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Reviews: 3DS eShop

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Steel Diver: Sub Wars

Action

04.05.2014

Autor: Matthias Küpper

 

 

Mission start!

 

Der Aufbau von Steel Diver ist recht simpel. Es gibt insgesamt sieben Missionsarten, von denen nur zwei in der kostenlosen Version spielbar sind. In diesen steuert man sein U-Boot durch Ringe oder muss zum Beispiel gegnerische U-Boote oder Basen abschießen. Durch die Missionen lassen sich lediglich zwei weitere U-Boote freischalten, in dem man diese möglichst perfekt abschließt und einen Sternorden bekommt. Für das zweite U-Boot werden vier Sternorden benötigt. Da pro Missionsart drei Level zur Auswahl hat, ist das also noch möglich. Für das dritte werden schon acht benötigt und die restlichen bekommt man über den Multiplayer. Diesen kann man zwar kostenlos spielen, aber man schaltet keine neuen U-Boote darüber frei, solange man nicht die Premium-Version hat.

 

Neben dem direkten Ziel in der Mission gibt es aber noch Besatzungsmitglieder, die man aus dem Meer fischen kann. Diese geben dem U-Boot gewisse Werte. Je besser das U-Boot ist, desto mehr kann man von ihnen an Bord nehmen. Um also das stärkste U-Boot zu bekommen, sollte man also auch alle Missionen machen, da es dort neue Mitglieder gibt. Selbst mit einer Premium-Version könnt ihr am Anfang nicht frei wählen, was ihr machen wollt. Ihr schaltet nämlich durch das Abschließen der ersten Missionen weitere frei.

 

 

Ihr seid der Steuermann

 

Besonders für den Multiplayer ist die Steuerung sehr wichtig. Um gegnerischen Torpedos oder Hindernissen auszuweichen, muss das U-Boot möglichst leicht zu steuern sein. Ihr habt deshalb auch die Wahl zwischen zwei Arten. Ihr könnt das U-Boot komplett über den Touchscreen steuern oder über die Tasten. Beide Arten funktionieren einwandfrei.

 

Da man sowohl die Geschwindigkeit, als das Auf- und Abtauchen steuern kann, ist allerdings der Touchscreen deutlich schneller und leichter einzustellen. Denn die Regler ändern sich bei Tastendruck eben nicht so schnell, wie wenn man sie einfach mit dem Stift nach ganz oben oder unten schiebt. Auch das Nutzen des Sonars ist über den Touchscreen deutlich intuitiver. Die Torpedos und Zielsuchtorpedos lassen sich ebenfalls leicht per Touch starten. Um den Sonar herum befindet sich ein Lenkrad, welches ebenfalls leicht zu benutzen ist. Hier sollte einfach jeder überlegen, wie er sein U-Boot lieber steuert.

 

 

Tristes Meer

 

Die Grafik von Steel Diver: Sub Wars ist nicht überwältigend. Aber das erwartet man von dem Spiel ehrlich gesagt auch nicht. Die meiste Zeit sieht man karge Felsen und eben Wasser. Da die Sicht Unterwasser eh etwas trüber ist, macht das aber nicht so viel aus. Dennoch denke ich, dass dort auf dem 3DS doch schon mehr möglich gewesen wäre. Der 3D-Effekt ist nett anzuschauen, aber auch er kann auf dem Meer nicht wirklich viel Tiefe übermitteln. Er erinnerte da doch sehr stark an die 3D-Kost aus den meisten Kinofilmen.

 

Besondere Effekte gibt es nicht, aber das Spiel läuft sowohl im Einzelspieler als auch im Mehrspieler flüssig. Eine Sprachausgabe gibt es nicht, aber immerhin sind die Texte der Besatzungsmitglieder auf Deutsch. Der untere Bildschirm im Spiel wurde aber nicht übersetzt. So findet man dort Begriffe wie Forward, Surface usw.

 

 

Mehrspieler

 

Bevor ich zur Kritik komme, möchte ich noch den Mehrspieler ansprechen, da er in meinen Augen das Kernstück des Spiels ist. Die Missionen sind zwar nett, können aber recht schnell monoton werden. Dafür bietet jede Onlineschlacht eine neue Herausforderung.

