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Reviews: 3DS eShop

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PICROSS e4

Puzzle

08.07.2014

Autor: Julian Richter

 

An dieser Stelle möchte ich gleich anmerken, dass es sich bei der nun folgenden Textpassage nicht um meine eigene geistige Schöpfung handelt, sondern um eine Passage aus dem Testbericht zu „Picross DS“ den Mario bereits geschrieben hat. Der Grund dafür? Ganz einfach: Es hat sich rein gar nichts geändert!

 

Zitat – Anfang:

 

Schon wieder dasselbe? Langsam reicht's!

 

In Picross e4 geht es darum, immer komplexer werdende Zahlenpuzzles zu lösen. Von der Grundstruktur kann man das Prinzip mit Sudoku bezeichnen, denn auch hier muss man Felder an Hand bestimmter Vorgaben füllen. Allerdings sind bei Picross die Felder nicht immer gleich groß (anfangs 5 mal 5 Felder, dann 10 mal 10 und später sogar 15 mal 15) und man muss keine Zahlen eintragen, sondern „nur“ entscheiden, welche Felder belegt sind und welche nicht.

 

Um das Prinzip genauer zu erläutern, hier ein Beispiel: In einem 5 mal 5 Felder großen Puzzle steht über allen Spalten je zweimal die Ziffer 1 und links neben den Zeilen 2 und 4 steht jeweils die Ziffer 5. Das bedeutet dann, dass man in jeder Spalte zwei einzelne Felder markieren muss, wobei jedoch ein Feld dazwischen frei bleiben muss. Alleine kommt man mit dieser Information jedoch nicht weit, da es ja diverse Möglichkeiten gibt, zwei Markierungen in fünf Feldern zu verteilen. Durch die Ziffern vor den Zeilen 2 und 4 weiß man jedoch, dass die Markierungen auf jeden Fall dort gesetzt werden müssen, wodurch man eine eindeutige Lösung gefunden hat.

 

Nach diesem Prinzip funktioniert das gesamte Spiel, aber natürlich bleiben die Aufgaben nicht so einfach, wie in meinem Beispiel beschrieben. In den insgesamt drei Schwierigkeitsgraden geht es mitunter wirklich heftig zu, so dass man sehr gute Gedächtnisleistungen, Kombinationsvermögen und Vorstellungskraft braucht, um die Rätsel zu knacken. In der zweiten Stufe sind die Puzzles dann 10 mal 10 Felder groß und damit schon deutlich komplexer. Erreicht man die dritte Stufe, dann hat man Spielbretter der Größe 15 mal 15 zu füllen, was bei manchen Aufgaben zu großen Problemen führt.

 

Zitat – Ende

 

 

Die Steuerung:

 

Bei der Steuerung kann man sich entweder dafür entscheiden komplett mit dem Stylus zu hantieren, was allerdings je nach Größe des 3DS für arge Schwierigkeiten sorgen kann, da die Kästchen im Allgemeinen sehr klein geraten sind. Wer sich auf dieses Glückstreffen nicht einlassen möchte, der kann auch auf die Steuerungstasten zurückgreifen, sich mit den Pfeilen durch Bild manövrieren und mit A bestätigen bzw B abbrechen.

 

 

Neuerungen und Alterungen:

 

Man soll es kaum für möglich halten, aber dass sich rein gar nichts geändert hat, war eine Lüge. Geringfügige Neuerungen sind dann doch zu erkennen, wenn man es aufs Geringste herunterbricht.

Es einen neue Spielmodus.

 

Dieser nennt sich „Micross“ bei welchem man ein Gesamträtsel von 8x8 Feldern hat in dem wiederum kleine 10x10-feldrige Rätsel lauern. Um ein Micross zu lösen muss man also jedes 10x10-Rätsel des großen 8x8-Rätsels nach gewohnter Picross-Manier absolvieren.

 

Was ich hier alt "Alterung" bezeichnet habe, beläuft sich auf das Mega-Picross, welches bereits in Picross e3 vertreten war. In jenem sind ebenfalls die Grundregeln des Picross verankert, allerdings kommen zudem noch sogenannte Megazahlen hinzu, welche zwei Reihen umfassen. Diese Megazahlen sind miteinander verknüpft, können nicht mit anderen Zahlen verbunden sein. Da es etwas knifflig ist genau zu bestimmen, wo man eine Megazahl füllen muss,

muss man eine andere Art von Logik entwickeln. Am besten beginnt man damit, die Tippzahlen welche in derselben Reihe wie die Megazahlen stehen, ganz normal zu behandeln und sich so den Standort der Megazahlen erschließen.

 

 

Die Auffälligkeiten:

 

Wie bereits bekannt gilt es in Picross Bildchen zu vervollständigen. Diese sind meist auch gut erkennbar bzw. nachvollziehbar. So allerdings nicht unbedingt in Picross e4. So könnte man ein Klavier auch schlicht und ergreifend für einen schwarzen Pixelfleck halten, dem die Ecken fehlen oder einen Torwart für ein paar wahllos hingesetzte Farbpunkte. Das war in Picross 3D viel schöner und stimmiger gelöst.


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Fazit

Enttäuschenderweise haben es die Entwickler noch immer nicht in Erwägung gezogen dem wunderhübschen Picross 3D einen zweiten Teil zu verpassen, obwohl der 3DS ja geradezu danach schreit. Stattdessen könnte man sagen, dass Picross e4 - wie auch seine Vorgänger - eine graphische Abschwächung von Picross DS mit neu zugeführten Spielmodi ist, die den Gesamtspielspaß jedoch auch nicht wirklich anheben. Im Zug auf einer langen Fahrt mag Picross immer ganz nett sein, wenn man denn Freund von Knobelspielen ist. Welches Picross man sich nun zulegt, spielt im Endeffekt keine Rolle. Wer auf Aktualität beharrt, der greift zum e4, wem es rein um Ablenkung und Zeitvertreib geht, darf sich ruhigen Gewissens den Vorgängern der e-Reihe beziehungsweise Picross DS widmen. All jenen, die sowohl Spaß als auch Ästhetik und dazu noch Herausforderung suchen, ist sowieso nur Picross 3D zu empfehlen.

Grafik

schwach

Sound

ok

Steuerung

ok

Spielspaß

schwach

72%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

01.05.2014

Developer

Jupiter Corporation

Publisher

Jupiter Corporation

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Neue Wertungsskale für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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