Developer

Jupiter

Publisher

Jupiter

Nintendo Points

5

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Legende

Für die Spiele, die mit einem Link hinterlegt sind, existiert ein Testbericht. Der Link aus dieser Preview-Liste führt direkt zum Review.


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