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Reviews: 3DS eShop

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Excave III: Tower of Destiny

Action

10.04.2016

Excave ist ein klassischer Dungeon Crawler aus dem Hause Mechanic Arms Games und Bergsala Lightweight, die vielleicht der eine oder andere von den Hello Kitty Spielen kennt. Diesen Februar erschien bereits der dritte Teil der Serie, in dem einige Änderungen im Vergleich zum Vorgänger vorgenommen wurden. Aber nun wird es erst einmal Zeit den Fantasie Tower zu erforschen.

 

 

Monster über Monster

 

Wie in jedem anderen Dungeon Crawler müssen auch in Excace 3 jede Menge Monster getötet werden. Dabei hat die Heldin Scarlet, die vom Spieler gesteuert wird, einige Waffen in petto. Auf den ersten Waffenslot lassen sich Schwerter und Bögen legen, während er zweite Waffenslot für magische Objekte bestimmt ist. Diese können als Waffe dienen oder gefundene Objekte untersuchen. Neben den beiden Waffenslots gibt es noch drei weitere, die für Accessoires gedacht sind. Ansonsten hat Scarlet noch ein Inventar mit 18 Plätzen. Diese sind aber auch bitter nötig, da die Monster zahlreiche Items fallen lassen. Aber worum ging es jetzt nochmal?

 

Im Grunde genommen geht es nur darum, von Turm zu Turm zu gehen, um sich dort wieder auf zufallsgenerierten Karten gegen Monster zu wehren. Manchmal müssen alle Feinde besiegt werden, um das Portal zur nächsten Ebene freizuschalten. In der Regel erwarten die Monster Scarlet in einem Raum, wo es reicht am Eingang zu stehen und einfach auf sie einzudreschen, bis alle erledigt sind. Später erscheint die Heldin aber auch plötzlich mitten in einem Raum und wird von allen Seiten attackiert.

 

In jedem Turm startet Scarlett am Anfang wieder von 0. Denn am Ende eines jeden Turms werden alle Gegenstände verkauft, die sich im Inventar befinden. Der Wert dieser und das aufgesammelte Gold entscheiden dann über den Rang, den der Spieler bekommt. Der Rang wird in Bestenlisten verewigt, in denen sich die Spieler untereinander messen können. Durch Truhen erhällt man die ersten Waffen und manchmal auch nützliche Tränke. Aber ansonsten ist man vollkommen hilflos.

 

 

Steuerung und Technik

 

Die Steuerung geht gut von der Hand und wird in einem kurzen Tutorial erklärt. Aber im Grunde bräuchte man nicht einmal dieses. Denn alle nötigen Informationen finden sich bereits auf dem unteren Bildschirm, wo auch das Inventar abgebildet wird. Mit A greift man mit der Waffe an, die sich im Waffenslot befindet. B ist hingegen reserviert für die magischen Objekte. Mit Y nimmt Scarlett Essen und Tränke aus dem Inventar zu sich. Über X verlässt man das Dungeon. Ansonsten verwendet man noch den Analog Stick zum Laufen.

 

Optisch ist das Spiel solide. Durch die zufallsgenerierten Ebenen kommt es immer zu Etagen bestehend aus langen Gängen und irgendwelchen Räumen, die voller Monster sind. Immerhin gibt es bei diesen einiges an Abwechslung. Aber es gibt viele Dungeon Crawler auf dem 3DS die besser aussehen. Scarlet hingegen hat zwei Schlagkräfte Argumente und damit meine ich nicht die beiden Waffenslots. Dazu hat sie noch eine zarte japanische Stimme, die sich in der Auswahl der Türme meldet. Einen 3D Effekt besitzt das Spiel leider nicht.

 

Fürs Ohr gibt es sogar richtig gute Musik. Der Soundtrack ist so gut, dass man sich den ein oder anderen Track noch einmal in der Musikbox anhören möchte und kann. Hier gibt es genug Abwechslung und manchmal erwischt man sich dabei, wie man zum Takt angreift.

 

 

Kritik

 

Von einem eShop Spiel erwartet man wahrlich keinen Vollpreistitel. Aber bei Excave 3 gibt es ein paar Punkte, über die man sich nur wundern kann. Im Vergleich zum zweiten Teil gab es einige Veränderungen, die die Qualität des Spiels nicht unbedingt gesteigert haben. So gibt es keinem Laden mehr, in dem man sich zusätzliche Ausrüstung von dem erlangten Gold kaufen kann. Dieses dient nun tatsächlich nur der Rangliste. Zusätzlich startet man in jedem Turm wieder bei Null, wodurch die ersten Ebenen am schwersten sind, da man dort eben noch nicht über genug Tränke verfügt.

 

Was die Schwierigkeit anbelangt, ist es auch der falsche Ansatz, einen Charakter mitten im Raum spawnen zu lassen, wo Scarlett erst einmal von allen Monstern angegriffen wird und jede Menge Leben verliert. Das ist einfach nur frustrierend und überhaupt nicht motivierend. Schafft man einen Turm nicht, fängt man auch wieder bei Null an.

 

Auch die zufallsgenerierten Ebenen sorgen leider nur für wenig Abwechslung. Man kämpft sich in diesem Spiel tatsächlich nur von Ebene zu Ebene und fragt sich irgendwann einfach nur noch, warum man es überhaupt macht. Langzeit-Motivation bietet das Spiel nur wenig, wenn man nicht gerade überall den besten Score haben möchte. Aber durch die zufallsgenerierten Karten bekommt der Highscore aber auch etwas Willkürliches.


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Fazit

Excave III: Tower of Destiny ist ein Spiel, das wirklich nur Hardcore-Fans zu empfehlen ist. Es wird schnell eintönig und kann nur in dosierten Mengen genossen werden. Euch erwarten viele Frustmomente in den späteren Türmen, wenn ihr all eure Leben verliert und wieder von vorne anfangen müsst. Der Spieler bekommt auch nie das Gefühl von Fortschritt. Wer noch einmal interesse an einem Dungeon Crawler hat, sollte deshalb lieber zu einem anderen Titel greifen. Die Auswahl ist nun wahrlich nicht gering.

Grafik

schwach

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

schwach

48%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

25.02.2016

Developer

Mechanic Arms Games

Publisher

Bergsala Leightweigh

USK Freigabe

6+



Neue Wertungsskale für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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