 

Auch hier ist man im Vorteil, wenn man ein besseres U-Boot hat. Aber da man nicht alleine spielt, hängt auch viel von den Teamkollegen ab. Ich habe mein ersten Spiel beendet und direkt gewonnen, da mein Team deutlich besser war. Die Kommunikation mit den anderen Leuten ist aber wie in den meisten Nintendo Spielen sehr schlecht. Es ist zwar eine coole Idee, sich über Morsecode zu verständigen, aber das ganze ist viel zu aufwendig. Es dauert einfach viel zu lange, einen ganzen Satz zu Morsen. Das kostet Zeit, die man im Spiel gar nicht hat. Dort muss der Spieler nämlich rasch handeln.

 

Wenn man dann plötzlich alleine gegen drei Gegner ran muss, kann man eigentlich auch gleich aufgeben. Außerdem gibt es nur einen Spielmodus, in dem vier Spieler gegen vier antreten. Dort hätte ich mir deutlich mehr Vielfalt gewünscht. Fehlen Spieler, werden diese durch Computer ersetzt, die man aber nicht zum Sieg abschießen muss, was in meinen Augen ziemlich unfair ist. Das Levelsystem ist aber eine gute Idee, wodurch man im Premium-Modus dann weitere U-Boote freischaltet.

 

 

Kritik

 

Der wohl größte Kritikpunkt klang schon beim Mehrspieler an. Dieser bietet einfach zu wenig Abwechslung. Womit das Spiel im Einzelspieler glänzt, kann es im hier einfach überhaupt nicht überzeugen. Immer denselben Modus zu spielen, wird auf Dauer langweilig. Man hätte ja auch mit anderen Spielern zusammen eine feindliche Basis einnehmen müssen oder Ziele suchen, die man dann abschießen muss. Genauso ist die Kommunikation über Morsecode einfach viel zu schlecht. Die Grafik hätte zudem auch etwas besser sein können. Zwar sind die normalen Missionen abwechslungsreicher, aber wirklich spannend ist es auch nicht, zwanzig Wörter über Morsecode zu schreiben und der Umfang ist auch ein bisschen kurz.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.


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Fazit

Die Idee von Steel Diver: Sub Wars ist sicherlich nicht schlecht. Allerdings schlage ich vor, dass man sich das Spiel erst einmal kostenlos herunterlädt, bevor man es am Ende dann als Premium-Version kauft. So kann sich jeder ganz leicht anschauen, ob das Spiel etwas für einen ist oder nicht. Ihr könnt den Multiplayer zum Glück auch schon auf Herz und Nieren testen, da man diesen auch mit dem Standard U-Boot beschreiten kann. Ich persönlich hatte ein paar nette Stunden mit dem Spieler, mehr aber auch nicht. Denn Steel Diver ist eben ein Spiel, welches hauptsächlich die Fans des Genre anspricht. Aber selbst denen könnte die Abwechslung fehlen.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

63%

Singleplayer

61%

Multiplayer

Release

13.02.2014

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

10

USK Freigabe

12+

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

1.8

Anzahl Spieler (WLAN)

1-8



Neue Wertungsskale für 3DS-Spiele

Um gegen den stetig weiter ansteigenden Höhenflug der Noten anzugehen, haben wir uns für eine fixe Notenskala entschieden, die wir ab sofort bei 3DS-Spielen verwenden. Hier könnt ihr also nachlesen, was eine Note in Worten ungefähr bedeutet. Andere Konsolen bleiben außen vor, damit dort weiter Vergleichbarkeit gewährleistet ist, das folgende gilt also nur für den 3DS:

 

90-100 Prozent

Absoluter Ausnahmetitel, nahe an der Perfektion. Diese Wertung bekommen nur die wenigsten Spiele, die das Medium vorantreiben, neue Elemente etablieren oder einfach nur an der Perfektion kratzen.

 

80-89 Prozent

Sehr gute Spiele, die man gespielt haben sollte.

 

70-79 Prozent

Gute Spiele, die man sich als Genre-Fan nicht entgehen lassen sollte.

 

60-69 Prozent

Ebenfalls gute Spiele, die aber mit größeren Mängeln zu kämpfen haben.

 

50-59 Prozent

Durchschnittliche Spiele, die höchstens für Fans interessant sind.

 

30-49 Prozent

08/15-Kost, starke Mängel

 

10-29 Prozent

Katastrophale Spiele, die in allen Aspekten den Ansprüchen nicht gerecht werden.

 

0-9 Prozent

Unspielbar.


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